Brombeere
Reuben

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botanischer Name:
Rubus fruticosus
Blüte:
Mai bis Juli, große, weiße Blüten
Wuchs:
bis zu 3 m hoch, aufrecht, schwach bedornt
Früchte:
sehr süße, bis zu 4 cm große, saftige, aromatische Brombeeren
Reife:
an den diesjährigen Trieben August bis Oktober, an den einjährigen Trieben ab Juli
 

Reuben ist etwas Besonderes, da sie im Gegensatz zu anderen Brombeersorten schon an den jungen, diesjährigen Trieben Früchte trägt. Reuben ist widerstandsfähig gegen Krankheiten und bringt einen hohen Ertrag.

Da "Reuben" etwa ab August am diesjährigen Holz trägt, können nach der Ernte, spätestens im Februar, alle Triebe bodennah abgeschnitten werden. Dies empfiehlt sich besonders in holzfrostgefährdeten Gebieten. Wer die letztjährigen Triebe jedoch nur einkürzt und etwa 20 cm davon stehen lässt, hat ab Juli Früchte, die an den Seitentrieben dieser einjährigen Ruten entstehen.

"Reuben" braucht einen sonnigen Standort und mindestens 1 m Abstand zur nächsten Pflanze. Brombeeren stehe gerne auf etwas trockeneren Böden. Legen Sie im Sommer eine Mulchschicht um die Pflanze, um einen waldähnlichen Boden entstehen zu lassen.

Brombeeren sind selbstfruchtbar.

 
Qualität:
aus ökologischem Anbau

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Pflanzanleitung für Brombeeren
Brombeeren, Pflanzenfamilie: Rosengewächse

Pflanzvorbereitungen:
Bei der Standortwahl sollte man bedenken, dass Brombeeren viele Jahre stehen bleiben und gerne viel Sonne mögen, sonst werden die Früchte nicht reif. Alle Brombeeren brauchen ein stabiles Rankgerüst. Brombeeren sind robust im Wuchs. Für die Bodenvorbereitung eignen sich reifer Kompost, etwas Kalk und Steinmehl. Mit stark stickstoffhaltigen Düngern wie Hornspänen sollte man sehr sparsam umgehen. Mist kann später eher als Mulchdecke aufgelegt werden.

Pflanzung:
Pflanzen aus Töpfen können das ganze Jahr über gesetzt werden. Der Pflanzabstand beträgt bei dornentragenden Sorten 2,50 bis 3 m, bei dornlosen Sorten ca. 2 m. Die Jungpflanzen werden etwas tiefer eingesetzt als sie vorher im Topf standen.

Pflegemaßnahmen:
Brombeeren gedeihen am besten mit einer ständigen Mulchdecke aus Laub oder Stroh. Ein feuchter Boden bringt höhere Erträge als ein trockener. Hier kann auch etwas Stallmist aufgelegt werden. Die aus den Blattachseln wachsenden sogenannten Geiztriebe werden im Sommer auf 2-3 Knospen eingekürzt. So wahrt man die Übersicht über die Pflanze. Aus dem Boden kommende Neutriebe müssen, zumindest zum Teil, stehen bleiben.

Ernte und Schnitt:
Ab Juli werden die Brombeeren reif. Da ständig neue Früchte nachreifen, empfiehlt es sich, alle zwei bis drei Tage zu ernten. Brombeeren sind roh und als Konfitüre köstlich. Sie sind roh nur sehr begrenzt lager- und transportfähig. Meist reifen bis Ende September Beeren nach.

Nach der Ernte werden alle abgetragenen und alle schwachen Ruten dicht über dem Boden abgetrennt, sodass aus jedem Wurzelstock nur etwa 6 kräftige Jungtriebe stehen bleiben. Diese befestigt man jetzt am Rankgerüst, sie werden im kommenden Jahr tragen.

Brombeeren muss man jedes Jahr schneiden, sonst entsteht ein undurchdringliches Dornengestrüpp, das nur wenig Beeren trägt. Auch ein grober und schneller seitlicher Rückschnitt mit einem Motorgerät (z.B. zum Freihalten von Wiesen) sorgt an einer Brombeerhecke für mehr Ertrag als gar kein Schnitt.