Da das Gartenjahr im Freiland bald schon wieder losgeht, ist es jetzt an der Zeit, sich einen Plan zu machen: Wissen Sie, wie lang und wie breit Ihr Garten ist und wie viel davon für Gemüsebeete und einjährige Blumen zur Verfügung steht? Worauf freuen Sie sich besonders? Was passt hier alles hin? Um Pflanzen und Boden gesund zu erhalten, sollte man immer die Fruchtfolge beachten und auf einem Beet jedes Jahr Pflanzen aus einer anderen Pflanzenfamilie anbauen. Besonders wichtig ist, dass nicht Kreuzblütler (Kohl, Senf, Rettich) in Folge angebaut werden, aber auch bei Schmetterlingsblütlern (Erbsen nach Bohnen) oder durch wiederholten Kartoffelanbau können Wachstumsstörungen auftreten. Ein einfaches Fruchtfolgemodell für kleinere Gärten ist die Aufteilung in vier Teile: Wurzelgemüse, Fruchtgemüse, Blattgemüse, Blumen/Gründünger. Hier kann jedes Viertel pro Jahr ein Feld weiterrutschen. Auch durch planmäßige Mischkultur, wie sie beispielsweise in dem Buch von Christa Weinrich beschrieben wird, lässt sich die Fruchtfolgeproblematik weitgehend vermeiden, da der Boden nicht einseitig genutzt wird.

Überlegen Sie, wie Sie welches Beet düngen wollen. Reicht der Kompost, so dürfen Sie sich glücklich schätzen. Vielleicht brauchen Sie jedoch zusätzlichen Dünger für hungrige Pflanzenarten wie Tomaten, Kartoffeln, Kohl und Kürbis: Wir haben hier beste Erfahrungen mit Rinder- oder Pferdedung gemacht. Dieser zersetzt sich direkt auf dem Beet zu sehr schönem Humus. In einen Gartenkalender können Sie jetzt eintragen, wann Sie welches Beet in etwa besäen oder bepflanzen wollen. Die Angaben zur Aussaat stehen meist auf den Saatguttütchen oder bei uns im Shop am Produkt. So wissen Sie, welche Fläche Sie als erste brauchen, und dürfen an einem besonders milden und angenehmen Tag schon mal die Grabegabel herausholen, Mulch zur Seite harken, den Boden lockern und Unkräuter entfernen. Wenn Sie guter Dinge sind, bringen Sie etwas reifen Kompost aus und säen Sie den ersten Spinat und einige Frühmöhren. Ansonsten wird das schöne Beet wieder mit Jute oder Vlies, Stroh oder Laub zugedeckt, um auf den Start ins Frühjahr zu warten.

Nach all diesen Vorbereitungen wird klar, welches Saatgut Sie dieses Jahr brauchen, und Sie können Fehlendes gezielt besorgen.
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