Für Rosen und Feigen ist der März ein günstiger Schnittzeitpunkt. Jetzt ist die Gefahr von Frostschäden recht gering, und man erwischt trotzdem die Pflanzen noch kurz vor dem Austrieb. Lichten Sie diese Gehölze großzügig aus und entfernen Sie alle aneinanderreibenden Zweige. Bei Rosen werden die Triebe um etwa ein Drittel gekürzt. Das nun oberste Auge sollte nach außen zeigen. So erhalten Sie reich blühende, gesunde Stöcke. Binden Sie Kletterrosen und andere Rankpflanzen wie Wein gut am Spalier fest, möglichst mit einer Sisal- oder Kokosschnur, die sich irgendwann zersetzt, bevor sie die Triebe einschnürt.

Auch Ihre Stauden dürfen Sie jetzt ausputzen, denn was in den alten Stängeln an Kleinstlebewesen überwintert hat, nimmt im März bei einer Störung nicht mehr so viel Schaden. Wo zwischen Stauden noch Platz ist, lassen sich bald zur Freude der Insekten noch einjährige Sommerblumen und reich blühende Gründüngungspflanzen säen oder setzen. Aus dem Rasen wird mit einem stabilen Rechen alter Filz entfernt, damit neue, zarte Grashalme sprießen können. Wenn Sie all Ihre Sträucher, Bäume, Stauden und Rasenflächen jetzt noch großzügig mit einer guten Portion Dünger oder reifem, feinem Kompost versorgen, steht einem guten Start ins Frühjahr nichts mehr im Wege.