Biogarten im Februar


Gartenarbeiten im Februar


Liebe Gärtner*innen,

der Februar ist manchmal der kälteste Monat des Jahres. Doch wo unser heiß geliebter Gartenboden offen ist und nicht mehr zu nass, bieten uns erste Aussaaten im Freiland einen Vorgeschmack auf den Frühling.

Die Tage werden spürbar länger. Mit etwas Glück blühen vor Ihrem Fenster bereits Krokusse, Haselsträucher und Kornelkirschen, und die dicken Knospen der Beerensträucher tragen schon die Süße des Sommers in sich. 

Das Wetter ist nicht planbar. Umso wichtiger ist unsere Präsenz im Garten, und ein wacher Blick für unsere Pflanzen und die Erde, in der sie wachsen. Duft und Geräusche des Gartens können uns genauso wie die Textur des Bodens oder einer Baumrinde viel erzählen. Für diese Sinneseindrücke sind wir gemacht. Gönnen Sie sich täglich eine Portion davon!

 

„Da gibt es eine Stimme, die keine Worte benutzt – höre ihr zu.“ 

(Rumi; Sufi-Mystiker, Gelehrter und einer der bedeutendsten persischsprachigen Dichter des Mittelalters, 1207–1273)

Blumenzwiebeln pflanzen
Gartenboden Gartenerde


Boden nachhaltig bewirtschaften

Gartenboden Gartenerde

Die dünne Erdschicht auf einem Untergrund aus Sand oder Fels ist die kostbare Basis unserer Nahrung. In einem Biogarten kann daraus ein ökologisches Paradies entstehen – und gleichzeitig die Grundlage für unvergleichlich gesundes und leckeres Gemüse.

Gesunder Boden ist einer der artenreichsten Lebensräume der Welt und eine der wichtigsten Voraussetzungen fürs Pflanzenwachstum. In 1 m2 Ihres Gartenbodens leben bis zu 1,5 kg Lebewesen. Eine komplexe Gemeinschaft aus zahlreichen Tierarten, Bodenbakterien und Pilzen bildet unter der Erdoberfläche unablässig Humus. 

 

Fleißige Bodenlebewesen …

  • zerkleinern und zersetzen organische Abfälle.
  • machen diese Abfälle, beispielsweise den Kompost, für Pflanzen verfügbar, indem sie die Nährstoffe herauslösen und vorverdauen.
  • strukturieren den Boden: Regenwurmgänge, Pilzgeflechte und Ausscheidungen festigen und bauen ein unermesslich komplexes System an unterirdischer Struktur. Diese Krümelstruktur ist eine Voraussetzung für luftigen, lockeren Boden. Solch ein Boden kann von Pflanzen leicht durchwurzelt werden und in seinen Hohlräumen viel Wasser speichern.

Die Förderung und der Schutz des Bodenlebens gehören zu den Grundvoraussetzungen für den erfolgreichen Anbau von Pflanzen. Ein lebendiger Boden bringt kräftige und gesunde Pflanzen, die uns mit leckerem und gesundem Gemüse versorgen.


 

14,90 EUR / Stück

(2,98 EUR/ l)

So wird Ihre Gartenerde zum duftenden Paradies: 

A) Kompost

B) Mulch

C) Schonende Bearbeitung

D) Gründüngung, Bäume und Heilpflanzen

A) Kompost: Sammeln Sie ständig so viel Kompostmaterial wie möglich als Futter für Ihre „unterirdische Herde“. Versuchen Sie, wo immer Sie leben, organisches Material zu behalten, anstatt es in die Tonne oder zum Grüngut-Sammelplatz zu geben.

Küchenabfälle werden im Wurmkomposter oder Bokashitopf innerhalb der Wohnung zu Dünger: Bokashi nutzt die bei der Fermentierung anfallende Flüssigkeit als Flüssigdünger und im Wurmkomposter bilden schlanke, rosafarbene Haustiere frischen Humus. 

Klassisch sammelt man alles, was an organischen Abfällen anfällt, im Komposteimer und bringt es auf den Komposthaufen. In größeren Gärten lässt sich hier eine Menge von Küchen- und Gartenabfällen sowie Laub aufschichten. Wichtig für die Kompostierung ist eine gute Mischung aus nährstoffhaltigen und strohigen Anteilen.

Direkt im Beet sorgen halb eingegrabene Gefäße ohne Boden und mit Deckel, wie die WormUp Tube, für eine verlustfreie Direktkompostierung. Unter Obstgehölzen und Rosen leert man gelegentlich den Komposteimer aus und deckt die Abfälle sofort mit Stroh oder Laub ab. Büsche und Bäume lieben es!

Äste und Holz werden zu einer Benjeshecke; Pfosten und Zaunstücke halten sie in Form. Dieser traumhafte Lebensraum für Igel und Vögelchen zerfällt in einigen Jahren. Pflanzen Sie eine Rose oder Himbeere davor und schauen Sie der Pflanze beim Genuss dieser stetigen Nahrungsquelle zu!

Gartenabfall sammeln

B) Mulch gibt dem Bodenleben ein Dach über dem Kopf. Er schützt vor Kälte und Hitze, vor Wind und Starkregen. Und Mulch unterdrückt das Wachstum von Unkraut.

Da Mulch den Bodenzustand erhält, wirkt er besonders positiv auf lockerem, feuchtem Boden. 

Mulchmaterialien:

Mulch       

Nährstoffgehalt

Rottedauer               

Wasserdurchlässigkeit

Grünschnitt, gehäckselt

hoch

1 Jahr                      

+

Hanfmatten

sehr gering        

1 Jahr                   

-

Jutesäcke   

sehr gering      

6 Monate                

+

Laub 3 cm   

mittel            

2 Monate              

+

Mulchpapier

null               

3 Monate             

-

Schafwolle

sehr hoch         

6 Monate                

+

Stroh, 3 cm

sehr gering      

3 Monate                

+

8,90 EUR / Stück

(3,69 EUR/ m²)

C) Schonende Bearbeitung: Es liegt in der Natur vieler Lebewesen, dass sie, wenn es ihnen gut geht, nicht gestört werden wollen.

  • Bearbeiten Sie Ihren Boden selten, zum Beispiel direkt vor der Aussaat oder Pflanzung.
  • Bitte nicht wenden: Wer bisher in 30 cm Tiefe gelebt hat, verträgt in der Regel kein Leben an der Erdoberfläche. Nutzen Sie die Grabegabel zur tiefen Lockerung und später zwischen den Reihen den Sauzahn. Jäten und Mulchen sind schonender als Hacken.
  • Gute Erde sollte so selten wie möglich betreten werden. Vermeiden Sie jede Bodenverdichtung.

D) Hilfreiche Pflanzen:

  • Gründünger bedecken und beleben den Boden: Gelbsenf wächst schnell. Ölrettich lockert den Boden mit tiefen Wurzeln. Kleearten sammeln Stickstoff. Planen Sie hin und wieder eine Gründüngung im Gemüseland. Den meisten Humus bildet eine Gründüngung, die kurz vor der Blüte abgesenst wird.
  • Heilpflanzen fördern durch Wurzeln und Duft das Leben im Boden. Melde verbessert die Verfügbarkeit von Kalk. Tagetes hemmt die Vermehrung schädlicher Nematoden, und die Calendula heilt geschädigte Böden so gut, wie sie unserer Haut hilft. Porree hinterlässt den allerfeinsten Krümelboden. Ein bunter Garten ist nicht nur optisch reizvoll!
  • Bäume und Gehölze durchwurzeln den Boden tief und halten ihn fest, geben Schatten, Windschutz und herbstliches Laub. Strukturieren Sie Ihren Garten mit diesen treuen Gestalten, deren Ausdehnung unterirdisch etwa genauso groß ist wie das, was wir über der Erde von ihnen sehen.
Regenwürmer füttern

Ihre eigenen Beobachtungen sind die beste Anleitung. Begegnen Sie Ihrem Gartenboden mit allen Sinnen. Die flauschigen Krümel zwischen Ihren Fingern, der Duft von gesunder Erde und die vielstimmige Symphonie eines sicheren Lebensraumes werden Sie verzaubern.

 

Mehr zum Thema Boden: Hier gibt es Fakten und ermutigende Beispiele zukunftsfähiger Landwirtschaft. Wir empfehlen diese Veröffentlichungen:

1) Für das Greenpeace Magazin hat der freie Journalist Marius Münstermann eine umfangreiche Recherche zum Zustand und Schutz unserer Böden in der Landwirtschaft erstellt. Das Ergebnis ist diese Multimedia-Reportage in vier Kapiteln: zum Artikel Boden-Burnout  

2) Die taz und Le Monde Diplomatique haben vor kurzem als Beileger zu ihren Zeitungen den „Bodenatlas“ verbreitet. Ein sehr schön illustrierter und eindringlicher Bericht: zum Bodenatlas



Aussaat im Februar


Saisonstart im Freiland: Frühe und frostharte Direktsaat im Beet

Aussaat im Februar

Wo der Boden aufgetaut und nicht mehr zu nass ist, lohnt es sich, im Februar schon erste Aussaaten von Möhren, Dicken Bohnen, Spinat und Rucola zu wagen. Die Pflanzen sind frosthart, nutzen jeden milden Tag zum Wachsen und bringen einen frühe leckere Ernte.

Wenn der Boden im Februar bei Ihnen aufgetaut ist, können schon die ersten Freiland-Aussaaten gewagt werden. Viele Gemüsesamen vertragen Frost, und einige Pflanzen bringen bei Direktsaat im Februar eine besonders frühe Ernte.

Wichtig ist, dass die Erde nicht zu nass ist und dass eventuelle winterliche Pfützen nicht mehr auf dem Gemüseland stehen. Samen faulen eher, als dass sie erfrieren.

 

LOCKER: 

Grundsätzlich ist es sehr gut, wenn Sie den Boden für Ihre frühen Aussaaten so tief lockern, wie die Grabegabel reicht. So sichern Sie einen guten Wasserabfluss, aber auch eine hohe Saugfähigkeit Ihrer Beete. In lockerer Erde werden auch Nährstoffe dank der Belüftung besser umgesetzt. Für die meisten frühen Aussaaten brauchen Sie kaum Zusatzdünger, etwas Kompost reicht.

 

UNKRAUTFREI: 

Der Boden muss bei der Aussaat unkrautfrei sein: Jedes Saatkorn hat bessere Chancen, wenn es ohne Konkurrenz keimt. Oberflächlich wachsen zum Beispiel Wildkräuter wie Vogelmiere* und Rote Taubnessel**. Beide können mit einer flachen Hacke entfernt oder abgeharkt werden, sind aber auch essbare Wildkräuter, die sofort in die Salatschüssel wandern dürfen. Wurzelunkräuter, hauptsächlich Gräser und Brennnesseln, müssen Sie jetzt ausgraben. Brennnesseln ergeben als Jauche einen tollen Flüssigdünger.

* Vogelmiere ist übrigens als „Zeigerpflanze“ ein Kompliment an Ihren Gartenboden: Sie wächst nur auf lockeren, humusreichen Böden und zeigt einen guten Bodenzustand an.

** Rote Taubnesseln blühen purpurrot und gehören zu den ersten wilden Insektenweiden im Frühjahr. Lassen Sie am Beetrand immer einige davon zur Blüte kommen!

Direktsaaten im Februar

Gemüseart nutzbarer Pflanzenteil voraussichtliche Ernte Reihenabstand Abstand in der Reihe
frühe Möhren Wurzel Juni 30 cm 3 cm
Pastinaken Wurzel Juli–August 40 cm 10 cm
Radies Wurzel + Blätter April–Mai 20 cm 3 cm
Spinat Blatt April–Mai 25 cm 5 cm
Rucola Blatt April–Mai 20 cm 2 cm
Asiagemüse/Asiasalate Blatt Mai 20 cm 2 cm
Gartenmelde Blatt ab Mai und ganzjährig 20 cm 5 cm, später Einzelpflanzen länger stehen lassen
Guter Heinrich Blatt Mai–Juli 40 cm 35 cm
Kresse junge Pflanzen April 15 cm dicht an dicht, ca. 6 cm breite Streifen
Dicke Bohnen unreife Kerne Juni 40 cm 15 cm
Johanniskraut Blüten Ende Juni 40 cm 15 cm (Horstsaat; ca. 20 Körner pro Pflanzstelle)

9,90 EUR / Stück

(49,50 EUR/ kg)

ZÜGIG BEARBEITEN: Grundsätzlich ist es sehr empfehlenswert, den Boden erst am Tag der Aussaat zu bearbeiten. Die vorhandene Feuchtigkeit kommt sofort den neuen Samen zugute, und die Zeit, in der der Boden unbedeckt ist, bleibt möglichst kurz.

ERDE GLÄTTEN: Wenn Sie den Boden mit der Grabegabel gelockert haben und die Unkräuter entfernt sind, glätten Sie die Beetoberfläche. Dazu eignet sich ein Rechen, bei kleinen Flächen und Hochbeeten auch die flach übers Beet geschobene Grabegabel. Hauptsache, es entstehen keine Pfützen oder Gefälle. Bei starkem Regen oder beim Gießen soll keine Erde wegschwimmen.

REIHEN MARKIEREN: Messen Sie den Reihenabstand an den beiden kurzen Beetseiten mit einem Zollstock und spannen Sie zwischen den mit Stöckchen markierten Punkten eine Schnur. Entlang der Schnur entsteht Ihre Saatreihe, ziehen Sie dafür eine flache Furche. Für größere Beete lohnt sich der Einsatz eines Reihenziehers. In die Furche legen Sie jetzt im richtigen Abstand die Samen. Bedecken Sie diese nur sehr dünn mit Erde, ein leichtes Andrücken mit dem Rechen genügt. Hierbei hält man den Stiel senkrecht und nutzt den Rechen wie einen sanften Stempel.

GIESSEN: Klassischerweise gießt man ein frisch eingesätes Beet mit der Brause auf der Gießkanne. Hierbei sollte das Wässern immer neben dem Beet beginnen und enden, damit keine schwallartigen Wassermengen das schön bearbeitete Saatbeet beschädigen.

ABDECKEN: Wenn Sie ein Frostschutzvlies besitzen, so können Sie dieses für einige Wochen auf Ihrem jetzt ungeschützten Beet ausbreiten. Es ist nicht essenziell, aber die Abdeckung schützt die keimenden Pflänzchen vor Wind, Starkregen und Temperaturschwankungen. Schauen Sie immer wieder, was auf dem Beet, ob abgedeckt oder nicht, los ist: So entdecken Sie die Freude an den ersten keimenden Radieschen genauso schnell wie durstige Erde oder keimendes Unkraut. 

 



Gemüsepflanzen kaufen


Pflanzen oder säen? Gemüsesaatgut versus Jungpflanze

Gemüsepflanzen vorziehen

Viele Gemüsearten gibt es als Saatgut oder als Jungpflanze zu kaufen. Neben dem Preis und dem Zeitaufwand gibt es noch ein paar Vor- und Nachteile, die je nach Gemüseart entscheidend sind.

Wir bieten in unserem Shop Gemüse als Saatgut und als Jungpflanze an. Viele der besten Sorten, so die Tomate Ruthje, die Freilandgurke Persika oder den Kohlrabi Superschmelz, erhalten Sie bei uns ganzjährig als Saatgut und ab April als Pflanze. In der folgenden Übersicht zeigen wir Ihnen die Vor- und Nachteile beider Methoden. 

Saatgut Vorteil Saatgut Nachteil Pflanze Vorteil Pflanze Nachteil
günstiger Preis     Pflanzen sind teurer
Zeitpunkt frei wählbar, Bevorratung zu Hause     nur im bestimmten Zeitraum lieferbar, Pflanzen müssen zeitnah versorgt werden
  ungewisse Entwicklung, von Temperatur und anderen Bedingungen abhängig sofort sichtbares Ergebnis  
    gute Beetplanung möglich (z. B. Pflanzabstände)  
  zeitweise unbedeckter Boden schnelle Bodenbedeckung und Beschattung  
Selbermachen – mein Projekt von Aussaat bis Ernte Platzbedarf für Anzucht (bei wärmeliebenden Pflanzen)    
leichter Versand ohne Erde und Topf     größeres Versandvolumen, Gewicht und Verpackung
Direktsaat im Beet fördert tiefe Wurzelbildung (Trockenheitsresistenz)     Wurzelballen müssen erst anwachsen und tiefer gehen
sehr große Sortenauswahl   Vorauswahl der Favoriten begrenzte Sortenauswahl

ÜBRIGENS: Alle unsere Gemüsesamen und Gemüsejungpflanzen stammen von samenfesten Sorten. Sie können ohne Bedenken eigenes Saatgut vermehren, egal ob Sie Ihre Pflanzen aus Saatgut oder aus einem Jungpflanzenkauf bei uns bezogen haben. Achten Sie darauf, dass sich die Sorten in Ihrem Garten nicht vermischen.

Gartenjahr planen


Garten für ein Jahr

Gartenjahr planen

Wer erst anfängt zu gärtnern und noch nicht weiß, ob das eine Liebe fürs Leben wird, oder wer nur begrenzte Zeit an einem Ort wohnt, kann hier und jetzt leckere und wunderschöne Lebensmittel anbauen. Hier sind 3 x 3 Pflanzenideen plus 3 Werkzeuge für den Garten für ein Jahr. 

Vielleicht sind Sie neu im Garten. Nicht jeder Mensch bewirtschaftet ein langfristig etabliertes Paradies. In einem Miets- oder Mehrfamilienhaus gibt es vielleicht wenig Gestaltungsfreiheit. Oder Sie haben noch andere Hobbys und für den Garten nur begrenzt Zeit. Das macht nichts. Jedes Jahr darf anders sein. Folgende 12 Ideen machen ein kleines Gartenprojekt zu einer großen Freude:

1) AROMA GEHT VOR: 3 GEWÜRZE

Chili de Cayenne: Bewährt, knallrot und herrlich scharf. Kann frisch und grün, reif und getrocknet verwendet werden. Frostempfindlich. (erhältlich als Saatgut oder Pflanze) (Aussaat Februar, Pflanzung Mai, Ernte September) (Topf ab 12 Liter, Hochbeet, Beet) 

Knoblauch Flavor: Knoblauch lässt sich auch als ganze grüne Pflanze wie Frühlingszwiebeln verwerten, vom Feinsten! (erhältlich als Pflanzgut) (stecken Februar/März; Ernte August) (Balkonkasten, Hochbeet, Beet, unter Obstbäumen)

Buschbasilikum: Lässt uns das Wasser im Munde zusammenlaufen. Frostempfindlich. (erhältlich als Saatgut/Saatscheibe oder Pflanze) (Aussaat März/April; Ernte Juni bis September) (Topf ab 2 Liter, Hochbeet, Beet)

2) TOMATEN, KARTOFFELN, ZWIEBELN: 3 GEMÜSE

Tomate Ruthje: Unser Lieblingsgemüse. Unsere Lieblingssorte. Steht gerne unterm (Vor-)Dach, damit die Blätter trocken bleiben. Frostempfindlich. (erhältlich als Saatgut oder Pflanze) (Aussaat Februar/März; Pflanzung Mai, Ernte Juli bis September) (Topf ab 10 Liter, Hochbeet, Beet)

Frühkartoffel Rosara: Schnelle Sattmacher, reif ab Ende Juni. Rosara ist rotschalig, gelbfleischig, wunderschön und unkompliziert. Frostempfindlich, aber ab Ende April durch die Erde geschützt. (vorkeimen März; Pflanzung April, Ernte Juni/Juli) (Topf ab 12 Liter, Hochbeet, Beet)

Gelbe Zwiebeln: Zwiebeln gehen immer. Frosthart (erhältlich als Saatgut oder Steckzwiebel Sturon oder Pflanze Bajosta). Als Frühlingszwiebeln (im Topf, Balkonkasten) oder zum Ausreifen (Hochbeet, Beet). (Saat April, stecken April; Pflanzung April/Mai; Ernte Juli/August)

3) SOMMER IN SÜSS

Die Zwergnektarine blüht bezaubernd in Pink und kann bei regelmäßigem Rückschnitt und guter Düngung jahrelang im Kübel stehen. Bei Bedarf wird sie umgestellt. (Topf ab 25 Liter, Vorgarten, Garten) (Ernte August/September)

Heidelbeere Reka: Hübsch und lecker fürs Naschen vom Strauch. Braucht kaum Schnitt, aber Moorbeeterde und gegebenenfalls Eisendünger. (Topf ab 15 Liter; Vorgarten, Hochbeet, Beet, Rabatte) (Ernte Juli/August)

Erdbeeren Vima Zanta: Diese Sorte wächst bei ausreichender Düngung besonders gut im Blumentopf. Im Frühling gesetzt, blühen und tragen sie noch dieses Jahr im Juni und Juli. Erdbeeren sind frosthart. (erhältlich als Pflanze im Topf oder wurzelnackt) (Balkonkasten und Topf ab 3 Liter, Hochbeet oder Beet) (Ernte Juni)

4) GUT AUSGESTATTET

Die Grabegabel Bulldog: Dient zum Lockern der Erde im Beet, stabil genug, um Rasen zu Beet zu machen. Man kann mit ihr den Boden glatt ziehen, Brennnesseln ausgraben, ein Pflanzloch vorbereiten oder abgeschnittene Brombeerranken wegschaffen. So brauchen Sie vorerst nur dieses eine Gerät. (solide, handgeschmiedet, 2,05 kg Gewicht)

Hochbeet-/Paletten-Aufsetzrahmen: Lässt sich schnell als schöne Beetumrandung oder in mehreren Lagen als Hochbeet aufbauen. Mit Bodenkontakt auf Erde oder wie ein großer Kübel auf einer Palette plus Folie oder Pappe als Boden. (1,20 m x 80 cm; unbehandeltes Nadelholz aus Nordeuropa; PEFC-zertifiziert)

Haws Klassischer Krug: Zum Gießen von Blumentöpfen oder als Blumenvase, zum Sammeln von Gießwasser an der Küchenspüle oder zum stilvollen Ansetzen von Humofix. (1,8 Liter Fassungsvermögen; in den Farben Graphit, Hellblau oder Cream lieferbar; dicker Stahl, feuerverzinkt und pulverlackiert)





ARBEITEN
Arbeiten im Februar

- Saatgut ordnen und besorgen
- Aussaaten im Haus
- Anzucht pflegen, pikieren, umtopfen und an milden Tagen ins Freie stellen
- Beete vorbereiten
- erste Direktsaaten ins Beet
- gegebenenfalls Bodenuntersuchung beauftragen
- Topfpflanzen düngen oder umtopfen
- Stauden, Kräuter und Topfpflanzen ausputzen
- Beerensträucher und Obstbäume schneiden/auslichten und düngen
- Hecken, Beerenobst und Bäume pflanzen
- Gerätepflege
- Frühbeetkasten als Mistbeet einrichten
- Gewächshaus bepflanzen
- immergrüne Pflanzen wässern
- Nistkästen aufhängen


ERNTE
Was kann man im Februar ernten?

- Porree (Wintersorten)
- evtl. ersten Schnittlauch und Winterheckenzwiebeln
- überwinterten Spinat
- Feldsalat
- Winterpostelein
- Grünkohl
- Rosenkohl
- evtl. erste Wildkräuter (Vogelmiere, Löwenzahn)