Apfel
Jonagold

49,90 EUR / Stück 
Herkunft der Sorte:
USA, Versuchsstation Geneva, New York
Gezüchtet im Jahr:
1953, im Handel seit 1968
botanischer Name:
Malus domestica
Blüte:
im April, weiß-rosa
Wuchs:
in jungen Jahren stark wachsend, später ruhiger
Früchte:
grüngelb mit roter Deckfarbe, ca. 7 cm Durchmesser, saftig-süß
Reifezeit:
Ende September bis Mitte Oktober
Befruchtung:
Cox Orange, Elstar, Gloster, Goldparmäne, Idared, Ingrid Marie, James Grieve und die Wildapfelart 'Malus floribunda'. Jonagold ist selbst ein schlechter Pollenspender.
 

Jonagold besitzt cremegelbes, saftiges Fruchtfleisch. Die Äpfel sind harmonisch süß mit milder Säure, aromatisch und hervorragende Tafeläpfel zum Frischverzehr. Sie sind leicht zu pflücken, wenig druckempfindlich und gut zu transportieren. Jonagold bringt schon in jungen Jahren einen hohen Ertrag und ist aus gutem Grund eine häufig angebaute Sorte im Erwerbsanbau. Die Früchte hängen gut windfest.

Die Äpfel sind aus dem Naturlager etwa bis Mitte März zu genießen.

Jonagold ist eine Kreuzung aus Golden Delicious und Jonathan. Für eine gute Fruchtqualität empfehlen wir eine Spritzung mit Algenpräparaten während der Fruchtentwicklung. Ausdünnen eines zu reichen Fruchtbehanges im Juni / Juli bringt mehr rote, aromatische Äpfel. Ein regelmäßiger, gezielter Schnitt zur Verjüngung tut dem Apfelbaum gut.

Jonagold steht gerne auf nährstoffreichen Böden in warmen Lagen. Auf trockenen Standorten sollten bei der Apfelbaum -Pflanzung und Baumscheibenpflege wasserspeichernde Stoffe wie Wolle, Bentonit / Lehm, aktivierte Holzkohle und Mulch eingesetzt werden. In trockenen Sommern braucht Jonagold hin und wieder eine Bewässerung.

 
Hinweise:
Getopfte Ware liefern wir ganzjährig, wurzelnackte Ware von November bis Ende März

Auf Lager, sofort lieferbar  

Liefergröße:
 Stk   
Pflanzanleitung für Obstbäume
Pflanzvorbereitungen:
Vor der Pflanzung muss man sich informieren, ob der gewählte Baum selbstbefruchtend ist oder eine Befruchtersorte braucht. Jedem Obstbaum bereitet man ein tief ausgehobenes Pflanzloch. Den Aushub reichert man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Holzasche an. Ist der Boden eher sandig, so verbessert man ihn mit Bentonit, schweren Boden mit Urgesteinsmehl. Das Pflanzloch wird damit nun etwa zur Hälfte wieder befüllt. Als Schutz der Wurzeln vor Wühlmausfraß kann man eine Art Korb aus engmaschigem Zaun biegen, in den der Baum gepflanzt wird.

Pflanzung:
Gepflanzt wird ab November oder im zeitigen Frühjahr. Buschbäume brauchen 4 m Abstand, Halbstämme etwa 6 m. Die wulstige Veredelungsstelle unten am Stamm muss über der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung wird kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Bei großer Trockenheit muss gewässert werden. Die runde Fläche unter dem Baum, „Baumscheibe“ genannt, sollte in den ersten Jahren unbedingt unkrautfrei gehalten werden. Wegen der flachen Wurzeln eignet sich hierfür eine Gründüngung oder eine Mulchschicht besser als Hacken. Die Fläche der Baumscheibe gleicht der Kronenbreite! Die jungen Bäume werden fest an einen oder mehrere Pfähle gebunden, damit die feinen Wurzeln nicht abreißen, wenn der Baum sich im Wind bewegt. Zum Anbinden wird Naturfaser wie Kokosstrick verwendet, da er verrottet bevor er anfängt den dicker werdenden Baum abzuschnüren. Je nach Standort benötigt der junge Baum auch einen Verbissschutz.

Ernte und Rückschnitt:
Nach der Ernte wird die Baumscheibe mit verrottetem Stallmist oder Kompost nachgedüngt. Alle 2 Jahre kann etwas Kalk gegeben werden. Der Schnitt findet am besten nach der Ernte bzw. im Spätherbst statt, aber niemals bei Frost oder Frostgefahr. Aneinander reibende Äste werden entfernt. Um eine gut aufgebaute und durchlüftete Krone zu bekommen, werden grundsätzlich die meisten nach innen zeigenden Äste und die dünnen, steil nach oben wachsenden Wassertriebe direkt am Ansatz sauber abgeschnitten. Meist tragen waagerecht zeigende Zweige eher Frucht als senkrechte. Fruchtknospen sind rundlich und liegen enger aneinander als Blattknospen. Da der Schnitt eines Baumes immer auch das Wachstum vieler neuer Triebe anregt, ist es ratsam, eher regelmäßig jedes Jahr wenig zu schneiden als plötzlich zu stark einzugreifen.