Graf Althans Reneklode

49,90 EUR / Stück 
Herkunft:
Swoyschütz/ Böhmen, ca. 1850
Synonym(e):
Althann Ringlo, Conducta
Blüte:
Ende April, weiß
Wuchs:
wächst schnell, bildet eine sparrige, kugelförmige Krone
Früchte:
groß, rund, süß
Reife:
Mitte August bis Anfang September
Verwendung:
Frischverzehr, Konservenfrucht, Marmelade, Kompott
Befruchtung durch:
Große Grüne Reneklode, Ontariopflaume, Königin Viktoria, Oullins Reneklode, Hauszwetschge, Bühler Frühzwetschge, Lützelsacher. Graf Althans ist selber ein guter Pollenspender für andere Sorten.
 

Die großen Früchte der Graf Althans Reneklode sind angenehm süß mit feiner Säure. Das golgelbe, eher feste Fruchtfleisch löst sich hervorragend vom Stein. Graf Althans wächst am besten auf Böden mit guter Wasserversorgung, bringt einen reichen Ertrag und ist scharkatolerant. Um eine gute Reife zu erreichen, muss man in manchen Jahren die Früchte ausdünnen. Da die Früchte folgernd reifen, sind mehrere Erntedurchgänge nötig. Diese Sorte ist für die Selbstversorgung sehr zu empfehlen.

 
Anbauverband:
Naturland

Hinweis zur Lieferung:
Wir liefern zwischen Ende Oktober und März bei frostfreier Witterung.

Lieferbar ab Ende Oktober  

Wuchs:
 Stk.   
Pflanzanleitung für Obstbäume
Pflanzvorbereitungen:
Vor der Pflanzung muss man sich informieren, ob der gewählte Baum selbstbefruchtend ist oder eine Befruchtersorte braucht. Jedem Obstbaum bereitet man ein tief ausgehobenes Pflanzloch. Den Aushub reichert man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Holzasche an. Ist der Boden eher sandig, so verbessert man ihn mit Bentonit, schweren Boden mit Urgesteinsmehl. Das Pflanzloch wird damit nun etwa zur Hälfte wieder befüllt. Als Schutz der Wurzeln vor Wühlmausfraß kann man eine Art Korb aus engmaschigem Zaun biegen, in den der Baum gepflanzt wird.

Pflanzung:
Gepflanzt wird ab November oder im zeitigen Frühjahr. Buschbäume brauchen 4 m Abstand, Halbstämme etwa 6 m. Die wulstige Veredelungsstelle unten am Stamm muss über der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung wird kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Bei großer Trockenheit muss gewässert werden. Die runde Fläche unter dem Baum, „Baumscheibe“ genannt, sollte in den ersten Jahren unbedingt unkrautfrei gehalten werden. Wegen der flachen Wurzeln eignet sich hierfür eine Gründüngung oder eine Mulchschicht besser als Hacken. Die Fläche der Baumscheibe gleicht der Kronenbreite! Die jungen Bäume werden fest an einen oder mehrere Pfähle gebunden, damit die feinen Wurzeln nicht abreißen, wenn der Baum sich im Wind bewegt. Zum Anbinden wird Naturfaser wie Kokosstrick verwendet, da er verrottet bevor er anfängt den dicker werdenden Baum abzuschnüren. Je nach Standort benötigt der junge Baum auch einen Verbissschutz.

Ernte und Rückschnitt:
Nach der Ernte wird die Baumscheibe mit verrottetem Stallmist oder Kompost nachgedüngt. Alle 2 Jahre kann etwas Kalk gegeben werden. Der Schnitt findet am besten nach der Ernte bzw. im Spätherbst statt, aber niemals bei Frost oder Frostgefahr. Aneinander reibende Äste werden entfernt. Um eine gut aufgebaute und durchlüftete Krone zu bekommen, werden grundsätzlich die meisten nach innen zeigenden Äste und die dünnen, steil nach oben wachsenden Wassertriebe direkt am Ansatz sauber abgeschnitten. Meist tragen waagerecht zeigende Zweige eher Frucht als senkrechte. Fruchtknospen sind rundlich und liegen enger aneinander als Blattknospen. Da der Schnitt eines Baumes immer auch das Wachstum vieler neuer Triebe anregt, ist es ratsam, eher regelmäßig jedes Jahr wenig zu schneiden als plötzlich zu stark einzugreifen.

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