Spätblühender Taffet-Apfel
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Herkunft:
Obstbaumschule Stuttgart- Hohenheim, 1872
Synonyme:
Ebners Taffetapfel, Taffetas fleurissant tard
botanischer Name:
Malus domestica
Blüte:
Ende Mai, weiß-rosa
Wuchs:
hochpyramidal
Früchte:
klein, gelb mit rötlichem Hauch, weißes, sehr saftiges Fleisch, vollreif mürbe
Reife:
Ende September
Befruchtung:
Sorte Charlamowsky und andere sehr spät blühende Sorten
 
Taffet ist eine Art Taft, also ein dichtes, feinfädiges Seidengewebe. Das Wort hat persischen Ursprung. Es bezieht sich auf das feinzellige, dichte Fruchtfleisch der Äpfel.
Der Spätblühende Taffet-Apfel ist, wenn er in gutem Boden steht, klimatisch sehr anspruchslos. Durch die späte Blüte ist er nicht spätfrostgefährdet und eignet sich dadurch auch zur Pflanzung in rauen Lagen. Die Bäume sind weder schorf- noch mehltauanfällig, bleiben lange gesund und können sehr alt werden.
Der Spätblühende Taffet-Apfel kommt erst nach einigen Jahren in Ertrag, fruchtet dann aber regelmäßig. Zur Reife kann starker Fruchtfall auftreten, hier wird eine schnelle Verarbeitung zu Saft empfohlen. Als Tafelapfel hat der Taffetapfel ein säuerliches bis feinaromatisches Fruchtfleisch mit leichtem Mandelgeschmack. Überreif geerntet wird er zu weich für den Rohverzehr.
 
Qualität:
Aus biologischen Anbau

Lieferbar ab:  Ende Oktober 2020

Wuchs:
 Stk.