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Sie erhalten mit Austernpilz beimpfte Pilzbrut-Substrat
Synonyme:
Austernseitling, Kalbfleischpilz
Botanischer Name:
Pleurotus ostreatus
Standort:
im Freiland auf Baumstämmen von Buche, Pappel, Weide, Birke, Ahorn, Esche, Obsthölzer; auf Stroh
Kulturdauer:
Holz mehrjährig, Stroh ca. 12 Monate
Inhalt:
1 Liter, reicht für 2 - 3 Stämme mit 1 m Länge und 20 - 30 cm Durchmesser oder einen Strohballen mit 50 x 50 x 100 cm
Anbau:
Das Pilzbrut-Substrat wird im Freiland in einen Strohballen oder in aufgesägte Holzstämme eingebracht.
Qualität:
bio
Der Austernseitling ist ein klassischer Kulturpilz, der in der Zucht zuverlässig und ertragreich wächst. Typisch sind die dichten Büschel mit seitlich angesetzten, muschel- bis halbkreisförmigen Hüten. Jung geerntet besitzt er ein zartes, saftiges Fleisch mit mild-würzigem Aroma. Die herablaufenden Lamellen gehen fließend in den meist kurzen, kräftigen Stiel über. Je nach Sorte und Kulturbedingungen variieren die Hutfarben von grau über braun bis leicht violett.
Die Pilzkultur kann entweder auf Holzstämmen oder auf Strohballen angelegt werden. Bei der Holzmethode werden frische Laubhölzer gewässert, anschließend per Schnittimpfverfahren mit Pilzbrut beimpft und mehrere Wochen schattig, windgeschützt und gleichmäßig feucht bei 15–25 °C gelagert, bis sie vollständig durchwachsen sind. Alternativ eignet sich die Kultur auf Strohballen aus frischem, unbehandeltem Stroh, die vor dem Beimpfen gründlich gewässert und danach konstant feucht gehalten werden. Beide Methoden benötigen sauberes Arbeiten, gute Belüftung und Schutz vor Austrocknung, Staunässe und Schädlingen. Nach etwa 6–8 Wochen ist das Substrat in der Regel besiedelt, und bei passenden Bedingungen setzt die erste Fruchtbildung ein.
(Eine ausführliche Anleitung wird mitgeschickt!).
In der Küche ist er vielseitig einsetzbar: gebraten, gedünstet, als Pfannengericht, im Risotto oder als Ergänzung zu Gemüse- und Nudelgerichten. Frisch geerntet entfaltet er sein volles Aroma und liefert hochwertige pflanzliche Proteine sowie wertvolle Ballaststoffe.