Spindel Apfelbaum Elstar

Art.Nr. #  250924
44,90 EUR / Stück 
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Herkunft:
Niederlande, 1955
botanischer Name:
Malus domestica
Blüte:
rosa- weiß, im April bis Mai, eher spät, gering frostempfindlich, lang andauernd
Früchte:
Aromatisch und saftig, fein-säuerliche Äpfel mit weiß-gelblichem Fruchtfleisch, grünlichgelb bis gelb mit hellrot gemaserter Deckfarbe
Wuchs:
dicht verzweigt, unteres Fruchtholz vergreisend, hoher Schnittaufwand, Sommerschnitt empfehlenswert
Reife:
Ab Mitte September, Genussreife bis Dezember
Liefergröße:
7,5 l-Container
Befruchtung:
Cox Orange, James Grieve, Laxtons Superb, Pilot, Pinova
 

Der Apfel Elstar ist eine der bedeutendsten Herbstsorten und wird viel im Handel verkauft. Die Sorte besitzt hervorragend schmeckende Früchte. Diese halten sich gekühlt bis Januar, im Naturlager etwas kürzer. Elstar ist relativ anspruchsvoll an Boden und Standort.

Der Ertrag ist bei dieser Erwerbssorte hoch und früh einsetzend, jedoch alternierend (schwankend im 2-Jahres-Rhythmus). Die Sorte ist etwas schorf- und mehltauanfällig sowie anfällig für Spinnmilben und Feuerbrand. Das Holz ist frostempfindlich, besitzt jedoch eine gute Regenerationsfähigkeit.

Der Spindelapfel Elstar eignet sich besonders zur Anlage eines Obstspalieres. Er ist auf eine schwach wachsende Unterlage veredelt und kann durch Schnitt gut in Form und Größe gehalten werden.

 
Anbauverband:
Bioland

Hinweis zur Lieferung:
Getopfte Ware liefern wir ganzjährig.

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Stk.   
Pflanzanleitung für Obstbäume
Pflanzvorbereitungen:
Vor der Pflanzung muss man sich informieren, ob der gewählte Baum selbstbefruchtend ist oder eine Befruchtersorte braucht. Jedem Obstbaum bereitet man ein tief ausgehobenes Pflanzloch. Den Aushub reichert man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Holzasche an. Ist der Boden eher sandig, so verbessert man ihn mit Bentonit, schweren Boden mit Urgesteinsmehl. Das Pflanzloch wird damit nun etwa zur Hälfte wieder befüllt. Als Schutz der Wurzeln vor Wühlmausfraß kann man eine Art Korb aus engmaschigem Zaun biegen, in den der Baum gepflanzt wird.

Pflanzung:
Gepflanzt wird ab November oder im zeitigen Frühjahr. Buschbäume brauchen 4 m Abstand, Halbstämme etwa 6 m. Die wulstige Veredelungsstelle unten am Stamm muss über der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung wird kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Bei großer Trockenheit muss gewässert werden. Die runde Fläche unter dem Baum, „Baumscheibe“ genannt, sollte in den ersten Jahren unbedingt unkrautfrei gehalten werden. Wegen der flachen Wurzeln eignet sich hierfür eine Gründüngung oder eine Mulchschicht besser als Hacken. Die Fläche der Baumscheibe gleicht der Kronenbreite! Die jungen Bäume werden fest an einen oder mehrere Pfähle gebunden, damit die feinen Wurzeln nicht abreißen, wenn der Baum sich im Wind bewegt. Zum Anbinden wird Naturfaser wie Kokosstrick verwendet, da er verrottet bevor er anfängt den dicker werdenden Baum abzuschnüren. Je nach Standort benötigt der junge Baum auch einen Verbissschutz.

Ernte und Rückschnitt:
Nach der Ernte wird die Baumscheibe mit verrottetem Stallmist oder Kompost nachgedüngt. Alle 2 Jahre kann etwas Kalk gegeben werden. Der Schnitt findet am besten nach der Ernte bzw. im Spätherbst statt, aber niemals bei Frost oder Frostgefahr. Aneinander reibende Äste werden entfernt. Um eine gut aufgebaute und durchlüftete Krone zu bekommen, werden grundsätzlich die meisten nach innen zeigenden Äste und die dünnen, steil nach oben wachsenden Wassertriebe direkt am Ansatz sauber abgeschnitten. Meist tragen waagerecht zeigende Zweige eher Frucht als senkrechte. Fruchtknospen sind rundlich und liegen enger aneinander als Blattknospen. Da der Schnitt eines Baumes immer auch das Wachstum vieler neuer Triebe anregt, ist es ratsam, eher regelmäßig jedes Jahr wenig zu schneiden als plötzlich zu stark einzugreifen.