Zwerg-Himbeere
Baby Dwarf

Art.Nr. #  255172
24,90 EUR / Stück 
inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand (Standardversand)
Herkunft:
Lubera-Züchtung
Synonyme:
Lowberry® Alltimer® Himbeere Baby Dwarf®
Botanischer Name:
Rubus idaeus
Blüte:
weiß, ab Mai
Wuchs:
buschig und klein, nur bis zu 50 cm hoch
Früchte:
kleine, aromatische und saftige Himbeeren
Reife:
Juni- Juli und August- September
Liefergröße:
2-l-Topf, bio
Befruchtung:
selbstfruchtbar
 

Baby Dwarf trägt an den Spitzen der Triebe und Seitentriebe im ersten Jahr. Durch ihren kompakten und buschigen Wuchs eignet sich relativ gut für die Kübelbepflanzung. Dabei muss bei Himbeeren besonders gut für eine gleichmäßig Feuchtigkeit und Temperatur im Wurzelbereich gesorgt werden. Am besten, man wählt einen großen Kübel und wickelt ihn, auch über Sommer, in Jute ein. Aber auch für eine niedrige Fruchthecke oder Rabatte ist die Himbeere gut geeignet.

Beim Schnitt nach der Ernte sollte man 10 – 20 cm altes Holz stehen lassen, dann trägt die Pflanze an den letztjährigen und an den diesjährigen Ruten.

Himbeerblüten sind eine wertvolle Bienennahrung.

 
Qualität:
aus biologischem Anbau

Hinweis zur Lieferung:
Getopfte Ware liefern wir ganzjährig.

Lieferbar ab:  ca. 12. Oktober 2022

Stk.   
Pflanzanleitung für Himbeeren
Himbeeren, Pflanzenfamilie: Rosengewächse

Pflanzvorbereitungen:
Die Himbeere als ausdauernde Waldpflanze liebt lichten Schatten und Windschutz und leicht saure, feuchte Erde, möglichst mit etwas Lehm. Man kann sie als Hecke an den Zaun pflanzen oder ein Spalier aus Drähten bauen. Den Boden bereitet man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Steinmehl vor. Zu viel Stickstoff im Boden gefährdet die Gesundheit der Pflanzen. Es kann auch etwas Nadel- oder Laubkompost eingearbeitet werden.

Pflanzung:
Getopfte Ware kann ganzjährig gepflanzt werden. Der Pflanzabstand sollte in der Reihe 40-60 cm betragen. Pflanzt man mehrere Reihen, beträgt der Abstand zwischen ihnen 1,20 bis 1,60 m. Wenn möglich, taucht man die Jungpflanzen kurz in ein Bad aus Schachtelhalmextrakt und Lehm. Sie werden eher flach eingesetzt und kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Himbeeren sind dankbar für feuchten Boden. Legen Sie gleich nach der Pflanzung eine Mulchdecke auf. Diese kann aus altem Stroh, Laub oder Rindenmulch bestehen, es können auch Hobelspäne untergemischt werden. Da Himbeeren empfindlich auf Schwankungen in der Bodenfeuchte und -temperatur reagieren, ist eine Bodenbedeckung die beste Vorsorge vor Krankheiten. Hierzu kann auch eine Mischkultur mit Melisse, Feldsalat oder Ringelblumen angelegt werden. Unter Himbeeren sollte man nie hacken, da dies die flachen Wurzeln beschädigen könnte. Wo die Himbeerrutenkrankheit auftritt, die man an gräulichen Flecken und Abplatzen der Rinde erkennt, so werden die befallenen Stellen herausgeschnitten und verbrannt. Schachtelhalm-Extrakt hilft vorbeugend.

Ernte und Schnitt:
Himbeeren kann man je nach Sorte von Juli bis Oktober ernten. Da ständig neue Früchte nachreifen, sollte man alle 2-3 Tage durchpflücken. Himbeeren sind roh und verarbeitet köstlich, aber kaum lagerfähig. Die Blätter ergeben getrocknet einen guten Vorrat an Kräutertee. Bei Sommerhimbeeren werden im Herbst die abgetragenen Ruten dicht über dem Boden abgeschnitten. Herbstsorten schneidet man im Winter oder zeitigen Frühjahr. Jede junge Pflanze behält ca. drei starke Triebe, jede große Pflanze ca. fünf bis sieben. Im Frühling kann etwas Dünger wie Hornspäne oder reifer Kompost unter die Mulchdecke gegeben werden. Auch strohiger Stallmist ist als düngender Mulch geeignet.