Oullins Reneklode

Art.Nr. #  252091
49,90 EUR / Stück 
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Herkunft:
Frankreich
Bekannt seit:
ca. 1810
Prunus domestica
Reifezeit:
Mitte August
Wuchs:
Halbstamm, wurzelnackt
Stammhöhe:
1,00 - 1,20 m
Beschreibung:
Grosse, hochkugelige feste Früchte, dabei saftig, zart und süß mit einer milden Würze.
 
Aromatisch-süßes weiches und saftiges Fruchtfleisch zeichnet alle Reneklodensorten aus. Benannt sind sie sehr wahrscheinlich nach der Königin (frz. "Reine") Claude von Frankreich, Ehefrau des Königs Franz I., der Frankreich Anfang des 16. Jahrhunderts regierte. Auf jeden Fall sind die Renekloden schon mehrere Jahrhunderte bekannt. Sie sind ein besonderer Genuss, der in keinem Garten fehlen sollte. Die "Oullins" wurde um 1810 als Zufallssämling entdeckt. Sie bringt große, mild-würzige Früchte und gilt als robusteste der noch bekannten Reneklodensorten. Die Sorte ist selbstfruchtbar und bringt einen hohen, regelmäßigen Ertrag.

Oullins Reneklode stellt mittlere Standortansprüche. Ein sonniger Platz in nährstoffreichem, feuchtem Boden wirkt sich positiv auf die Fruchtqualität aus.
 
Anbauverband:
Naturland

Hinweis zur Lieferung:
Wir liefern zwischen Ende Oktober und April bei frostfreier Witterung.

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Pflanzanleitung für Obstbäume
Pflanzvorbereitungen:
Vor der Pflanzung muss man sich informieren, ob der gewählte Baum selbstbefruchtend ist oder eine Befruchtersorte braucht. Jedem Obstbaum bereitet man ein tief ausgehobenes Pflanzloch. Den Aushub reichert man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Holzasche an. Ist der Boden eher sandig, so verbessert man ihn mit Bentonit, schweren Boden mit Urgesteinsmehl. Das Pflanzloch wird damit nun etwa zur Hälfte wieder befüllt. Als Schutz der Wurzeln vor Wühlmausfraß kann man eine Art Korb aus engmaschigem Zaun biegen, in den der Baum gepflanzt wird.

Pflanzung:
Gepflanzt wird ab November oder im zeitigen Frühjahr. Buschbäume brauchen 4 m Abstand, Halbstämme etwa 6 m. Die wulstige Veredelungsstelle unten am Stamm muss über der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung wird kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Bei großer Trockenheit muss gewässert werden. Die runde Fläche unter dem Baum, „Baumscheibe“ genannt, sollte in den ersten Jahren unbedingt unkrautfrei gehalten werden. Wegen der flachen Wurzeln eignet sich hierfür eine Gründüngung oder eine Mulchschicht besser als Hacken. Die Fläche der Baumscheibe gleicht der Kronenbreite! Die jungen Bäume werden fest an einen oder mehrere Pfähle gebunden, damit die feinen Wurzeln nicht abreißen, wenn der Baum sich im Wind bewegt. Zum Anbinden wird Naturfaser wie Kokosstrick verwendet, da er verrottet bevor er anfängt den dicker werdenden Baum abzuschnüren. Je nach Standort benötigt der junge Baum auch einen Verbissschutz.

Ernte und Rückschnitt:
Nach der Ernte wird die Baumscheibe mit verrottetem Stallmist oder Kompost nachgedüngt. Alle 2 Jahre kann etwas Kalk gegeben werden. Der Schnitt findet am besten nach der Ernte bzw. im Spätherbst statt, aber niemals bei Frost oder Frostgefahr. Aneinander reibende Äste werden entfernt. Um eine gut aufgebaute und durchlüftete Krone zu bekommen, werden grundsätzlich die meisten nach innen zeigenden Äste und die dünnen, steil nach oben wachsenden Wassertriebe direkt am Ansatz sauber abgeschnitten. Meist tragen waagerecht zeigende Zweige eher Frucht als senkrechte. Fruchtknospen sind rundlich und liegen enger aneinander als Blattknospen. Da der Schnitt eines Baumes immer auch das Wachstum vieler neuer Triebe anregt, ist es ratsam, eher regelmäßig jedes Jahr wenig zu schneiden als plötzlich zu stark einzugreifen.