Apfel
'Elstar'

Art.Nr. #  250421
44,90 EUR / Stück 
inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand (Sperrgut Paketversand)
Herkunft:
Niederlande
Bekannt seit:
1955
Malus domestica
Pflückreife:
Mitte September
Genussreife:
sofort ab der Ernte
Haltbarkeit:
bis Ende November
Wuchs:
Halbstamm, wurzelnackt
Stammhöhe:
1,00 - 1,20 m
Kurzbeschreibung:
Aromatische und saftige, fein-säuerliche Apfelsorte mit weiß-gelblichem Fruchtfleisch.
 
Eine der bedeutendsten Herbstsorten, mit hervorragend schmeckenden Früchten und guter Kühllagerfähigkeit. Elstar ist anspruchsvoll an Boden und Standort.

Wuchs: sehr stark, breitwüchsig, Mitte überbauend, dicht verzweigt, unteres Fruchtholz vergreisend, hoher Schnittaufwand, Sommerschnitt empfehlenswert

Blüte: mittel bis spät, gering frostempfindlich, mittel bis lang andauernd

Pflückreife: Mitte September, bei Alternanz sehr variabel, kein Fruchtfall, gut pflückbar

Genußreife: Ende September bis Dezember, auch bei fortgeschrittener Reife geschmacklich sehr gut

Ertrag: mittel bis hoch, stark alternierend, früh einsetzend

Frucht: mittelgroß, unregelmäßig, flach bis mittelhoch gebaut, stielbauchig, leicht gerippt; Fruchtschale grünlichgelb bis gelb mit 20 bis 50 % hellrot gemaserter Deckfarbe,
mitteldick, spröde, vor allem kelchseitig gering bis mittelstark berostet, wenig fettig werdend. Fruchtfleisch mittelfest, cremefarben bis gelblich, mäßig saftig, süß mit ausgewogener Säure, kräftig aromatisch

Lagereignung: gekühlt bis Januar. CA-Lager bis März, anfällig für Fäule und Welke

Krankheiten und Schädlinge: mittel bis stark schorf- und stark mehltauanfällig, anfällig für Spinnmilben, feuerbrandanfällig. Holzfrostempfindlich mit guter Regenerationsfähigkeit

Befruchtersorten: Cox, J. Grieve, Laxtons Superb, Melrose, Pilot, Pinova
 
Qualität:
Naturland

Hinweis zur Lieferung:
Wir liefern zwischen Ende Oktober und April bei frostfreier Witterung.

Lieferbar ab:  Ende Oktober 2022

Stck.   
Pflanzanleitung für Obstbäume
Pflanzvorbereitungen:
Vor der Pflanzung muss man sich informieren, ob der gewählte Baum selbstbefruchtend ist oder eine Befruchtersorte braucht. Jedem Obstbaum bereitet man ein tief ausgehobenes Pflanzloch. Den Aushub reichert man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Holzasche an. Ist der Boden eher sandig, so verbessert man ihn mit Bentonit, schweren Boden mit Urgesteinsmehl. Das Pflanzloch wird damit nun etwa zur Hälfte wieder befüllt. Als Schutz der Wurzeln vor Wühlmausfraß kann man eine Art Korb aus engmaschigem Zaun biegen, in den der Baum gepflanzt wird.

Pflanzung:
Gepflanzt wird ab November oder im zeitigen Frühjahr. Buschbäume brauchen 4 m Abstand, Halbstämme etwa 6 m. Die wulstige Veredelungsstelle unten am Stamm muss über der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung wird kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Bei großer Trockenheit muss gewässert werden. Die runde Fläche unter dem Baum, „Baumscheibe“ genannt, sollte in den ersten Jahren unbedingt unkrautfrei gehalten werden. Wegen der flachen Wurzeln eignet sich hierfür eine Gründüngung oder eine Mulchschicht besser als Hacken. Die Fläche der Baumscheibe gleicht der Kronenbreite! Die jungen Bäume werden fest an einen oder mehrere Pfähle gebunden, damit die feinen Wurzeln nicht abreißen, wenn der Baum sich im Wind bewegt. Zum Anbinden wird Naturfaser wie Kokosstrick verwendet, da er verrottet bevor er anfängt den dicker werdenden Baum abzuschnüren. Je nach Standort benötigt der junge Baum auch einen Verbissschutz.

Ernte und Rückschnitt:
Nach der Ernte wird die Baumscheibe mit verrottetem Stallmist oder Kompost nachgedüngt. Alle 2 Jahre kann etwas Kalk gegeben werden. Der Schnitt findet am besten nach der Ernte bzw. im Spätherbst statt, aber niemals bei Frost oder Frostgefahr. Aneinander reibende Äste werden entfernt. Um eine gut aufgebaute und durchlüftete Krone zu bekommen, werden grundsätzlich die meisten nach innen zeigenden Äste und die dünnen, steil nach oben wachsenden Wassertriebe direkt am Ansatz sauber abgeschnitten. Meist tragen waagerecht zeigende Zweige eher Frucht als senkrechte. Fruchtknospen sind rundlich und liegen enger aneinander als Blattknospen. Da der Schnitt eines Baumes immer auch das Wachstum vieler neuer Triebe anregt, ist es ratsam, eher regelmäßig jedes Jahr wenig zu schneiden als plötzlich zu stark einzugreifen.