Tomate
Andine Cornue
Pflanze

Art.Nr. #  210050
5,65 EUR / Pflanze 
inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand (Pflanzenversand)
Herkunft der Sorte:
Frankreich
Synonyme:
Andenhorn, Andenhörnchen, Corne des Andes
botanischer Name:
Lycopersicon esculentum
Pflanzung:
80 x 60 cm oder im großen Kübel
Wuchs:
als Stabtomate
Ernte:
Ab Juli
Qualität:
Kräftige Pflanze im 10-cm-Topf
Versand:
Dieser Artikel gehört zur Frühjahrslieferung Pflanzen. Der Versand erfolgt gesondert von sonstiger Ware als Extra-Auftrag.
 

Andine Cornue ist eine alte, ertragreiche Landsorte mit sehr fleischigen, länglichen Früchten von etwa 100 g mit wenigen Samen. Sie hat einen ausgezeichneten Geschmack und eine sehr angenehme Textur und kann als Saucentomate oder roh verzehrt werden. Dank ihrer charakteristischen Form lässt sie sich sehr gut in mundgerechte Scheiben schneiden. Die Schale ist zart. Andine Cornue setzt bis in den Herbst hinein immer wieder reichlich Früchte an. Die Sorte findet sich in Frankreich auch unter der Bezeichnung Corne des Andes und heißt übersetzt Andenhörnchen oder Andenhorn.

Die Pflanze wird etwa 1,70 m hoch und sollte als Stabtomate oder an einer Schnur gezogen werden. Seitentriebe werden regelmäßig ausgegeizt. Tomaten profitieren sehr von einer Überdachung und einer sorgfältigen Bewässerung, damit die Blätter trocken und die Pflanzen lange gesund bleiben.


 
Anbauverband:
Demeter

Lieferbar ab:  ca. 12. April 2023

Pfl.   
Pflanzanleitung für Tomaten
Die Urform der Tomate kommt aus Südamerika und wurde in Mexiko zur Kulturpflanze. Mit den Seefahrern gelangte sie nach Europa. Ende des neunzehnten Jahrhunderts hielt sie Einzug in die deutschen Gemüsegärten.

Standort:
Tomaten lieben, wie alle Früchte des Südens, Trockenheit und Wärme. Abweichende klimatische Bedingungen wie in unseren Breiten begünstigen Krankheiten. So ist es hauptsächlich die Kraut- und Braunfäule, (Phytophtora infestans), die neben der Tomate auch die Kartoffel befällt. In regenreichen Sommern ist der Freilandanbau daher problematisch. Wir empfehlen daher einen Anbau im Gewächshaus oder unter Dach.

Pflanzzeit und Anbbau:
Die direkte Nachbarschaft zu Kartoffeln sollte vermieden werden. Nach den Eisheiligen, also Mitte Mai, kann gepflanzt werden. Wählen Sie einen möglichst sonnigen Standort. Wählen Sie einen weiten Pflanzenabstand von 0,8-1 m, damit die Pflanzen schnell abtrocknen können. Gepflanzt wird in tiefgründig lockerem Boden. Der Wurzelballen wird etwas tiefer als zuvor eingesetzt. Die neuen Wurzeln, die sich am Stiel zusätzlich bilden, sind bei der Nährstoffversorgung hilfreich. Die Erde sollte reichlich mit Kali und nur mäßig mit Stickstoff versorgt sein. Tomatenanbau ist auch im Kübel möglich (mind. 30 Liter).

Pflege:
Tomaten benötigen relativ viel Wasser. Kurze, gezielte Trockenphasen machen die Jungpflanze jedoch stabiler. Es sollte stets am Fuß der Pflanze gegossen werden, ohne die Blätter der Pflanze zu benässen. Dies dient zur Vorbeugung des Pilzbefalls. Kübel dürfen nie ganz austrocknen und benötigen häufiger die Gießkanne. Fingerspitzengefühl im Umgang mit Wasser benötigen Pflanzen im Gewächshaus. Bei zu viel Feuchtigkeit ist die Gefahr des Pilzbefalls recht hoch.

Je nach Sorte werden die Tomaten eintriebig als Stab­tomate an Stäben oder Spalieren aufgebunden oder mehrtriebig als Buschtomate, die nicht aufgebunden zu werden braucht, gezogen. Eintriebiges Aufziehen bedeutet, dass die Achsel- oder Geiztriebe frühzeitig ausgebrochen werden. Nur der Haupttrieb bleibt stehen. Dies fördert bei Stabtomaten den Fruchtansatz. BUSCH- und WILDTOMATEN brauchen nicht entgeizt zu werden.

Ernte:
Ab Anfang August können Tomaten laufend geerntet werden. Am Fruchtstiel befindet sich meist eine Art Sollbruchstelle. Wird die Frucht mit diesem Stielrest geerntet, hält sie sich länger. Bei guter Pflanzengesundheit, z.B. unter einem Regendach, tragen die Tomatenpflanzen bis in den Oktober hinein. Die letzten Früchte kann man auch grün ernten und im Haus nachreifen lassen.