Mirabelle von Pillnitz

44,90 EUR / Stück 
Herkunft:
Dresden/ Deutschland, 1990
Synonym(e):
Pillnitzer Mirabelle
botanischer Name:
Prunus domestica subsp.syriaca
Blüte:
im April / Mai, schöne weiße Blüten, gut von Insekten besucht
Wuchs:
kompakt, 2 bis 3 m hoch; gut verzweigt
Früchte:
süße und aromatische, gelbe Früchte mit roten Wangen, 2 bis 3 cm Durchmesser, gut steinlösend
Reife:
August/ September
Befruchtung:
selbstfruchtbar
 

Die Mirabelle von Pillnitz stammt vom Julius-Kühn-Institut in Dresden-Pillnitz und zeichnet sich durch durch einge sehr gute Krankheitstoleranz, Robustheit und Winterhärte aus. Diese eher frühe Sorte ist sehr ertragreich. Durch ihr festes und saftiges Fruchtfleisch und die gute Lösbarkeit der Steine eignet sie sich hervorragend zur Verarbeitung zu Kuchen und Kompott. Die Mirabelle von Pillnitz gedeiht an einem sonnigen bis halbschattigen Standort und braucht einen ausreichen feuchten und nährstoffreichen Boden.

 
Hinweis zur Lieferung:
Wir liefern zwischen Ende Oktober und März bei frostfreier Witterung.

Lieferbar ab ca. 7. November  

Wuchs:
 Stck.   
Pflanzanleitung für Obstbäume
Pflanzvorbereitungen:
Vor der Pflanzung muss man sich informieren, ob der gewählte Baum selbstbefruchtend ist oder eine Befruchtersorte braucht. Jedem Obstbaum bereitet man ein tief ausgehobenes Pflanzloch. Den Aushub reichert man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Holzasche an. Ist der Boden eher sandig, so verbessert man ihn mit Bentonit, schweren Boden mit Urgesteinsmehl. Das Pflanzloch wird damit nun etwa zur Hälfte wieder befüllt. Als Schutz der Wurzeln vor Wühlmausfraß kann man eine Art Korb aus engmaschigem Zaun biegen, in den der Baum gepflanzt wird.

Pflanzung:
Gepflanzt wird ab November oder im zeitigen Frühjahr. Buschbäume brauchen 4 m Abstand, Halbstämme etwa 6 m. Die wulstige Veredelungsstelle unten am Stamm muss über der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung wird kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Bei großer Trockenheit muss gewässert werden. Die runde Fläche unter dem Baum, „Baumscheibe“ genannt, sollte in den ersten Jahren unbedingt unkrautfrei gehalten werden. Wegen der flachen Wurzeln eignet sich hierfür eine Gründüngung oder eine Mulchschicht besser als Hacken. Die Fläche der Baumscheibe gleicht der Kronenbreite! Die jungen Bäume werden fest an einen oder mehrere Pfähle gebunden, damit die feinen Wurzeln nicht abreißen, wenn der Baum sich im Wind bewegt. Zum Anbinden wird Naturfaser wie Kokosstrick verwendet, da er verrottet bevor er anfängt den dicker werdenden Baum abzuschnüren. Je nach Standort benötigt der junge Baum auch einen Verbissschutz.

Ernte und Rückschnitt:
Nach der Ernte wird die Baumscheibe mit verrottetem Stallmist oder Kompost nachgedüngt. Alle 2 Jahre kann etwas Kalk gegeben werden. Der Schnitt findet am besten nach der Ernte bzw. im Spätherbst statt, aber niemals bei Frost oder Frostgefahr. Aneinander reibende Äste werden entfernt. Um eine gut aufgebaute und durchlüftete Krone zu bekommen, werden grundsätzlich die meisten nach innen zeigenden Äste und die dünnen, steil nach oben wachsenden Wassertriebe direkt am Ansatz sauber abgeschnitten. Meist tragen waagerecht zeigende Zweige eher Frucht als senkrechte. Fruchtknospen sind rundlich und liegen enger aneinander als Blattknospen. Da der Schnitt eines Baumes immer auch das Wachstum vieler neuer Triebe anregt, ist es ratsam, eher regelmäßig jedes Jahr wenig zu schneiden als plötzlich zu stark einzugreifen.