Schwarze Johannisbeere
Hedda

14,90 EUR / Stück 
botanischer Name:
Ribes nigrum
Blüte:
Ende April
Wuchs:
bis etwa 1,50 hoch, breitwüchsig
Früchte:
große, saftige Beeren mit mildsäuerlichem, aromatischem Geschmack
Reife:
Ende Juni bis Anfang August
 

Die Pflanze ist zwar weitgehend selbstfruchtbar, bei Pflanzung mehrerer Sorten werden jedoch höhere Ernten erzielt.

Hedda gilt als die süßeste unter den schwarzen Johannisbeeren. Dank ihrer geringen Anfälligkeit für Mehltau und Säulenrost wird diese Sorte für den biologischen Hausgarten empfohlen. Hedda ist durch die etwas spätere Blüte auch für mittlere Höhenlagen geeignet. Eine wohlschmeckende, robuste Sorte für den Garten mit dichtem Pflanzenaufbau und guter Regenerationsfähigkeit.

Schwarze Johannisbeeren bevorzugen nährstoffhaltige, mittelschwere bis schwere humose Böden und brauchen einen Pflanzabstand von 2 mal 3 Meter, um sich voll entfalten zu können. Sie vertragen etwas mehr Schatten als andere Johannisbeeren.

 
Qualität:
Aus biologischem Anbau

Hinweis zur Lieferung:
Getopfte Ware liefern wir ganzjährig.

Lieferbar ab ca. 10. Oktober  

Liefergröße:
 Stk.   
Pflanzanleitung für Johannisbeeren
Johannisbeere, Pflanzenfamilie: Steinbrechgewächse

Es gibt rote, weiße und schwarze Johannisbeeren. Alle wachsen an niedrigen, holzigen Büschen.

Pflanzvorbereitungen:
Johannisbeeren sind ausdauernde Büsche und stehen viele Jahre an ihrem Ort. Rote und weiße Johannisbeeren brauchen viel Sonne, um einen guten Ertrag zu bringen. Schwarze Johannisbeeren gedeihen auch zwischen Obstbäumen, sie vertragen lichten Halbschatten und etwas rauere Gegenden. Der Boden sollte vor der Pflanzung tief gelockert werden. Wenn noch etwas Zeit ist, kann auch zunächst eine tief wurzelnde Gründüngung ausgesät werden. In das Pflanzloch gibt man reifen Kompost, etwas Kalk und Urgesteinsmehl. Bei schwarzen Johannisbeeren wird die Pflanzung von mindestens zwei Büschen zur Erhöhung des Ertrages empfohlen.

Pflanzung:
Pflanzen, die aus dem Container oder Topf kommen, kann man ganzjährig pflanzen. Johannisbeeren setzt man in einem Abstand von 2-3 m, denn sie werden bei guter Pflege sehr groß. Man setzt die Pflanzen etwas tiefer in die Erde als sie vorher standen.

Pflegemaßnahmen:
Auch Johannisbeeren lieben eine ständige Mulchdecke aus Stroh oder Laub. Da die Sträucher sehr flach wurzeln, soll der Boden nicht gehackt werden. Im Frühjahr kann man gelegentlich mit verdünnter Brennesseljauche gießen und Beerendünger oder Kompost unter den Mulch geben. Gegen Pilzkrankheiten kann vorbeugend mit Schachtelhalmbrühe gespritzt werden.

Ernte und Schnitt:
Dem Namen entsprechend ist die Johannisbeere zu Johanni reif, das heißt am 21. Juni und je nach Sorte und Jahr auch schon 2-3 Wochen früher. Da nicht alle Beeren gleichzeitig reifen, muss man in der Erntezeit etwa zweimal die Woche durchpflücken.

Im Herbst schneidet man Johannisbeeren zurück. Hier unterscheiden sich rote und weiße von den schwarzen Johannisbeeren. Die roten und weißen Johannisbeeren tragen am 2-3 jährigen Holz. Jedes Jahr werden ca. 3 alte und die überzähligen jungen Äste dicht über dem Boden abgeschnitten, so dass jede Pflanze insgesamt 8-12 kräftige Triebe behält. Schwarze Johannisbeeren tragen hauptsächlich am einjährigen (diesjährigen) Holz und sollten deshalb jedes Jahr verjüngt werden. Abgetragene Äste werden nach der Ernte über dem Boden abgeschnitten. Insgesamt behält die Pflanze nicht mehr als acht Haupttriebe, damit ein luftiger Wuchs gewährleistet ist.