Klein bleibende Obstbäume sind in unserem Sortiment relativ neu. Sie werden aber immer beliebter, denn sie schaffen ganz neue Möglichkeiten bei der Gestaltung Ihres Nutzgartens und ermöglichen Obstbau auf kleinstem Raum.

Spindelapfelbäume sind bekannte und zum Teil alte Apfelsorten, die auf schwach wachsenden Unterlagen veredelt sind. Die Bäumchen brauchen wenig Platz – etwa 2,5 bis 3 m Pflanzabstand genügen. Dadurch können Sie auch in kleineren Gärten eine große Vielfalt pflanzen.

Während andere Apfelbäume erst nach mehreren Jahren Früchte tragen, bringen unsere Säulenäpfel schon im Jahr nach der Pflanzung eine erste Ernte. Spindelapfelbäume brauchen einen regelmäßigen Schnitt, um in Form zu bleiben. Dieser ist gut leistbar und erfordert keine Akrobatik auf einer hohen Leiter, da die Bäume auf Augenhöhe wachsen und fruchten.

Spindeläpfel haben, anders als Säulenäpfel, keinen genetisch bedingten Säulenwuchs. Sie sind daher sehr flexibel: Eine Möglichkeit ist ein Spalier an waagerechten oder fächerförmig angeordneten Latten oder Drähten, an dem die Apfeltriebe befestigt werden. Das Spalier kann frei stehen und im Wandel der Jahreszeiten zu einem spannenden, grünbunten Zaun werden oder die Wärme einer Hauswand zum Reifen der Früchte nutzen.

Spindeläpfel, die als Einzelbäume stehen sollen, brauchen einen Pfahl. Die Seitentriebe müssen Sie regelmäßig einkürzen, damit diese stabil werden und die Früchte gut tragen können.

Wegen der geringen Wurzelstärke muss man den Bereich um den Stamm bei diesen kleinen Bäumen besonders gut pflegen: Halten Sie die Baumscheibe unkrautfrei und versorgen Sie sie mit Kompost. Mulchscheiben, Stroh oder Kapuzinerkresse und Ringelblumen halten den Baum glücklich und gesund.