Himbeere
Himbo-Top

13,90 EUR / Stück 
botanischer Name:
Rubus idaeus
Blüte:
weiß, Mai bis Juli
Wuchs:
Kräftige, einjährige Triebe mit einer Höhe von 1,80 m und höher, wenige überzählige Jungtriebe bildend, jedoch stets genügend für einen Vollertrag.
Früchte:
groß, fest und glänzend; leuchtend rot
Reife:
Erntebeginn je nach Lage Anfang bis Mitte August. Erntedauer 6 - 8 Wochen.
Befruchtung:
selbstfruchtbar
 

Himbo-Top ist eine Herbsthimbeere mit intensivem, erfrischendem Himbeeraroma und überdurchschnittlich hohem Ertrag. Sie besitzt einen hohe Zuckergehalt und feine Säure. Die Früchte lassen sich sehr sehr gut vom Zapfen lösen. Geeignet zum Frischkonsum, für feine Konfitüren, Gelees, Desserts und Kuchen. Geringer Zuckerbedarf, formbeständig beim Tiefgefrieren.

Selbst auf nachweislich mit Phytophtora- Pilzen belasteten Böden bleibt Himbo-Top nach bisherigen Erfahrungen absolut gesund.

Himbeeren mögen eine Pflanzung in humose, durchlässige Böden ohne stauende Nässe. Kompost wird empfohlen. Reihenabstand 250-300 cm und 40-50 cm in der Reihe. Aufgrund der hohen Erträge und der konzentrierten Ernte benötigt Himbo-Top ein Drahtgerüst wie Sommerhimbeeren. In Gebieten mit häufigen Niederschlägen kann die Erntezeit mit einer Überdachung verlängert werden.



Düngung:
Himbo-Top ist von Natur aus starkwüchsig. Mit Düngen sollte man deshalb sehr zurückhaltend sein (positiver Einfluss auf Rutenlänge, Festigkeit und Aroma ohne Ertragseinbuße).

Herbsthimbeeren bringen im Sommer eine kleine Ernte am zweijährigen Holz, hauptsächlich tragen sie jedoch im Herbst an den neuen Ruten. Daher kann man entweder zwischen November und Februar alle Ruten eine Handbreit über dem Boden abschneiden und auf die kleine Sommerernte verzichten oder einige wenige Neutriebe (die noch nicht getragen haben) stehen lassen fürs sommerliche Naschen.

 
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Pflanzanleitung für Himbeeren
Himbeeren, Pflanzenfamilie: Rosengewächse

Pflanzvorbereitungen:
Die Himbeere als ausdauernde Waldpflanze liebt lichten Schatten und Windschutz und leicht saure, feuchte Erde, möglichst mit etwas Lehm. Man kann sie als Hecke an den Zaun pflanzen oder ein Spalier aus Drähten bauen. Den Boden bereitet man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Steinmehl vor. Zu viel Stickstoff im Boden gefährdet die Gesundheit der Pflanzen. Es kann auch etwas Nadel- oder Laubkompost eingearbeitet werden.

Pflanzung:
Getopfte Ware kann ganzjährig gepflanzt werden. Der Pflanzabstand sollte in der Reihe 40-60 cm betragen. Pflanzt man mehrere Reihen, beträgt der Abstand zwischen ihnen 1,20 bis 1,60 m. Wenn möglich, taucht man die Jungpflanzen kurz in ein Bad aus Schachtelhalmextrakt und Lehm. Sie werden eher flach eingesetzt und kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Himbeeren sind dankbar für feuchten Boden. Legen Sie gleich nach der Pflanzung eine Mulchdecke auf. Diese kann aus altem Stroh, Laub oder Rindenmulch bestehen, es können auch Hobelspäne untergemischt werden. Da Himbeeren empfindlich auf Schwankungen in der Bodenfeuchte und -temperatur reagieren, ist eine Bodenbedeckung die beste Vorsorge vor Krankheiten. Hierzu kann auch eine Mischkultur mit Melisse, Feldsalat oder Ringelblumen angelegt werden. Unter Himbeeren sollte man nie hacken, da dies die flachen Wurzeln beschädigen könnte. Wo die Himbeerrutenkrankheit auftritt, die man an gräulichen Flecken und Abplatzen der Rinde erkennt, so werden die befallenen Stellen herausgeschnitten und verbrannt. Schachtelhalm-Extrakt hilft vorbeugend.

Ernte und Schnitt:
Himbeeren kann man je nach Sorte von Juli bis Oktober ernten. Da ständig neue Früchte nachreifen, sollte man alle 2-3 Tage durchpflücken. Himbeeren sind roh und verarbeitet köstlich, aber kaum lagerfähig. Die Blätter ergeben getrocknet einen guten Vorrat an Kräutertee. Bei Sommerhimbeeren werden im Herbst die abgetragenen Ruten dicht über dem Boden abgeschnitten. Herbstsorten schneidet man im Winter oder zeitigen Frühjahr. Jede junge Pflanze behält ca. drei starke Triebe, jede große Pflanze ca. fünf bis sieben. Im Frühling kann etwas Dünger wie Hornspäne oder reifer Kompost unter die Mulchdecke gegeben werden. Auch strohiger Stallmist ist als düngender Mulch geeignet.