Salbei
Pflanze

Art.Nr. #  291059
5,90 EUR / Pflanze 
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bot. Name:
Salvia officinalis
Wuchs:
buschig, 30 bis 50 cm hoch, verholzt an der Basis
Blüte:
Juni bis August; Die lila Lippenblüten bieten Honigbienen und Hummeln reichlich Nektar.
Qualität:
Kräftige Pflanze im 10-cm-Topf
 

Der Salbei hat mit seinen silbrigen Blättern und den aufrechten lila Blüten einen hohen Zierwert. Als Tee oder herbes Gewürz zu Fleisch oder Bohnen ist er ein wichtiges Küchenkraut.

Salbei ist ursprünglich ein Wildkraut aus Südeuropa und wächst wild auf trockenen, kalkhaltigen Felshängen in den Balkanländern und Griechenland. Er verträgt Trockenheit und mag mit reifem Kompost oder Schafsmist gedüngt werden. Zur Wärmespeicherung dieses Sonnenliebhabers dienen auf die Erde aufgelegte, flache Steinplatten oder Dachziegel.

Das Wort Salbei leitet sich von dem lateinischen Wort für Gesundheit ab.

Vom Salbei sollten Sie immer nur die Spitzen ernten. Kurz vor der Blüte besitzen die Blätter das meiste Aroma. Salbei verträgt keinen tiefen Rückschnitt ins Holz. Salbei ist winterhart. Man kann ihn auch im Kübel auf den Balkon pflanzen, dann braucht er einen Winterschutz.

 
Anbauverband:
Bioland

Lieferbar ab:  ca. 5. Mai 2023

Pfl.   
Pflanzanleitung für Rosmarin, Salbei und Thymian
Rosmarinus officinalis, Salvia officinalis, Thymus officinalis; Pflanzenfamilie: Lippenblütler

Rosmarin, Salbei und Thymian gedeihen als klassische Mittelmeer-Gewächse an sonnigen, sehr warmen und recht trockenen Standorten. Die duftenden Pflanzen sind immergrün, werden etwa kniehoch und können unter guten Bedingungen viele Jahre alt werden.

Aussaat:
Eine warme Aussaat im Haus ab März verspricht am meisten Erfolg. Man sät etwa 5 bis 7 Samen pro Anzuchttopf. Diese Kräuter sind Lichtkeimer, die Samen dürfen nur dünn mit Erde bedeckt werden. Sie keimen langsam und brauchen viel Wärme.

Pflanzung:
Salbei, Thymian und Rosmarin vertragen leichten Frost und dürfen ab Mitte April ins Freiland. Sie wachsen an einem geschützten Ort im Topf, in einem warmen Beet mit gutem Wasserablauf oder im oberen Bereich einer Kräuterspirale. Die charaktervollen Pflanzen bevorzugen lehmig-steinigen Boden und brauchen im Garten einen Platz, an dem sie viele Jahre bleiben dürfen. Dabei stehen sie gerne nebeneinander.

Pflege:
Wärme, Sonne, mäßige Wassergaben und eine sehr zurückhaltende Düngung lassen diese mediterranen Kräuter gedeihen. Rosmarin, Salbei und Thymian im Topf bekommen von Mai bis August gelegentlich Flüssigdünger mit dem Gießwasser. Alle zwei Jahre brauchen sie frische Erde und einen etwas größeren Topf. Im Beet stehenden Pflanzen genügt jährlich eine kleine Gabe an reifem Kompost. Achtung: Einen starken Rückschnitt ins Holz vertragen die Pflanzen nicht. Rosmarin ist etwas kälteempfindlich und braucht bei Frost ab -10° C einen Schutz aus Jute oder Reisig. Im Allgemeinen sind Pflanzen im Topf immer großen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Deshalb sollte man Töpfe im Winter mit Jute umwickeln.

Ernte:
Man erntet die weichen Triebspitzen, ohne ins Holz zu schneiden. Rosmarin, Thymian und Salbei können frisch oder getrocknet verbraucht werden. Die Pflanzen besitzen starke Heilkräfte, worauf auch ihr botanischer Zweitname „officinalis“= Apothekenkraut hinweist. 

Extra-Info Blüte:
Die rosa bis lila Lippenblüten sind eine wertvolle Bienenweide und bieten selbst in einem Topf auf dem Balkon eine nahrhafte Insel für Insekten. Der rotlaubige Salbei ‚Purpurea‘ bildet keine Blüten und ist durchgehend erntefähig. Mediterrane Küchenkräuter duften bei Berührung und bieten als Einzelpflanze oder Gruppe rund ums Jahr einen wunderschönen Anblick.