Pflaume Stanley

Art.Nr. #  252683
39,90 EUR / Stück 
inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand (Sperrgut Paketversand)
Herkunft:
USA, 1912
Synonym(e):
Talvana
botanischer Name:
Prunus domestica
Blüten:
im April, groß, weiß
Wuchs:
etwa 4 m hoch; jung mittelstark, später schwachwüchsig mit wenig Verzweigungen und locker aufgebauter Krone
Früchte:
länglich mit dunkelvioletter, stark bereifter Haut; grünlichgelbes Fruchtfleisch, fest und saftig
Reife:
Ende August bis Mitte September
Wuchsform:
Buschbaum, wurzelnackt, bio
Befruchtung:
selbstfruchtbar
 

1912 in New York gezüchtet aus `Agen´ und `Grand Duke´, seit 1926 im Handel. Stanley ist eine weltweit im Erwerbsanbau stark verbreitete Pflaumensorte und bringt hohe, regelmäßige Erträge. Die Sorte zeigt eine hohe Scharka-Toleranz udn bekommt kaum Monilia. Stanley braucht nährstoffreichen Boden mit ausreichender Wasserversorgung und einen warmen Standort, die Blüte ist jedoch recht unempfindlich für schlechtes Wetter und setzen zuverlässig viele Früchte an. Die Früchte sollten lange am Baum hängen, um ihr würziges Aroma zu entfalten. Sie sind leicht zu ernten.

Stanley ist ein guter Pollenspender für andere Pflaumen. Der Baum ist veredelt auf Myrobalane (Kirschpflaume)

 
Qualität
Aus ökologischem Anbau

Hinweis:
Wir liefern zwischen Ende Oktober und März bei frostfreier Witterung.

leider ausverkauft


Stck.   
Pflanzanleitung für Obstbäume
Pflanzvorbereitungen:
Vor der Pflanzung muss man sich informieren, ob der gewählte Baum selbstbefruchtend ist oder eine Befruchtersorte braucht. Jedem Obstbaum bereitet man ein tief ausgehobenes Pflanzloch. Den Aushub reichert man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Holzasche an. Ist der Boden eher sandig, so verbessert man ihn mit Bentonit, schweren Boden mit Urgesteinsmehl. Das Pflanzloch wird damit nun etwa zur Hälfte wieder befüllt. Als Schutz der Wurzeln vor Wühlmausfraß kann man eine Art Korb aus engmaschigem Zaun biegen, in den der Baum gepflanzt wird.

Pflanzung:
Gepflanzt wird ab November oder im zeitigen Frühjahr. Buschbäume brauchen 4 m Abstand, Halbstämme etwa 6 m. Die wulstige Veredelungsstelle unten am Stamm muss über der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung wird kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Bei großer Trockenheit muss gewässert werden. Die runde Fläche unter dem Baum, „Baumscheibe“ genannt, sollte in den ersten Jahren unbedingt unkrautfrei gehalten werden. Wegen der flachen Wurzeln eignet sich hierfür eine Gründüngung oder eine Mulchschicht besser als Hacken. Die Fläche der Baumscheibe gleicht der Kronenbreite! Die jungen Bäume werden fest an einen oder mehrere Pfähle gebunden, damit die feinen Wurzeln nicht abreißen, wenn der Baum sich im Wind bewegt. Zum Anbinden wird Naturfaser wie Kokosstrick verwendet, da er verrottet bevor er anfängt den dicker werdenden Baum abzuschnüren. Je nach Standort benötigt der junge Baum auch einen Verbissschutz.

Ernte und Rückschnitt:
Nach der Ernte wird die Baumscheibe mit verrottetem Stallmist oder Kompost nachgedüngt. Alle 2 Jahre kann etwas Kalk gegeben werden. Der Schnitt findet am besten nach der Ernte bzw. im Spätherbst statt, aber niemals bei Frost oder Frostgefahr. Aneinander reibende Äste werden entfernt. Um eine gut aufgebaute und durchlüftete Krone zu bekommen, werden grundsätzlich die meisten nach innen zeigenden Äste und die dünnen, steil nach oben wachsenden Wassertriebe direkt am Ansatz sauber abgeschnitten. Meist tragen waagerecht zeigende Zweige eher Frucht als senkrechte. Fruchtknospen sind rundlich und liegen enger aneinander als Blattknospen. Da der Schnitt eines Baumes immer auch das Wachstum vieler neuer Triebe anregt, ist es ratsam, eher regelmäßig jedes Jahr wenig zu schneiden als plötzlich zu stark einzugreifen.