Zwergapfel
Gullivers®

Art.Nr. #  250837
54,90 EUR / Stück 
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Herkunft:
Lubera-Züchtung, 2017
Synonym(e):
Maloni Lowfruit Gullivers
bot. Name:
Malus domestica
Blüte:
weiß-rosa, Anfang Mai
Genussreife:
ab September
Geschmack:
süß-sauer, saftig
Wuchs:
besonders schwach, das Bäumchen wird etwa einen Meter hoch
Liefergröße:
5-l-Topf
Pflückreife:
Ende September bis Oktober
Befruchtung durch:
Cox, Goldparmäne, James Grieve, Klarapfel, Berlepsch
 

Gullivers ist der kleinste Apfelbaum, den es zur Zeit gibt. Er verzweigt sich schön ohne Schnitt, kann im Kübel wachsen und braucht in der Breite nur etwa 80 cm Platz.
Der Baum ist schorf- und mehltauresistent und bringt für seine geringe Wuchsgröße recht stattliche Früchte, die der Größe dem Elstar gleichen.
Gullivers blüht erst spät im Frühjahr und ist dadurch weniger als andere Apfelsorten durch Spätfrost gefährdet.

 
Anbauverband:
Naturland

Hinweis zur Lieferung:
Getopfte Ware liefern wir ganzjährig.

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Stk.   
Pflanzanleitung für Obstbäume
Pflanzvorbereitungen:
Vor der Pflanzung muss man sich informieren, ob der gewählte Baum selbstbefruchtend ist oder eine Befruchtersorte braucht. Jedem Obstbaum bereitet man ein tief ausgehobenes Pflanzloch. Den Aushub reichert man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Holzasche an. Ist der Boden eher sandig, so verbessert man ihn mit Bentonit, schweren Boden mit Urgesteinsmehl. Das Pflanzloch wird damit nun etwa zur Hälfte wieder befüllt. Als Schutz der Wurzeln vor Wühlmausfraß kann man eine Art Korb aus engmaschigem Zaun biegen, in den der Baum gepflanzt wird.

Pflanzung:
Gepflanzt wird ab November oder im zeitigen Frühjahr. Buschbäume brauchen 4 m Abstand, Halbstämme etwa 6 m. Die wulstige Veredelungsstelle unten am Stamm muss über der Erdoberfläche liegen. Nach der Pflanzung wird kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Bei großer Trockenheit muss gewässert werden. Die runde Fläche unter dem Baum, „Baumscheibe“ genannt, sollte in den ersten Jahren unbedingt unkrautfrei gehalten werden. Wegen der flachen Wurzeln eignet sich hierfür eine Gründüngung oder eine Mulchschicht besser als Hacken. Die Fläche der Baumscheibe gleicht der Kronenbreite! Die jungen Bäume werden fest an einen oder mehrere Pfähle gebunden, damit die feinen Wurzeln nicht abreißen, wenn der Baum sich im Wind bewegt. Zum Anbinden wird Naturfaser wie Kokosstrick verwendet, da er verrottet bevor er anfängt den dicker werdenden Baum abzuschnüren. Je nach Standort benötigt der junge Baum auch einen Verbissschutz.

Ernte und Rückschnitt:
Nach der Ernte wird die Baumscheibe mit verrottetem Stallmist oder Kompost nachgedüngt. Alle 2 Jahre kann etwas Kalk gegeben werden. Der Schnitt findet am besten nach der Ernte bzw. im Spätherbst statt, aber niemals bei Frost oder Frostgefahr. Aneinander reibende Äste werden entfernt. Um eine gut aufgebaute und durchlüftete Krone zu bekommen, werden grundsätzlich die meisten nach innen zeigenden Äste und die dünnen, steil nach oben wachsenden Wassertriebe direkt am Ansatz sauber abgeschnitten. Meist tragen waagerecht zeigende Zweige eher Frucht als senkrechte. Fruchtknospen sind rundlich und liegen enger aneinander als Blattknospen. Da der Schnitt eines Baumes immer auch das Wachstum vieler neuer Triebe anregt, ist es ratsam, eher regelmäßig jedes Jahr wenig zu schneiden als plötzlich zu stark einzugreifen.