Walderdbeerpflanze

Art.Nr. #  220007
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Beschreibung:
Original ostpreußische Walderdbeeren zum hocharomatischen Naschen. Die Blätter können getrocknet als Kräutertee verwendet werden.
Reifezeit:
Juni bis Juli
botanischer Name:
Fragaria vesca
Anmerkungen:
Die Pflanzen sind einzeln getopft.
 
Walderdbeeren wachsen ihrem natürlichen Standort entsprechend auch gerne im Halbschatten oder unter Gehölzen wie Obstbäumen und Rosen. Sie bilden schnell einen geschlossenen, niedrigen Pflanzenteppich, der Unkraut weitgehend unterdrückt. Jungpflanzen kann man leicht selbst aus den Ausläufern ziehen.

Walderdbeeren sind selbstfruchtbar.
 
Anbauverband:
Demeter

Preis/ Rabatt:

6 Stk.
2,90 EUR / Stk.
ab 12 Stk.
2,60 EUR / Stk. (-10%)
ab 24 Stk.
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Pflanzanleitung: Wie baut man Erdbeeren an?
Entgegen ihrem Namen zählt die Erdbeere aus botanischer Sicht nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten. Erdbeerpflanzen stehen etwa 2–3 Jahre, dann lässt der Ertrag nach.

Pflanzvorbereitungen:
Wählen Sie für das Erdbeerbeet den sonnigsten Platz in Ihrem Garten. Versorgen Sie den Boden rechtzeitig mit reichlich Kompost oder gut verrottetem Rinderdung. Bei uns erhältlich sind organische Dünger wie Beckhorn Hornspäne, getrockneter Rinderdung oder ein spezieller Beerendünger von Oscorna. Als Vorkultur für Erdbeeren eignen sich Bohnen oder Kartoffeln, die gare, lockere Erde hinterlassen.

Pflanzung:
Die beste Pflanzzeit für eigene Erdbeerableger ist im Spätsommer. Frigos bzw. wurzelnackte Pflanzen setzt man im Frühjahr. Getopfte Erdbeerpflanzen lassen sich ganzjährig setzen. Der Reihenabstand sollte 60 cm betragen, so dass auf ein übliches 1,20 m Gartenbeet 2 Reihen passen. In der Reihe stehen die Pflanzen in 30 cm Abstand. Wird der Boden vor der Pflanzung mit Folie abgedeckt, entfällt das Unkrautjäten.

Pflegemaßnahmen:
Im Pflanzjahr brauchen die Erdbeeren viel Wasser. Gießen am Morgen beugt Pilzkrankheiten vor, ebenso das Stecken einiger Knoblauchzehen zwischen den Erdbeeren. Günstige Mischkulturpartner sind auch andere Zwiebelpflanzen wie Steckzwiebeln, oder als mehrjähriger Partner, Schnittlauch. Ebenfalls praktikabel ist eine Reihe Buschbohnen in der Mitte zwischen den ­Erdbeerpflanzen oder Spinat. Sie können, um dem ursprünglichen Waldstandort der Erdbeeren Rechnung zu tragen, das Beet nach der Pflanzung mit angerottetem Laub mulchen. Wichtig ist eine konsequente Unkrautbekämpfung. Wenn im April zwischen den Pflanzen Stroh verteilt wird, bleiben die Früchte sauber und gesund und müssen nicht gewaschen werden.

Ernte:
Ab Ende Mai, ca. 4 Wochen lang jeden 2. Tag pflücken. Bei mehrmals tragenden Sorten wie Mara de Bois kann bis in den Herbst hinein geerntet werden. Nach der Ernte werden alle überflüssigen Ranken entfernt. Hierbei kann man die zu eng stehenden, jungen Ableger entfernen oder für ein neues Erdbeerbeet nutzen. Da im Laufe des Sommers die Blütenansätze für das nächste Jahr ausgebildet werden, ist jetzt auch der Zeitpunkt für eine wiederholte Düngung. Zur Bekämpfung des Erdbeerblütenstechers werden nach der Ernte Rainfarnpräparate eingesetzt. Wer die Erdbeerpflanzen im nächsten Frühjahr einmal „ausputzt“ und dabei alten Mulch und befallene Blätter entfernt, verhindert die Gefahr der Übertragung von Schädlingen und Krankheiten. Nach diesem „Frühjahrsputz“ wird frischer Mulch verteilt.

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