Zuckermais Zea mays; Pflanzenfamilie: Gräser

Unsere Zuckermais-Pflanzen bringen Kolben von guter Qualität und angenehm süßem Geschmack.

Fruchtfolge:
Viele unserer Gemüsearten stehen nur eine Saison lang auf ihrem Beet. Bei der Planung eines Gemüsegartens oder Gewächshauses ist die Beachtung der Fruchtfolge wichtig, da es sonst zu einer Häufung von Krankheiten kommen kann und der Boden einseitig ausgelaugt wird. Die Faustregel ist hier: Nur alle vier Jahre wachsen Pflanzen der gleichen Pflanzenfamilie auf der selben Stelle.

Pflanzvorbereitungen:
Zuckermais hat einen sehr hohen Nährstoffbedarf. Der Boden wird aufgedüngt mit Mist, Hornspänen, Holzasche und Kalk oder einem anderen organischen Dünger, der viel Stickstoff und Kali enthält. Mais wächst gut neben Kartoffeln, Bohnen und Kürbis und steht wegen der Windbestäubung besser im Block als in der Reihe. Da Mais recht hoch wächst, muss man bei der Gartenplanung bedenken, dass er kleinere Gemüse beschattet.

Pflanzung:
Zuckermais ist frostempfindlich und sollte bis Mitte Mai im Haus stehen oder, im Garten eingepflanzt, mit Vlies abgedeckt werden. Die Pflanzung erfolgt in einem Abstand von 60 mal 25 cm, am besten in Furchen, die später zugeschüttet werden.

Pflegemaßnahmen:
Mais braucht und verträgt hohe, starke Düngergaben. Hacken und häufeln stärkt die Pflanzen. Eine regelmäßige Flüssigdüngung mit Brennesseljauche oder Vinasse ist empfehlenswert. Man kann auch eine Mulchdecke aus halb verrottetem Kompost zwischen die Reihen legen.

Ernte:
Die Ernte findet im August und September statt. Zuckermais ist erntereif, wenn die Härchen oben an den Kolben beginnen einzutrocknen. Etwa zweimal die Woche sollte durchgeerntet werden, um weiche, saftige Kolben zu bekommen. Die Pflanze stirbt im Herbst ab.