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Einen Anzuchtort im warmen Haus brauchen jetzt alle Gemüse, die frostempfindlich sind oder früher vorgezogen werden sollen, als es im Freiland möglich ist. Zeit, die Fensterbänke aufzuräumen! Viel Wärme, also über 20 °C, benötigen die Samen südlicher Fruchtgemüse wie Tomaten, Paprika, Auberginen und Physalis, um zu keimen. Reservieren Sie ihnen einen erhöhten Ort in Ihrem wärmsten Zimmer. Kohlrabi-, Knollenfenchel- und Porreesamen brauchen anfangs 15 bis 20 °C. Salate haben es zur Keimung lieber etwas frischer und stehen gut im Schlafzimmer oder Treppenhaus bei 12 bis 15 °C. Alle Aussaaten kommen in Schalen oder Töpfe mit Abflusslöchern in lockere, nur schwach gedüngte Erde. Verwenden Sie hierfür spezielle Anzuchterde oder vermischen Sie reifen Kompost mit viel Sand. Wichtig ist, dass die Erde vor der Anzucht schön feucht ist, sonst läuft man Gefahr, dass beim Angießen die Samen „wegschwimmen“. Jedes Saatkorn braucht zum Keimen Platz. Säen Sie deshalb einzeln oder in kleinen Prisen – in „Horsten“ – in Töpfe, Quickpot-Platten oder Anzuchtschalen. Plastik lässt sich vermeiden, indem man aus alten Zeitungen Papierpresstöpfe herstellt oder kompostierbare Fertilpots nutzt. Eine wasserdichte Unterlage ist immer nötig. Hier lässt sich gut improvisieren und z.B. eine alte Auflaufform oder ein Metalltablett recyceln.
Sobald Ihre Aussaaten gekeimt sind und zwei bis drei Blättchen entwickelt haben, werden sie noch einmal umgesetzt. Manches ist durch Lichtmangel auf der Fensterbank lang geworden, sodass man das Pflänzchen jetzt etwas tiefer setzt. Besonders Tomaten und Paprika bilden nach dem Pikieren viele neue Wurzeln und zeigen danach einen richtigen Wachstumsschub. Fürs Lockern und Neueinsetzen eignet sich ein Pikierstab am besten. Angießen kann man mit einem Sprühgerät oder einer „sanften“ Gießkanne mit feinem Brausekopf. In ebenen Untersetzern und Bewässerungswannen lassen sich Jungpflanzen sehr schonend fluten und dabei später sogar mit einer leichten Flüssigdüngung versorgen. Stellen Sie Pflanzen im Haus immer so hell, wie es irgend geht, und bald an einen kühleren Ort. An milden und windfreien Tagen darf der „Kindergarten“ schon mal einen Ausflug an die frische Luft auf den Balkon- oder Terrassentisch machen. So härten Sie Ihre Pflänzchen ab und bereiten sie auf das Leben im Garten vor. Ende März dürfen Kohlrabi, Salat und Fenchel unter Frostschutzvlies ins Freiland oder in einen ungeheizten Frühbeetkasten, während alle frostempfindlichen Gemüse noch bis Mitte Mai in größeren Töpfen geschützt auf der Fensterbank warten.