Himbeere
Gelbe Antwerpener

Art.Nr. #  255911
13,50 EUR / Stück 
inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand (Standardversand)
Herkunft:
Belgien, 1800
Synonym(e):
Brüsseler Gelbe
botanischer Name:
Rubus idaeus
Blüte:
früh, unscheinbar
Wuchs:
lange Ruten, die stabil stehen und kein Gerüst benötigen
Früchte:
goldgelbe, kleinere Früchte mit unübertroffenem Aroma
Reife:
ab Ende Juni, lange Erntezeit bis Ende Juli
Liefergröße:
2-l-Topf
Befruchtung:
selbstfruchtbar
 

Eine der besten gelben Himbeeren. Die Gelbe Antwerpener wurde bereits um 1800 erwähnt. Sie ist sehr robust mit saftigen Früchten.

Himbeeren brauchen einen Boden mit guter Wasserversorgung. Mulchen hilft, der Rutenkrankheit vorzubeugen.
Schneiden Sie im Spätsommer oder Herbst alle abgetragenen Ruten bodennah ab.

Sommerhimbeeren tragen Ihre Beeren an den Ruten aus dem Vorjahr. Nach der Ernte schneidet man alle abgetragenen Ruten bodennah ab, und die kräftigen neuen Ruten, die noch keine Früchte getragen haben, bleiben stehen. 

 
Qualität:
aus biologischem Anbau

Hinweis zur Lieferung:
Getopfte Ware liefern wir ganzjährig.

Lieferbar ab:  ca. 12. Oktober 2022

Stk.   
Pflanzanleitung für Himbeeren
Himbeeren, Pflanzenfamilie: Rosengewächse

Pflanzvorbereitungen:
Die Himbeere als ausdauernde Waldpflanze liebt lichten Schatten und Windschutz und leicht saure, feuchte Erde, möglichst mit etwas Lehm. Man kann sie als Hecke an den Zaun pflanzen oder ein Spalier aus Drähten bauen. Den Boden bereitet man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Steinmehl vor. Zu viel Stickstoff im Boden gefährdet die Gesundheit der Pflanzen. Es kann auch etwas Nadel- oder Laubkompost eingearbeitet werden.

Pflanzung:
Getopfte Ware kann ganzjährig gepflanzt werden. Der Pflanzabstand sollte in der Reihe 40-60 cm betragen. Pflanzt man mehrere Reihen, beträgt der Abstand zwischen ihnen 1,20 bis 1,60 m. Wenn möglich, taucht man die Jungpflanzen kurz in ein Bad aus Schachtelhalmextrakt und Lehm. Sie werden eher flach eingesetzt und kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Himbeeren sind dankbar für feuchten Boden. Legen Sie gleich nach der Pflanzung eine Mulchdecke auf. Diese kann aus altem Stroh, Laub oder Rindenmulch bestehen, es können auch Hobelspäne untergemischt werden. Da Himbeeren empfindlich auf Schwankungen in der Bodenfeuchte und -temperatur reagieren, ist eine Bodenbedeckung die beste Vorsorge vor Krankheiten. Hierzu kann auch eine Mischkultur mit Melisse, Feldsalat oder Ringelblumen angelegt werden. Unter Himbeeren sollte man nie hacken, da dies die flachen Wurzeln beschädigen könnte. Wo die Himbeerrutenkrankheit auftritt, die man an gräulichen Flecken und Abplatzen der Rinde erkennt, so werden die befallenen Stellen herausgeschnitten und verbrannt. Schachtelhalm-Extrakt hilft vorbeugend.

Ernte und Schnitt:
Himbeeren kann man je nach Sorte von Juli bis Oktober ernten. Da ständig neue Früchte nachreifen, sollte man alle 2-3 Tage durchpflücken. Himbeeren sind roh und verarbeitet köstlich, aber kaum lagerfähig. Die Blätter ergeben getrocknet einen guten Vorrat an Kräutertee. Bei Sommerhimbeeren werden im Herbst die abgetragenen Ruten dicht über dem Boden abgeschnitten. Herbstsorten schneidet man im Winter oder zeitigen Frühjahr. Jede junge Pflanze behält ca. drei starke Triebe, jede große Pflanze ca. fünf bis sieben. Im Frühling kann etwas Dünger wie Hornspäne oder reifer Kompost unter die Mulchdecke gegeben werden. Auch strohiger Stallmist ist als düngender Mulch geeignet.