Ingrid Marie

49,90 EUR / Stück 
Herkunft:
Flemlöse/ Dänemark, ca. 1910
Synonym(e):
Hoed Orange; Ingrid Maries Aeble
Botanischer Name:
Malus domestica
Blüte:
im April, weiß-rosa
Wuchs:
dichttriebig; Krone später ausladend
Früchte:
plattrund, etwa 70 cm Durchmesser, fast deckend dunkelrot, saftig- süß
Reifezeit:
ab Mitte September
Befruchtersorten:
Cox Orange, Finkenwerder Herbstprinz, Glockenapfel, Golden Delicious, Goldparmäne, James Grieve, Ontario. Ingrid Marie ist selber ein guter Pollenspender.
 

Ingrid Marie ist ein schöner roter Weihnachtsapfel mit cremegelbem, an der Schale rötlichem Fruchtfleisch. Ein saftiger Tafelapfel für den Rohverzehr und die häusliche Verarbeitung. Er besitzt ein Cox -ähnliches Aroma mit feiner Säure. Rechtzeitig geerntet sind die Äpfel lagerfähig bis Ende Dezember.

Ingrid Marie bevorzugt das maritime Klima im norddeutschen Raum und andere eher luftfeuchte Lagen. Der Apfelbaum braucht einen regelmäßigen Schnitt mit Auslichtung und Erneuerung des Fruchtholzes.

Ingrid Marie (Ingrid Maries Aeble) war ein Zufallssämling und wurde Anfang des letzten Jahrhunderts auf Fünen gefunden. Benannt nach der Tochter des Lehrers K.Madsen, fand die Sorte ab 1936 Verbreitung durch C. Matthiesen aus Korsör.

 
Qualität:
Aus biologischem Anbau

Hinweis zur Lieferung:
Wir liefern zwischen Ende Oktober und April bei frostfreier Witterung.

Auf Lager, sofort lieferbar  

Liefergröße:
 Stk.   
Pflanzanleitung für Obstbäume
Pflanzvorbereitungen:
Vor der Pflanzung muss man sich informieren, ob der gewählte Baum selbstbefruchtend ist oder eine Befruchtersorte braucht. Jedem Obstbaum bereitet man ein tief ausgehobenes Pflanzloch. Den Aushub reichert man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Holzasche an. Ist der Boden eher sandig, so verbessert man ihn mit Bentonit, schweren Boden mit Urgesteinsmehl. Das Pflanzloch wird damit nun etwa zur Hälfte wieder befüllt. Als Schutz der Wurzeln vor Wühlmausfraß kann man eine Art Korb aus engmaschigem Zaun biegen, in den der Baum gepflanzt wird.

Pflanzung:
Gepflanzt wird ab November oder im zeitigen Frühjahr. Buschbäume brauchen 4 m Abstand, Halbstämme etwa 6 m. Die wulstige Veredelungsstelle unten am Stamm muss über der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung wird kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Bei großer Trockenheit muss gewässert werden. Die runde Fläche unter dem Baum, „Baumscheibe“ genannt, sollte in den ersten Jahren unbedingt unkrautfrei gehalten werden. Wegen der flachen Wurzeln eignet sich hierfür eine Gründüngung oder eine Mulchschicht besser als Hacken. Die Fläche der Baumscheibe gleicht der Kronenbreite! Die jungen Bäume werden fest an einen oder mehrere Pfähle gebunden, damit die feinen Wurzeln nicht abreißen, wenn der Baum sich im Wind bewegt. Zum Anbinden wird Naturfaser wie Kokosstrick verwendet, da er verrottet bevor er anfängt den dicker werdenden Baum abzuschnüren. Je nach Standort benötigt der junge Baum auch einen Verbissschutz.

Ernte und Rückschnitt:
Nach der Ernte wird die Baumscheibe mit verrottetem Stallmist oder Kompost nachgedüngt. Alle 2 Jahre kann etwas Kalk gegeben werden. Der Schnitt findet am besten nach der Ernte bzw. im Spätherbst statt, aber niemals bei Frost oder Frostgefahr. Aneinander reibende Äste werden entfernt. Um eine gut aufgebaute und durchlüftete Krone zu bekommen, werden grundsätzlich die meisten nach innen zeigenden Äste und die dünnen, steil nach oben wachsenden Wassertriebe direkt am Ansatz sauber abgeschnitten. Meist tragen waagerecht zeigende Zweige eher Frucht als senkrechte. Fruchtknospen sind rundlich und liegen enger aneinander als Blattknospen. Da der Schnitt eines Baumes immer auch das Wachstum vieler neuer Triebe anregt, ist es ratsam, eher regelmäßig jedes Jahr wenig zu schneiden als plötzlich zu stark einzugreifen.

Was wir noch dazu empfehlen: