Der Limonenseitling ist ein auffällig gefärbter Vertreter der Seitlinge und wird aufgrund seiner leuchtend zitronengelben Hüte auch Zitronenseitling genannt. Seine Fruchtkörper wachsen büschelig und bilden relativ flache Hüte mit samtiger Oberfläche, die je nach Reifegrad von intensiv gelb bis blassgelb gefärbt sind. Die weißen Lamellen laufen am seitlich ansetzenden Stiel herab, das feste, weiße Fleisch verfärbt sich weder bei Druck noch beim Schnitt. Der Duft ist angenehm fruchtig, der Geschmack mild und fein.
Frischen, maximal drei Tage alten Kaffeesatz sammeln und kühl lagern. Dieser wird schichtweise mit etwa 15–20 % Substratbrut vermischt und in ein Pilzzuchtgefäß gefüllt, dessen Deckel locker aufliegt. Alle drei Tage wird eine weitere Mischung obenauf gegeben, ohne die Schichten zu vermengen. Danach durchwächst das Substrat bei 20–25 °C etwa 2–3 Wochen vollständig mit Myzel. Die Kultur gleichmäßig feucht halten, Staunässe vermeiden. Zur Fruchtbildung etwas kühler (ca. 18 °C) stellen. Nach weiteren 2–3 Wochen erscheinen die ersten Pilze; es sind mehrere Erntewellen über einige Monate möglich.
Kulinarisch eignet sich der Limonenseitling besonders gut zum Kurzbraten. In der Pfanne entwickelt er mit etwas Salz und Pfeffer sein typisches, elegantes Aroma, das hervorragend zu Fisch und hellen Fleischsorten passt, aber auch als eigenständige Beilage überzeugt. Roh verwendet setzt er mit seiner gelben Farbe frische Akzente in Salaten. Beim Garen verliert er zwar einen Teil seiner intensiven Farbe, behält jedoch seinen charakteristischen Geschmack, der sich mit wenigen Spritzern Zitronensaft zusätzlich unterstreichen lässt.
Lieferumfang:
• Pilzzucht-Töpfchen mit Belüftungsdeckel
• Spezial-Pilzbrut für 1,5–2 l Kaffeesatz
• Ausführliche, bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung