Preiselbeere
Red Pearl

12,90 EUR / Stück 
botanischer Name:
Vaccinium vitis-idaea
Blüte:
weiß, im Mai/ Juni
Wuchs:
kriechend, ca. 25 cm hoch
Früchte:
groß, kirschrot
Reife:
September
 

Immergrüner, niedrig wachsender Bodendecker. Sehr ertragreiche Sorte mit leuchtend roten, herb-sauren Früchten, die vielseitig verwendbar sind.

Preiselbeeren benötigen einen sauren, feuchten Boden in sonnigen bis halbschattigen Lagen. Auch zur Kübelbepflanzung geeignet. Für dichten Bewuchs etwa 8-10 Pflanzen pro qm. Die Früchte werden zu Saft, Likör oder Marmelade - die gerne zu Wildgerichten gereicht wird- verarbeitet.

 
Hinweis zur Lieferung:
Getopfte Ware liefern wir ganzjährig.

Lieferbar ab ca. 13. September  

Liefergröße:
 Stk.   
Pflanzanleitung für Preiselbeeren
Die Preiselbeere wächst wild in trockenen Kiefernwäldern, auf Moorböden und an windgeschützten Stellen im Gebirge. Sie öffnet im Mai oder Juni ihre weißrosa Glöckchenblüten. Die roten Beeren sind sehr vitaminreich und sauer und lassen sich am besten verarbeitet genießen. Aus den immergrünen Blättern wird ein Heiltee gewonnen.

Pflanzvorbereitung:
Preiselbeeren bevorzugen sandigen, torf- und humushaltigen, sauren Boden mit pH-Werten von 3,5 bis 5,5. Der Gartenerde kann zu diesem Zweck Rindenhumus beigemischt werden. Auf kalkhaltigen Böden sollte man Preiselbeeren nur in Kübeln mit Moorbeeterde kultivieren. Der Nährstoffbedarf ist gering. Trockenheit vertragen Preiselbeeren recht gut, Staunässe sollte vermieden werden. Sie eignen sich als Bodendecker für sonnige bis halbschattige Standorte. Im zu schattigen Bereichen bilden die Pflanzen nur wenig Blüten und Früchte.

Pflanzung:
Getopfte Ware kann ganzjährig gepflanzt werden. Als Pflanzabstand eignen sich 30 cm in der Reihe bei 1 m Reihenabstand, wenn man regelmäßig ernten will. Als hübsche Bodendecker kann man sie auch enger setzen, da die Büsche eher langsam wachsen. Bei Topfkultur braucht man ein Gefäß von mindestens 20 Litern. Hier ist das Wichtigste, dass die Erde nie ganz austrocknet. Die Töpfe sollten so selten wie möglich umgestellt werden.

Pflege:
Preiselbeeren sind anspruchslos. Sie vertragen Frost bis -22 °C und mögen keine starken Stickstoffdünger. Eine Gabe Mykorrhiza-Pilze begünstigt das Wachstum. Preiselbeeren sind Flachwurzler, daher sollte man zur Unkrautunterdrückung eher jäten oder mulchen statt hacken. Manche Sorten bilden Ausläufer und müssen in einigen Jahren daran gehindert werden, sich in die Nachbarbeete auszubreiten.

Ernte und Schnitt:
Im August und September kann man die roten, kugelförmigen Beeren ernten. Günstig ist für größere Mengen ein Beerenpflücker. Die Früchte sind relativ lange haltbar. Preiselbeerpflanzen müssen und wollen nicht zurückgeschnitten werden. Lediglich kahle Zweige kann man gelegentlich ausputzen.