Honigbeere
"Fialka"
(Lonicera caerulea kamtschatica)
Art.Nr. #  254892
16,90 EUR / Stück 
inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand
Früchte:
blau-schwarze, süße Beeren mit heidelbeerähnlichem Geschmack, ca. 3-4 cm lang
botanischer Name:
Lonicera caerulea kamtschatica
Wuchs:
Locker wachsend in Büschen bis 1,5 m, geringe Bodenansprüche
Reife:
Mitte Juni
Liefergröße:
2-l-Topf, Bioland Umst.
Beschreibung:
extrem frosthart, für halbschattige bis lichte Standorte
Besonderheit:
Der Ertrag kann durch die Pflanzung von zwei verschiedenen Sorten deutlich gesteigert werden.
 

Die Blaue Honigbeere hat keine besonderen Standortansprüche: ?Heidelbeerersatz? für Standorte, wo Heidelbeeren ? selbst mit großen Anstrengungen zur Bodenversauerung ? nicht (oder nur ungenügend) wachsen.

Lonicera caerulea kamtschatica sind äußerst frosthart im Holz, aber auch in der Blüte. Die duftenden kleinen Blüten öffnen sich nach denen der Kornelkirsche (Cornus mas) - noch vor Johannis- und Stachelbeere - in etwa mit Forsythien sowie Aprikosen und Pfirsichen, in warmen Gegenden bereits Ende März bis Mitte April, in kälteren Gebieten und höheren Lagen entsprechend 1 bis 2 Wochen später.

Die genügsamen Maibeeren kommen mit einem breiten Standortspektrum aus, das von Halbschatten bis Sonne, von leichten bis (mittel-) schweren Böden im leicht sauren bis leicht alkalischen Bereich reicht. Sehr trockene Standorte sollten vermieden werden. Wie andere Obststräucher sind sie für eine gute Humusversorgung dankbar. Im Frühjahr sollte Beerendünger gegeben werden.

Der Schnitt gestaltet sich ähnlich eines Johannisbeerstrauches. Ältere, zu dichte Triebe im Inneren werden bodennah ? sinnvoll: gleich nach der Ernte ? abgeschnitten. Etwa 8 bis 10 ältere und neue Triebe bleiben stehen. Wie bei Johannis- und Stachelbeeren beeinflusst ein Zuviel an Trieben die Fruchtqualität, vor allem die Fruchtgröße, negativ, was bei den kleinen Früchten besonders gravierend ist.

Da die Pflanzen relativ langsam und zudem aufrecht wachsen, können sie zur Straucherziehung im Abstand von 1,25 bis 1,50 m gepflanzt werden. Zur besseren Befruchtung sollten dabei zwei verschiedene Sorten gewählt werden.

Krankheiten und Schädlinge traten bisher nicht in Erscheinung, so dass Pflanzenschutzmaßnahmen in der Regel nicht notwendig sind. Eventuell können Frostspanner auftreten. Beachten müssen Sie aber auf jeden Fall den Vogelfraß: Schutznetze sollten schon vor der Reife um die Sträucher angebracht werden!
Die Sträucher schließen früh ab. Das Laub wird Ende August/ September fahl bis gräulich (das ist arttypisch und kein Pilzbefall) und fällt auch früh ab. In milden Wintern können vereinzelte Blüten vorab erscheinen.

 
Anbauverband:
Bioland aus der Umstellung

Hinweis zur Lieferung:
Getopfte Ware liefern wir ganzjährig bei frostfreier Witterung

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St.