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Bleiben Sie gesund und genießen Sie Ihren Garten!
Der Shiitakepilz wächst wild in den Wäldern Chinas und Japans. Der Name bildet sich aus den japanischen Wörtern Shii (Pasania-Baum) und Take (Pilz). Er wird deshalb auch Pasaniapilz genannt. In der traditionellen chinesischen Medizin ist er einer der wichtigsten Heilpilze und wird unter anderem bei Entzündungen und Magenleiden empfohlen.

Nährboden:
Zum Anbau von Shiitake benötigt man frisch geschnittene, gesunde Knüppelhölzer von etwa 1,20 m Länge und 10 bis 15 cm Durchmesser. Am besten eignen sich Eiche oder Buche. Die Rinde muss weitgehend unbeschädigt sein.

Impfung:
Die Körnerbrut wird möglichst im Frühling mit der sogenannten Schnittimpfmethode ins Holz eingebracht. Man legt dazu das Holz auf einen Sägebock und sägt es mit der Kettensäge zwei- bis dreimal quer bis zur Hälfte durch. Da Shiitake zuerst längs der Faser wächst, dreht man das Holz zwischen den einzelnen Schnitten immer etwas. Somit erreicht man eine Beimpfung des gesamten Querschnittes. Die Körnerbrut wird mit sauberem Besteck in die Schnitte gefüllt. Diese werden danach mit Frischhaltefolie oder Wachs verschlossen.

Durchwachsen:
Diese Phase dauert etwa acht bis zehn Wochen. Achtung: Mäuse lieben Körnerbrut! Deshalb sollten die Stämme in den ersten Wochen hoch gelegt werden. Dabei muss besonders auf ausreichende Feuchtigkeit geachtet werden. Später lagert man die Stämme am Besten in einem feuchten Strohbett an einem warmen, aber nicht heißen, schattigen Platz und deckt sie mit nassem Stroh zu. Zusätzliche Folienabdeckungen sollten immer gelocht sein. Wenn das Myzel den Stamm vollständig durchwachsen hat (an Impfstellen und Schnittstellen erscheint ein weißer Flaum), entfernen Sie Stroh und Folie.
Sie können die Stämme nun an einem schattigen Ort aufstellen (z. B. an den Zaun gelehnt oder in der Garage) oder ein Stück weit in die Erde eingraben. Bei Trockenheit sollte gewässert werden. Nicht eingegrabene Stämme kann man hin und wieder in Wannen mit kaltem Wasser legen.

Fruchtung und Ernte:
Die erste Ernte erfolgt etwa nach fünf Monaten. Die innerhalb der nächsten Wochen auftretenden Pilze werden geerntet, wenn ihr Hutrand noch leicht nach unten geneigt ist. Die Pilze wachsen bis etwa 5° C. Frost schadet nur den Pilzen, nicht aber dem Myzel im Holz. Die Erntewellen wiederholen sich über einige Jahre bis zum Zerfall des Holzes.


 
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