Früh, frosthart & süß im Geschmack
Die Schalerbse ‘Kleine Rheinländerin’ gehört zu den frühesten und zuverlässigsten Sorten im Hausgarten. Mit ihrer kompakten Wuchshöhe von nur 40–50 cm bleibt sie niedrig und standfest – eine Rankhilfe ist nicht nötig. Die Pflanzen bringen bereits ab Mitte Juni eine reiche Ernte von langen, dunkelgrünen Hülsen mit süßem, dunkelgrünem Korn, das sowohl frisch als auch getrocknet hervorragend schmeckt.
Diese Sorte gilt als besonders robust und frosttolerant, weshalb sie sich bestens für eine frühe Aussaat ab März eignet. Der Anbau gelingt ideal auf mittelschweren bis schweren Böden, die bereits im Vorjahr mit Kompost aufbereitet wurden. Während der Fruchtbildung sorgt regelmäßiges Gießen für volle, gleichmäßige Hülsen. Als Trockenerbse lässt sich das Korn hervorragend lagern und wird beim Kochen wieder weich – perfekt für Eintöpfe, Pürees oder die klassische Hausmannskost.
Neben ihrem Ertrag punktet die ‘Kleine Rheinländerin’ auch durch ihre bodenverbessernde Wirkung: Wie alle Erbsen bindet sie Stickstoff im Boden und lockert durch ihr Wurzelsystem die Erde – eine ideale Vorfrucht für viele Kulturen. Allerdings sollte die Erbse nur alle sieben Jahre auf dem gleichen Beet angebaut werden, um Fruchtfolgekrankheiten vorzubeugen.
Wuchshöhe: 40–50 cm
Erbsentyp: Schalerbse (Palerbse)
Wärmebedarf: gering bis mittel
Nährstoffbedarf: gering (Kompostgabe im Vorjahr ausreichend)
Verwendung: Frischverzehr, Trocknung, Lagerung
Blütenfarbe: weiß
Saattiefe: 4–5 cm
Pflanzabstand: 3 cm in der Reihe
Reihenabstand: 30–45 cm oder Doppelreihen mit 60–80 cm Weg
Rankhilfe: nein – kompakter, standfester Wuchs
Besonderheiten: frosttolerant, besonders frühe Reife, sehr ertragreich
Fruchtfolge: Anbau am selben Standort nur alle 7 Jahre empfohlen