Fruchtmandel
Palatina

ab 44,90 EUR / Stück 
Herkunft:
Deutschland
Reifezeit:
Ende September bis Mitte Oktober
Wuchs:
Buschbaum, wurzelnackt
Befruchtung:
selbstbefruchtend
 

Reichtragende, winterharte Pflanze. Große, sich leicht aus der Schale zu lösende Früchte mit süßem Geschmack.

Eine wärmeliebende aber sonst recht anspruchslose Süßmandelsorte, die im März viele rosa Blüten mit hohem Zierwert trägt.

Bei der Pflanzung eines Mandelbaumes sollten Sie genau auf die Wahl des richtigen Standortes achten. Eine große Gefahr ist für Mandelbäume Spätfrost, also Frost, der die jungen Fruchtansätze im Frühling noch beschädigt. Deshalb wird empfohlen, Mandeln an einen Ort zu pflanzen, der nur vormittags oder erst ab mittags voll in der Sonne steht. So werden die Bäume von einer allzu frühen Blüte abgehalten. Ein windgeschützter Ort ist auch vorteilhaft. Zudem sollte die Pflanzstelle einen guten Wasserablauf haben, also entweder am Hang liegen oder einen sehr leichtem Boden besitzen. Auf keinen Fall möchte ein Mandelbaum in einer feuchten Senke mit schwerem Boden stehen, denn Mandelbäume vertragen auf gar keinen Fall Staunässe oder schweren Boden. Vor der Pflanzung muss der Boden tief gelockert werden. Der Aushub wird mit etwas Kompost und Kalk vermischt. Nach der Pflanzung wird der Baum gut angegossen und gegebenenfalls mit einem Pflock gestützt. Nach der Blüte sollte bei Mandeln ein Auslichstungsschnitt vorgenommen werden, bei dem man die Triebe einkürzt. Die Ernte erfolgt, sobald sich die ersten Fruchtschalen öffnen. Die Mandeln wie Walnüsse trocknen. Sie werden sowohl roh als auch geröstet verzehrt. Wuchshöhe bis zu 5 Meter.

 
Anbauverband:
Naturland

Hinweis zur Lieferung:
Wir liefern zwischen Ende Oktober und April bei frostfreier Witterung.

auf Lager  

Wuchs:
 St.   
Pflanzanleitung für Obstbäume
Pflanzvorbereitungen:
Vor der Pflanzung muss man sich informieren, ob der gewählte Baum selbstbefruchtend ist oder eine Befruchtersorte braucht. Jedem Obstbaum bereitet man ein tief ausgehobenes Pflanzloch. Den Aushub reichert man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Holzasche an. Ist der Boden eher sandig, so verbessert man ihn mit Bentonit, schweren Boden mit Urgesteinsmehl. Das Pflanzloch wird damit nun etwa zur Hälfte wieder befüllt. Als Schutz der Wurzeln vor Wühlmausfraß kann man eine Art Korb aus engmaschigem Zaun biegen, in den der Baum gepflanzt wird.

Pflanzung:
Gepflanzt wird ab November oder im zeitigen Frühjahr. Buschbäume brauchen 4 m Abstand, Halbstämme etwa 6 m. Die wulstige Veredelungsstelle unten am Stamm muss über der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung wird kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Bei großer Trockenheit muss gewässert werden. Die runde Fläche unter dem Baum, „Baumscheibe“ genannt, sollte in den ersten Jahren unbedingt unkrautfrei gehalten werden. Wegen der flachen Wurzeln eignet sich hierfür eine Gründüngung oder eine Mulchschicht besser als Hacken. Die Fläche der Baumscheibe gleicht der Kronenbreite! Die jungen Bäume werden fest an einen oder mehrere Pfähle gebunden, damit die feinen Wurzeln nicht abreißen, wenn der Baum sich im Wind bewegt. Zum Anbinden wird Naturfaser wie Kokosstrick verwendet, da er verrottet bevor er anfängt den dicker werdenden Baum abzuschnüren. Je nach Standort benötigt der junge Baum auch einen Verbissschutz.

Ernte und Rückschnitt:
Nach der Ernte wird die Baumscheibe mit verrottetem Stallmist oder Kompost nachgedüngt. Alle 2 Jahre kann etwas Kalk gegeben werden. Der Schnitt findet am besten nach der Ernte bzw. im Spätherbst statt, aber niemals bei Frost oder Frostgefahr. Aneinander reibende Äste werden entfernt. Um eine gut aufgebaute und durchlüftete Krone zu bekommen, werden grundsätzlich die meisten nach innen zeigenden Äste und die dünnen, steil nach oben wachsenden Wassertriebe direkt am Ansatz sauber abgeschnitten. Meist tragen waagerecht zeigende Zweige eher Frucht als senkrechte. Fruchtknospen sind rundlich und liegen enger aneinander als Blattknospen. Da der Schnitt eines Baumes immer auch das Wachstum vieler neuer Triebe anregt, ist es ratsam, eher regelmäßig jedes Jahr wenig zu schneiden als plötzlich zu stark einzugreifen.