2023 Gartenplan im April


„Ein Garten ist ein großartiger Lehrer.
Er lehrt uns Geduld und umsichtige Wachsamkeit;
er lehrt uns Fleiß und Sparsamkeit;
und vor allem lehrt er uns
vollkommenes Vertrauen.“
Gertrude Jekyll, englische Fotografin und Gartengestalterin, 1843-1932




Liebe Gärtner*innen,

Vertrauen ist gut. So gehen wir davon aus, dass die Dinge einen guten Lauf nehmen werden, und dass sich ein Obstbaum, eine Zucchinipflanze oder eine Ringelblume mit ihren Wurzeln ihren Weg suchen werden. Fleiß ist gut, um jetzt loszulegen: Der April ist der wichtigste Gartenmonat. Sparsamkeit? Empfehlen wir zum Beispiel bei der Düngung.

Viel Spaß im Garten wünscht Ihr Team vom Hof Jeebel!

Biogarten im April
Beetplan für Mischkulturen


Gemüse: Jungpflanzen und Mischkultur. Mit Beetplänen

Ab Mitte April liefern wir wieder robuste Bio-Gemüsejungpflanzen. Süße Tomaten, cremige Kürbisse und knackiger Salat warten darauf, bei Ihnen im Beet, im Gewächshaus, Hochbeet oder Kübel zu gedeihen und zu reifen. Alle unsere Gemüsepflanzen sind aus samenfestem, nachbaufähigem Biosaatgut angezogen.

Als Pflanzidee haben wir Ihnen einige Beetpläne für Mischkulturen gezeichnet. Viele der in den Mischkultur-Plänen vorgeschlagenenen Pflanzen bieten wir als Jungpflanze, aber auch als Saatgut an. Die Samen können jetzt im April größtenteils schon direkt ins Beet gesät werden.

Frostempfindliche Pflanzen wie Tomaten, Paprika und Chili, Kürbis, Zucchini, Aubergine und Basilikum müssen Sie noch einige Wochen an einem geschützten Ort, so hell wie möglich, aufstellen. Frostharte Arten, wie Kohlarten, bunter Mangold und Salate dürfen jetzt schon ihre Wurzeln in die Erde ausstrecken und jeden sonnigen Tag zum Wachsen nutzen.

Beetplan für Mischkulturen

BEET 1: Gelbe oder Rote Bete, Schnittsalat, Buschbohnen. SCHWACH GEDÜNGT

Beetplan für Mischkulturen

 

BEET 2: Mark- oder Schalerbsen, Kopf-, Eis-, Romana- oder Eichblattsalat, Kohlrabi. SCHWACH GEDÜNGT

Beetplan für Mischkulturen

 

BEET 3: Mangold, Radieschen, Möhren. SCHWACH GEDÜNGT

Beetplan für Mischkulturen

 

BEET 4: Tomaten und Sellerie (Pflanzung von beiden im Mai), Broccoli, Blumenkohl, Kopfkohl. STARK GEDÜNGT 

Beetplan für Mischkulturen


Bienen, Hummeln, Schmetterlinge


Bienen, Hummeln, Schmetterlinge: Großes Gartenkino mit kleinen Darstellern 

Wenn Sie in Ihrem Garten oder Beet noch Platz haben: Schauen Sie, ob Sie unseren summenden und krabbelnden Gartenwesen einen Gefallen tun können. In jeder Pflanzengruppe gibt es Arten, die für Insekten besonders wichtig sind. Dabei geht es nicht nur um Nektar- und Pollenpflanzen für Honigbienen. Auch Wildbienen, Hummeln, Schwebfliegen, Käfer und Raupen brauchen eine Lebensgrundlage und helfen, das natürliche Gleichgewicht in unserem Umfeld zu bewahren. Und natürlich sind Schmetterlinge mit ihrem schaukelnden, schwerelosen Flug und ihren bunten Flügeln ein wunderbarer Anblick im Biogarten.

Hier finden Sie einige Vorschläge für besonders insektenfreundliche Pflanzen aus unserem Sortiment. Nehmen Sie sich Zeit und beobachten Sie selbst, welche Ihrer Pflanzen am häufigsten „Besuch“ bekommen. Genießen Sie das Schauspiel!

Bienen, Hummeln, Schmetterlinge


Ziergehölze:

Schmetterlingsflieder, Flieder, Mandelweide und Pollenweide, Bienenbaum, Gold-Johannisbeere und Alpen-Johannisbeeren, Gewöhnlicher Schneeball, Garten-Schneebeere, Pfaffenhütchen, Liebesperlenbaum, Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch, Maiblumenstrauch, Kreuzdorn, Bartblume, Mönchspfeffer

Bienen, Hummeln, Schmetterlinge


Bienen, Hummeln, Schmetterlinge

(Beeren-) Obst:

Apfel-, Birnen- und Quittenbäume; Kirschen; Pflaumen; Zwetschgen; Pfirsiche; Aprikosen (auch Säulen- und Zwergformen von Obstbäumen); Rote, Weiße und Schwarze Johannisbeeren; Brombeeren; Himbeeren; Heidelbeeren, Preiselbeeren, Weinreben



Pflanzgut:

Spargel, ungefüllte Dahlien, Kartoffeln, Topinambur

Bienen, Hummeln, Schmetterlinge




Gemüsepflanzen und -saatgut:

Kräuter wie Salbei und Muskatellersalbei, afrikanisches Basilikum, Thymian, Schnittlauch, Dill, Borretsch und Johanniskraut;  mehrjährige und einjährige Bienenweide- Mischungen, Gründünger wie Phacelia, Buchweizen, Gelbsenf; Ringelblumen, Sonnenblumen und viele andere ungefüllte Blüten; Dicke Bohnen, Tomaten; Zucchini und Gurken

Bienen, Hummeln, Schmetterlinge


Bienen, Hummeln, Schmetterlinge

Lassen Sie, wo Platz und Zeit ist, Ihr Gemüse ruhig mal blühen: Fenchel, Rucola, Koriander, Salate, und im Folgejahr auch Möhren, Rote Bete, Zwiebeln und Grünkohl bieten hübsche Blüten, Duft und ein Schlaraffenland für Insekten. 

Wenn Sie Ihren Garten dann noch ein wenig „unaufgeräumt“ lassen und es Laub-, Reisig- und Holzhaufen sowie lose gestapelte Steine gibt, dann wird man Ihren Garten in der Insektenwelt als feinste Herberge weiterempfehlen. 

Futter für Ihre Pflanzen


Futter für Ihre Pflanzen 

Alle Lebewesen brauchen Nahrung. Pflanzen finden ihre Nahrung größtenteils im Boden. Ein gesunder und gut versorgter Boden bringt tolle, gesunde und aromatische Ernten. Im Bioanbau werden fast ausschließlich organische Dünger verwendet, das heißt, wir streuen so gut wie keine leicht löslichen Nährsalze auf den Boden, sondern füttern den Boden hauptsächlich mit Stoffen wie Kompost, die mit Hilfe der Bodenlebewesen zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen umgebaut werden. Wer genug guten Kompost hat, muss sich über Dünger kaum noch Gedanken machen.

Futter für Ihre Pflanzen

Wichtige Nährstoffe für Pflanzen:

  • N: Stickstoff: sorgt für starkes Blatt- und Triebwachstum und macht die Blätter grün. Bei Mangel kümmert die Pflanze und die älteren Blätter werden hell. Beim Gemüse brauchen Kohl, Mais und Kürbisse besonders viel davon. Stickstoffhaltige organische Dünger sind: Hornspäne, Phytoperls, Oscorna Animalin und Vinasse flüssig.
  • P: Phosphor: dient der Blüten- und Fruchtbildung und ist deshalb für Rosen, Beerenobst und Obstbäume wichtig. Phosphorhaltige Dünger: Phytoperls, Orgasan, Oscorna Beerendünger, Oscorna Rosendünger.
  • K: Kali: macht die Zellwände stabil und hilft so der Pflanze, sich bei Frost und Hitze zu behaupten. Wichtig für Kartoffeln und Tomaten. Besonders kalihaltig sind: Kalimagnesia, organischer Dünger für Kartoffeln, organischer Spezialdünger für Tomaten, Orgasan.
  • Ca: Kalk: beeinflusst den pH-Wert des Bodens und macht so andere Nährstoffe für Pflanzen verfügbar. Manche Pflanzen mögen ihn nicht, z. B. Heidelbeeren. Besonders kalkhaltig sind: Algenkalk, Meereskalk und Schacht Baum-Power.
  • Mg: Magnesium: ist ein wichtiger Bestandteil der Photosynthese und sorgt für reibungslose Abläufe im Stoffwechsel der Pflanze. Magnesiumhaltig sind: Algenkalk, Bittersalz, Kalimagnesia und Urgesteinsmehl.
  • Fe: Eisen: ist besonders wichtig für manche Beerenobstsorten (z. B. Heidelbeeren und kann nicht gelöst werden, wenn der Boden zu viel Kalk enthält. Eisenhaltig sind Eisendünger AMN Optiferrum (nur hier ist kein Kalk enthalten), die Bodenverbesserer Urgesteinsmehl und Bentonit und in Spuren auch in Seetang.

Kompost:

Kompost ist das Gold im Biogarten und besteht aus organischen Abfällen wie Laub, Rasenschnitt, Küchenabfällen und gehäckseltem Grünschnitt. In verrottetem Kompost finden sich meist alle für die Pflanze wichtigen Nährstoffe in milder, gut verträglicher Konzentration. Zudem enthält Kompost unzählige Mikroorganismen, die weitere Nährstoffe verfügbar machen, Krankheitskeime eindämmen und dem Boden eine stabile Krümelstruktur geben. Diese Krümelstruktur lässt Wurzeln leicht eindringen, sorgt für eine gute Belüftung des Bodens und speichert in den unzähligen Hohlräumen gut das Wasser.

Futter für Ihre Pflanzen
Futter für Ihre Pflanzen

Düngen: Wann und wie?

Im Biogarten ist der Dünger immer nur eine Ergänzung zur Bodenpflege. Wo der Kompost nicht reicht oder ein besonders hungriges Gemüse gedeihen soll, geben wir in Form von organischem Dünger zusätzliche Nährstoffe. Der Hauptnährstoff für das Wachstum unserer Gartenpflanzen ist Stickstoff. Dazu brauchen die meisten Pflanzen auch noch viel Phosphor und Kali. Die Düngung kann vor oder nach der Pflanzung in Form von festen Düngern geschehen. Diese gekörnten oder pulverförmigen Dünger, wie Luzernepellets oder Hornspäne, arbeitet man mit einer Hacke in den Boden ein oder man streut sie unter Gehölzen aus. Sie werden dort mit der Zeit von Wasser und Bodenorganismen so zersetzt, dass den Pflanzen über einen längeren Zeitraum immer Nährstoffe zur Verfügung stehen.

Flüssigdünger setzt man während der Hauptwachstumszeit der Pflanze als Zusatzversorgung ein. Hier sind die Nährstoffe leichter verfügbar und bereits gelöst, deshalb wirkt eine Flüssigdüngung schneller, aber auch nur für etwa zwei bis drei Wochen und muss dann wiederholt werden. Auch für Kübelpflanzen mit etwas knappem Platzangebot oder älterer Erde ist Flüssigdüngung günstig.

Unsere beliebtesten organischen Dünger

Feste Dünger (gekörnt oder pulverförmig):

  • Luzernepellets, KleePura: beide vegan und aus biologischer Herkunft, haben eine sanfte Düngewirkung, bringen viel organische Masse mit und bewirken einen guten Humusaufbau.
  • Hornspäne: sind ein intensiver Stickstoffdünger mit guter Langzeitwirkung (etwa vier Monate), aus tierischer Herkunft.
  • Organischer Dünger für Kartoffeln: ist gut gemischt für die Ansprüche von Kartoffeln, wirkt schnell und hält etwa drei Monate vor, also ziemlich genau so lange, wie die Kartoffeln Nährstoffe brauchen, aus pflanzlicher und tierischer Herkunft.

Flüssigdünger (zum Ansetzen von Pflanzenjauchen oder zum Verdünnen im Gießwasser)

  • Vinasse: starker und preisgünstiger Flüssigdünger aus der Zuckerrübenproduktion, im großen Kanister; enthält hauptsächlich Stickstoff und Kali, vegan.
  • Brennnesseljauche: aus Brennnesselpellets oder selbst gesammelten Brennnesseln, wirkt sehr schnell, auch aufs Blatt, fördert Regenwürmer im Boden, heilt Krankheiten (z. B. Kräuselkrankheit beim Pfirsich), enthält viele Spurennährstoffe, bringt aber leider eine starke Geruchsentwicklung mit! Vegan.
  • Blattwerk: flüssiger Biodünger aus Grassilage, enthält besonders viele Mikroorganismen und eignet sich daher gut für Böden oder Töpfe mit wenig lebendiger Erde. Vegan.

24,90 EUR / Stück

(1,66 EUR/ kg)

Wie viel brauche ich von welchem Dünger? Symptome, Bodentest und Zeigerpflanzen

Je besser Ihr Boden mit Kompost versorgt ist, desto weniger Biodünger brauchen Sie. Außerdem halten Böden mit einem höheren Ton- oder Lehmanteil besser die Nährstoffe aus dem letzten Gartenjahr als ein Sandboden. Eine angemessene, eher sparsame Düngung ist aktiver Gewässerschutz. Die Angaben für die notwendigen Düngermengen heißen „Aufwandmenge“ und sind am jeweiligen Produkt in unserem Shop zu sehen, z. B.: 100 g/m2. Dosieren Sie Dünger eher vorsichtig: Die angegebenen Aufwandmengen sind für magere, nährstoffarme Böden. Eventuell können Sie erst einmal ein bisschen weniger nehmen und Ihre Pflanzen und Böden selbst beobachten.

Um Ihren Boden zu verstehen und einzuschätzen, wie viel und welchen Dünger Sie brauchen, können Sie eine Bodenanalyse in Auftrag geben. Dazu schicken Sie eine Probe Ihres Gartenbodens ein. Sie erhalten vom Institut eine Aufschlüsselung nach den Hauptnährstoffen und eine Düngerempfehlung. Die Bodenanalyse können Sie über unseren Shop bestellen.

Der Einsatz von Düngern macht im Biogarten nur im Zusammenhang mit einer guten Bodenpflege, reichlicher Kompostwirtschaft, dem Einsatz passender Sorten und der Beachtung von Kulturanleitungen Sinn. Wir beraten Sie gerne und wünschen Ihnen paradiesische Ernten!

Wind- und Sichtschutz


Wind- und Sichtschutz: Ein Ort zum Naschen und Dösen

Am Rande Ihrer Terrasse oder Ihrer Beete wäre eventuell noch ein geeigneter Platz für einen Wind- oder Sichtschutz. Ob Sie sich etwas von neugierigen Spaziergängern abschirmen möchten oder ob Wind und Sonne ein wenig gebremst werden sollen: Fast immer hat eine grüne, lebendige Grenze einen hohen Zier- und Erholungswert, sogar für die Menschen auf der anderen Seite. Rankende und heckenbildende Pflanzen filtern viel Staub aus der Luft und schaffen zusätzlichen Lebensraum für Singvögel und Insekten.

Noch besser wird es, wenn man das, was uns Schutz bietet, auch ernten und essen kann. Wir haben Ihnen hier eine kleine Übersicht zusammengestellt.

Wind- und Sichtschutz

 

Stangen- und Feuerbohnen: 

  • einjährig 
  • Feuerbohnen sind windfester als Stangenbohnen 
  • brauchen Stangen oder Zaun 
  • etwa 1,50 m hoch 
  • essbar: unreife Hülsen oder reife Kerne, nur gekocht 
  • sammeln Stickstoff im Boden 
  • schöne Pflanzen mit weißen, lila oder bei den Feuerbohnen roten Blüten, grünen oder bei Blauhilde lila Hülsen. 
  • Auch zum leichten Aussäen und Beobachten des schnellen Wachstums mit Kindern. Der Blickschutz ist nur über Sommer gewährleistet.

 

 

Tomaten: 

  • einjährig 
  • Tomaten bleiben an mäßig windigen Orten gesünder als an windstillen 
  • brauchen stabile Stangen und müssen gut angebunden werden 
  • etwa 1,60 m hoch 
  • essbar: Früchte roh oder gekocht 
  • Blüten werden von Insekten besucht 
  • dekorative Pflanze, Blütenschmuck; Fruchtschmuck gelb, rot, orange, grün, schwarz, beliebtestes Gemüse überhaupt
  • Sichtschutzsorten: MiriMiri, Dattelwein, Zuckertraube, Sunviva. Der Sichtschutz ist etwa von Mitte Juli bis Ende September gewährleistet.

 

 

Malabarspinat: 

  • einjährig 
  • mag lieber warm als windig 
  • braucht Zaun oder Netz zum Ranken 
  • etwa 1,80 m hoch 
  • essbar: junge Triebe und Knospen, roh oder gedünstet 
  • Ökologie: uns unbekannt 
  • sehr hübsche Pflanze mit weichen Trieben, schnellwachsend. 
  • Sichtschutz von Juli bis Oktober.

 

 

Topinambur: 

  • überwinternde Knolle 
  • windfest 
  • frei stehend 
  • etwa 1,30 m hoch 
  • essbar: Knollen, im Winter frisch ausgraben 
  • Blüten werden von Insekten besucht 
  • Besonders gesundes Wintergemüse! 
  • Sichtschutz von Juni bis Oktober.

 

 

Liebstöckel: 

  • mehrjährig, zieht über Winter ein 
  • nur mäßig windfest 
  • weitgehend frei stehend
  • eventuell Staudenstütze abringen 
  • etwa 1,80 m hoch 
  • essbar: Blätter zum Würzen, frisch und getrocknet 
  • Blüten werden von Insekten besucht 
  • Sichtschutz nur über Sommer. 
  • Eine ausgefallene Würzkrauthecke für feuchte Standorte!

 

 

Brombeere: 

  • mehrjährig, verholzt 
  • windfest 
  • braucht ein Spalier 
  • etwa 1,60 m hoch 
  • essbar: köstliche Früchte zum Naschen 
  • Insekten- und Vogelnahrung 
  • Bedornte Sorten bieten Einbruchschutz. 
  • Sicht- und Windschutz Mai bis Oktober, im Winter Rückschnitt.

 

 

Säulenäpfel: 

  • mehrjährig, verholzt 
  • mäßig windfest 
  • brauchen dauerhaft Pfahl oder Draht 
  • mindestens 2 m hoch 
  • Früchte sind vorzügliches Tafelobst 
  • Blüten sind Bienennahrung 
  • langsam wachsend. 
  • Hübsche Blüten und Fruchtschmuck. 
  • Sicht- und Windschutz Mai bis Oktober, über Winter halb durchlässig.

 

 

Wein oder Minikiwi: 

  • mehrjährig, verholzt 
  • relativ windfest 
  • brauchen Spalier oder Drähte 
  • etwa 2,50 m hoch 
  • Früchte sind vorzügliches Obst 
  • Insekten- und Vogelnahrung 
  • raschwachsend. 
  • Ertragsbeginn bei Kiwis erst nach einigen Jahren. Sicht- und Windschutz Mai bis September, im Winter Rückschnitt.

 

 

Zierapfel: 

  • mehrjährig, verholzt 
  • relativ windfest 
  • braucht nur anfangs einen Pfahl 
  • ab 1,60 m hoch, je nach Sorte 
  • essbar: Früchte nur verarbeitet genießbar 
  • Insekten- und Vogelnahrung 
  • eher langsam wachsend. 
  • Schöne Blüte, Befruchter für Apfelbäume, Fruchtschmuck. 
  • Sicht- und Windschutz Mai bis Oktober, über Winter halb durchlässig.

 

 

Ramblerhecken- und Kletterrosen: 

  • mehrjährig, verholzt 
  • windfest 
  • brauchen je nach Sorte eine Stütze oder sind frei stehend 
  • bis 3 m hoch 
  • Nahrungsmittel: Blüten für Tee; teilweise Hagebuttenernte 
  • Insekten- und Vogelnahrung, Nistgehölz 
  • Auch Einbruchschutz, je nach Dornenstärke. 
  • Wunderschöne Blüte, Fruchtschmuck. 
  • Sicht- und Windschutz April bis Oktober, über Winter halb durchlässig, Rückschnitt im März.

 

 

Sanddorn: 

  • mehrjährig 
  • besonders windfest 
  • frei stehend 
  • 2 m hoch 
  • essbar: Beeren nur verarbeitet genießbar, sehr gesund 
  • Einbruchschutz Dornen, Fruchtschmuck, Vogelnahrung und Vogelnistgehölz. 
  • Sicht- und Windschutz fast ganzjährig.   

 

In jedem Fall ist eine lebende Wand ein spannendes Pflanzprojekt. Vielleicht kommen Sie auf einen ganz neuen Geschmack. Oder Sie haben jetzt den perfekten Hintergrund für Ihre Fotos. Vielleicht ergeben sich ganz neue Ideen und Anbauweisen aus der neuen Erfahrung und Ihr Garten wird noch einmal ganz anders, denn angesichts heißer werdender Sommer sind halbschattige Bereiche auch für manche niedrige Obst- und Gemüsepflanzen inzwischen durchaus interessant.



Kartoffeln: Anbau im Schatten. Warum Frühkartoffeln pflanzen?

Man kann Kartoffeln nicht nur gut und gerne mehrmals die Woche kochen, braten, backen und in vielfältiger Form genießen, sondern auch immer wieder etwas über sie schreiben :)

Der Frühling lässt sich dieses Jahr Zeit, manche Bäume sind einen ganzen Monat später aufgeblüht als letztes Jahr. Die kühle Witterung gibt uns auch bei den Kartoffeln noch Zeit: Man kann jetzt noch anfangen, Kartoffeln auf der Fensterbank ohne Erde vorzukeimen und sie dann drei bis vier Wochen später pflanzen. Vielleicht auch erst im Mai. Wenn es wirklich Frühling ist und die Erde aufgewärmt ist, bekommen unsere Kartoffeln bei der Pflanzung auch keinen Schreck mehr.

5,90 EUR / Stück

(0,24 EUR/ kg)

Falls Sie noch unentschlossen sind, ob und wo Sie Kartoffeln anbauen wollen, hier zwei Tipps:

1) Bauen Sie Kartoffeln auch an schattigen Stellen oder im Halbschatten an. Kartoffeln leiden unter den zunehmend heißen und trockenen Sommern. Deshalb ist der sonnige Acker nicht mehr der einzige Platz für die Knollen. Auch ein paar Kübel an einer Nordwand oder der Streifen hinter der Hecke können gute Ernten bringen. Hier ist es kühler und der Boden trocknet nicht so schnell aus. Günstig sind trotzdem windoffene Stellen, damit die Blätter der Kartoffeln immer schnell abtrocknen. So bleiben sie länger von der Krautfäule verschont.


2) Bauen Sie Frühkartoffeln an: Frühe Kartoffelsorten bilden in wenigen Monaten schon große Knollen aus. Diese können unreif als klassische Frühkartoffeln, z. B. zu Spargel, genossen werden. Oder man lässt ihren traumhaften Geschmack einfach mit gutem Olivenöl oder Butter und Salz zur Geltung kommen. Frühe Kartoffelsorten sind oft schneller als die üblichen Krankheitserreger und haben bereits große Knollen gebildet, wenn ihr Laub anfängt, Flecken zu bekommen. Außerdem sind die Frühkartoffeln dann schon fertig, wenn Sie in den Sommerurlaub fahren, und Sie müssen sich nicht mehr kümmern. Ausgereifte Frühkartoffeln sind einige Wochen bis Monate haltbar. In unserem Shop können Sie die Kartoffelsorten nach Reifezeit filtern und auswählen.

9,90 EUR / Stück

(5,66 EUR/ kg)


Messetermine von Hof Jeebel im April





ARBEITEN
Arbeiten im April

- junge und empfindliche Pflanzen tagsüber ins Freie stellen zum Abhärten
- Beetvorbereitung
- Pflanzungen und Direktsaaten ins Beet
- Jungpflanzen im Beet versetzen und vereinzeln
- Unkraut jäten, Boden hacken
- Stauden- und Kräuterbeete jäten, ausputzen und düngen
- Erdbeerbeete pflegen, frühe Erdbeerblüten vor Frost schützen
- Schneckenschutz und Kulturschutznetze anbringen
- Bepflanzen von Töpfen, Kästen und Kübeln
- Rasen mähen
- Brennnesseljauche ansetzen
- Bewässerung planen und einrichten
- Holzkohle aktivieren für Terra Preta


ERNTE
Was kann man im April ernten

- erste Radieschen
- Schnittlauch
- Winterheckenzwiebeln
- überwinterten Mangold
- Petersilie und Winterpostelein
- Pflücksalat
- Kresse
- Rauke
- Spinat
- Rhabarber
- Wildkräuter