Säulenbirne Myway

Art.Nr. #  253277
49,90 EUR / Stück 
inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand (Standardversand)
Herkunft:
East Malling, England
Synonym:
Pirini Myway
botanischer Name:
Pyrus communis
Blüte:
April/Mai
Wuchs:
schlank, schwach wachsend, ausgewachsen maximal 2,50 m hoch, 80 bis 100 cm breit
Früchte:
groß, länglich, in der Fruchtreife sehr schön gelb gefärbt. Textur fein mit leichter, angenehmer Körnigkeit, sehr saftig; spritziger Birnengeschmack
Reife:
Mitte September, Lagerung bis Weihnachten
Liefergröße:
5-l-Topf, bio
Befruchtung:
Myway benötigt eine Fremdbestäubung. Dazu eignen sich alle gleichzeitig blühenden Birnen. Gute Pollenspender sind Williams Christ und Nashi. Zwei Birnen der gleichen Sorte funktionieren nicht als gegenseitige Befruchter.
 

Die neue Birnensorte Myway ist die Birne, die am ehesten von Natur aus in einer Säulenform bleibt. Diese Sorte kombiniert einen Internodienabstand (Abstand der austreibenden Blatt- und Seitentrieb-Knospen) von nur 20-30% einer normalen Birne mit einer starken Spitzenförderung und kommt damit dem durch die Säulenäpfel geprägten Vorbild einer echten Säulenbirne viel näher als alle anderen Sorten. Sie braucht nur einen leichten Schnitt, kann auch im Kübel wachsen und eignet sich beispielsweise als Vorgartenbaum, wo wenig Platz ist.

Die Früchte sind saftig und behalten auch in der Vollreife ihren erfrischenden, leicht säuerlichen Geschmack. Außergewöhnlich für Birnen ist die lange Lagerfähigkeit bis Weihnachten.

Als Reihe oder Hecke gepflanzt braucht Myway einen Abstand von ca. 1 m zum nächsten Bäumchen. Bei Pflanzung im Kübel kommen Gefäße ab 50 l in Frage.

Diese Wuchsform eignet sich nicht zur Spaliererziehung.

Züchter: Frank Alston von East Malling Research Kreuzung: (Comice x 19B-29) x (Conference x Nain vert)

 
Anbauverband:
Naturland

Hinweis zur Lieferung:
Getopfte Ware liefern wir ganzjährig.

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Pflanzanleitung für Obstbäume
Pflanzvorbereitungen:
Vor der Pflanzung muss man sich informieren, ob der gewählte Baum selbstbefruchtend ist oder eine Befruchtersorte braucht. Jedem Obstbaum bereitet man ein tief ausgehobenes Pflanzloch. Den Aushub reichert man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Holzasche an. Ist der Boden eher sandig, so verbessert man ihn mit Bentonit, schweren Boden mit Urgesteinsmehl. Das Pflanzloch wird damit nun etwa zur Hälfte wieder befüllt. Als Schutz der Wurzeln vor Wühlmausfraß kann man eine Art Korb aus engmaschigem Zaun biegen, in den der Baum gepflanzt wird.

Pflanzung:
Gepflanzt wird ab November oder im zeitigen Frühjahr. Buschbäume brauchen 4 m Abstand, Halbstämme etwa 6 m. Die wulstige Veredelungsstelle unten am Stamm muss über der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung wird kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Bei großer Trockenheit muss gewässert werden. Die runde Fläche unter dem Baum, „Baumscheibe“ genannt, sollte in den ersten Jahren unbedingt unkrautfrei gehalten werden. Wegen der flachen Wurzeln eignet sich hierfür eine Gründüngung oder eine Mulchschicht besser als Hacken. Die Fläche der Baumscheibe gleicht der Kronenbreite! Die jungen Bäume werden fest an einen oder mehrere Pfähle gebunden, damit die feinen Wurzeln nicht abreißen, wenn der Baum sich im Wind bewegt. Zum Anbinden wird Naturfaser wie Kokosstrick verwendet, da er verrottet bevor er anfängt den dicker werdenden Baum abzuschnüren. Je nach Standort benötigt der junge Baum auch einen Verbissschutz.

Ernte und Rückschnitt:
Nach der Ernte wird die Baumscheibe mit verrottetem Stallmist oder Kompost nachgedüngt. Alle 2 Jahre kann etwas Kalk gegeben werden. Der Schnitt findet am besten nach der Ernte bzw. im Spätherbst statt, aber niemals bei Frost oder Frostgefahr. Aneinander reibende Äste werden entfernt. Um eine gut aufgebaute und durchlüftete Krone zu bekommen, werden grundsätzlich die meisten nach innen zeigenden Äste und die dünnen, steil nach oben wachsenden Wassertriebe direkt am Ansatz sauber abgeschnitten. Meist tragen waagerecht zeigende Zweige eher Frucht als senkrechte. Fruchtknospen sind rundlich und liegen enger aneinander als Blattknospen. Da der Schnitt eines Baumes immer auch das Wachstum vieler neuer Triebe anregt, ist es ratsam, eher regelmäßig jedes Jahr wenig zu schneiden als plötzlich zu stark einzugreifen.