Apfel
'Topaz'

Art.Nr. #  250433
44,90 EUR / Stück 
inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand (Sperrgut Paketversand)
Herkunft:
Tschechien
Bekannt seit:
1994
Malus domestica
Pflückreife:
Ende September bis Anfang Oktober
Genussreife:
ab Anfang Dezember
Haltbarkeit:
bis März
Wuchs:
Buschbaum, wurzelnackt
Stammhöhe:
40 - 60 cm
Kurzbeschreibung:
Saftig und aromatisch, leicht süß-säuerlicher Winterapfel. Das Fruchtfleisch ist fest, feinzellig und knackig.
 
Neue, schorfresistente und lagerfähige Sorte mit geschmacklich guten Früchten, die als Tafeläpfel und für die häusliche Verarbeitung hervorragend geeignet sind.


Wuchs: mittelstark, aufrecht bis breitwüchsig. Triebenden büschelartig verzweigt, kurze Internodien; Auslichtung erforderlich

Blüte: früh bis mittelfrüh, mittel frostempfindlich, reichblühend

Pflückreife: Ende September bis Anfang Oktober, wenig folgernd, kaum Fruchtfall

Genußreife: November bis März, mit fortgeschrittener Reife weicher und fettig werdend

Ertrag: hoch, regelmäßig, früh bis mittelfrüh einsetzend

Frucht: mittel bis groß, flach gebaut, mittel- bis stielbauchig, leicht gerippt mit mittelstarken Höckern an der Kelchgrube, Fruchtstiel kurz bis mittel, Stielgrube mittelstark berostet; Fruchtschale gelb mit 40 bis 70 % mittel- bis dunkleroter, geflammter bis streifiger Deckfarbe, dick, nach Auslagerung rasch fettig werdend, bei Verzehr etwas störend; Fruchtfleisch anfangs fest, später mittelfest, gelb, sehr saftig, feinsäuerlich aromatisch

Lagereignung: im Kühllager bis März, geringe Lagerverluste, CA-Lager bis April/Mai

Krankheiten und Schädlinge: schorfresistent (Malus floribunda), mittel bis stark anfällig für Obstbaumspinnmilbe und Blattlaus, gering anfällig für Mehltau

Befruchtersorten: Goldparmäne, Elstar, Alkmene
 
Qualität:
Naturland

Hinweis zur Lieferung:
Wir liefern zwischen Ende Oktober und April bei frostfreier Witterung.

auf Lager  

Stck.   
Pflanzanleitung für Obstbäume
Pflanzvorbereitungen:
Vor der Pflanzung muss man sich informieren, ob der gewählte Baum selbstbefruchtend ist oder eine Befruchtersorte braucht. Jedem Obstbaum bereitet man ein tief ausgehobenes Pflanzloch. Den Aushub reichert man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Holzasche an. Ist der Boden eher sandig, so verbessert man ihn mit Bentonit, schweren Boden mit Urgesteinsmehl. Das Pflanzloch wird damit nun etwa zur Hälfte wieder befüllt. Als Schutz der Wurzeln vor Wühlmausfraß kann man eine Art Korb aus engmaschigem Zaun biegen, in den der Baum gepflanzt wird.

Pflanzung:
Gepflanzt wird ab November oder im zeitigen Frühjahr. Buschbäume brauchen 4 m Abstand, Halbstämme etwa 6 m. Die wulstige Veredelungsstelle unten am Stamm muss über der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung wird kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Bei großer Trockenheit muss gewässert werden. Die runde Fläche unter dem Baum, „Baumscheibe“ genannt, sollte in den ersten Jahren unbedingt unkrautfrei gehalten werden. Wegen der flachen Wurzeln eignet sich hierfür eine Gründüngung oder eine Mulchschicht besser als Hacken. Die Fläche der Baumscheibe gleicht der Kronenbreite! Die jungen Bäume werden fest an einen oder mehrere Pfähle gebunden, damit die feinen Wurzeln nicht abreißen, wenn der Baum sich im Wind bewegt. Zum Anbinden wird Naturfaser wie Kokosstrick verwendet, da er verrottet bevor er anfängt den dicker werdenden Baum abzuschnüren. Je nach Standort benötigt der junge Baum auch einen Verbissschutz.

Ernte und Rückschnitt:
Nach der Ernte wird die Baumscheibe mit verrottetem Stallmist oder Kompost nachgedüngt. Alle 2 Jahre kann etwas Kalk gegeben werden. Der Schnitt findet am besten nach der Ernte bzw. im Spätherbst statt, aber niemals bei Frost oder Frostgefahr. Aneinander reibende Äste werden entfernt. Um eine gut aufgebaute und durchlüftete Krone zu bekommen, werden grundsätzlich die meisten nach innen zeigenden Äste und die dünnen, steil nach oben wachsenden Wassertriebe direkt am Ansatz sauber abgeschnitten. Meist tragen waagerecht zeigende Zweige eher Frucht als senkrechte. Fruchtknospen sind rundlich und liegen enger aneinander als Blattknospen. Da der Schnitt eines Baumes immer auch das Wachstum vieler neuer Triebe anregt, ist es ratsam, eher regelmäßig jedes Jahr wenig zu schneiden als plötzlich zu stark einzugreifen.