Rhabarber: Rheum rhabarbarum, Pflanzenfamilie: Knöterichgewächse

Rhabarber ist eine ertragreiche, recht unkomplizierte Staude, die schon im späten Frühling für Nachtisch, Kuchen und Marmelade aus dem eigenen Garten sorgt. Er kann etwa acht Jahre am gleichen Ort stehen.

Pflanzvorbereitungen:
Wählen Sie einen ausreichend feuchten Standort in der Sonne oder im leichten Schatten. Rhabarber hat einen hohen Nährstoffbedarf. Der Boden sollte vor der Pflanzung tief gelockert und mit verrottetem Stallmist, Kalk und Holzasche angereichert werden.

Pflanzung:
Gepflanzt wird im Frühjahr. Jede Pflanze braucht einen Quadratmeter Land für sich. Am Wurzelstück sind meist schon rötliche Austriebsknopsen zu sehen, diese sollen nach der Pflanzung knapp unter der Erdoberfläche liegen. Nun wird reichlich angegossen. Rhabarber ist an sich frosthart, man kann die zarte Jungpflanze jedoch anfangs mit etwas Strohmulch schützen.
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(1,62 EUR/ kg)

Pflegemaßnahmen:
Eine Mulchschicht hält den Boden feucht und unkrautfrei. Rhabarber ist dankbar für eine gelegentliche Flüssigdüngung mit Brennesseljauche oder Vinasse. Da die Pflanzen lange am gleichen Ort stehen, muss jährlich nachgedüngt werden. Dafür eignen sich Hornspäne und Asche, als Mulch aufgelegter Pferdemist sowie alle anderen stickstoffhaltigen organischen Dünger.
Ernte:
Im Pflanzjahr und im ersten Jahr nach der Pflanzung wird nur wenig genascht, da sonst die Pflanze zu sehr geschwächt würde. Auch in den Folgejahren darf man den Rhabarber nicht kahl ernten, sondern nur, wenn die Pflanze gut da steht, immer jeweils ein Drittel der Blätter nehmen. Wenn das Blatt groß und glatt ist, fasst man den Stängel an der Basis an und dreht ihn mit leichtem Ruck heraus. Der letzte Erntetermin ist wie beim Spargel der 24. Juni, danach muss die Pflanze Kraft sammeln.
Im Herbst ist es günstig, den Rhabarber mit einem Stöckchen zu markieren, da er sich über Winter komplett in den Boden zurückzieht.

Wenn der Rhabarber anfängt, mehr als nur eine gelegentliche Blüte zu bilden, so ist es Zeit, den Wurzelstock auszugraben, mit einem scharfen Messer zu teilen und an einem anderen Ort weiter zu kultivieren.

 
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