Himbeere Autumn Chef

Art.Nr. #  259452
12,90 EUR / Stück 
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Herkunft:
Lubera, Schweiz
Synonym:
Primeberry Autumn chef
botanischer Name:
Rubus idaeus
Blüte:
im Mai an den letztjährigen Ruten, wenn stehengelassen; im Juli an den frischen Trieben
Wuchs:
bis 1,70 m hoch, bogig überhängend; braucht ein einfaches Himbeerspalier
Früchte:
glänzend hellrot mit viel Zucker und Säure, für Himbeeren relativ fest und haltbar; Früchte bis 5 g Fruchtgewicht
Reife:
Anfang August bis Ende September; Naschernte einzelner letzjähriger Triebe im Juni
Liefergröße:
2-l-Topf, bio
Befruchtung:
selbstfruchtbar
 

Autumn chef ist eine großfruchtige und vielseitige Herbsthimbeere mit sehr gutem Geschmack. Wer mehrere Pflanzen hat, kann von der üblichen Weise des Herbsthimbeerschnittes abweichen und die im Herbst zuletzt gewachsenen Ruten stehen lassen, sie tragen im Juni einige Früchte. Grundsätzlich schneidet man Herbsthimbeeren im Spätherbst bodennah ab, damit alle Kraft in die frischen Triebe geht, die im nächsten Spätsommer fruchten werden.

Himbeeren sind dankbar für eine ständige Mulchschicht und eine gleichmäßige Wasserversorgung. Himbeerblüten sind unscheinbar, aber bieten eine gute Insektenweide.

 
Qualität:
bio

Hinweis zur Lieferung:
getopfte Ware liefern wir ganzjährig

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Pflanzanleitung für Himbeeren
Himbeeren, Pflanzenfamilie: Rosengewächse

Pflanzvorbereitungen:
Die Himbeere als ausdauernde Waldpflanze liebt lichten Schatten und Windschutz und leicht saure, feuchte Erde, möglichst mit etwas Lehm. Man kann sie als Hecke an den Zaun pflanzen oder ein Spalier aus Drähten bauen. Den Boden bereitet man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Steinmehl vor. Zu viel Stickstoff im Boden gefährdet die Gesundheit der Pflanzen. Es kann auch etwas Nadel- oder Laubkompost eingearbeitet werden.

Pflanzung:
Getopfte Ware kann ganzjährig gepflanzt werden. Der Pflanzabstand sollte in der Reihe 40-60 cm betragen. Pflanzt man mehrere Reihen, beträgt der Abstand zwischen ihnen 1,20 bis 1,60 m. Wenn möglich, taucht man die Jungpflanzen kurz in ein Bad aus Schachtelhalmextrakt und Lehm. Sie werden eher flach eingesetzt und kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Himbeeren sind dankbar für feuchten Boden. Legen Sie gleich nach der Pflanzung eine Mulchdecke auf. Diese kann aus altem Stroh, Laub oder Rindenmulch bestehen, es können auch Hobelspäne untergemischt werden. Da Himbeeren empfindlich auf Schwankungen in der Bodenfeuchte und -temperatur reagieren, ist eine Bodenbedeckung die beste Vorsorge vor Krankheiten. Hierzu kann auch eine Mischkultur mit Melisse, Feldsalat oder Ringelblumen angelegt werden. Unter Himbeeren sollte man nie hacken, da dies die flachen Wurzeln beschädigen könnte. Wo die Himbeerrutenkrankheit auftritt, die man an gräulichen Flecken und Abplatzen der Rinde erkennt, so werden die befallenen Stellen herausgeschnitten und verbrannt. Schachtelhalm-Extrakt hilft vorbeugend.

Ernte und Schnitt:
Himbeeren kann man je nach Sorte von Juli bis Oktober ernten. Da ständig neue Früchte nachreifen, sollte man alle 2-3 Tage durchpflücken. Himbeeren sind roh und verarbeitet köstlich, aber kaum lagerfähig. Die Blätter ergeben getrocknet einen guten Vorrat an Kräutertee. Bei Sommerhimbeeren werden im Herbst die abgetragenen Ruten dicht über dem Boden abgeschnitten. Herbstsorten schneidet man im Winter oder zeitigen Frühjahr. Jede junge Pflanze behält ca. drei starke Triebe, jede große Pflanze ca. fünf bis sieben. Im Frühling kann etwas Dünger wie Hornspäne oder reifer Kompost unter die Mulchdecke gegeben werden. Auch strohiger Stallmist ist als düngender Mulch geeignet.