Der Biogarten im Mai 2025


Quelle der Freude

„Die Liebe zum Gärtnern ist ein Same, der, einmal gesät, niemals vergeht, eine bleibende und immer voller strömende Quelle der Freude.“ Gertrude Jekyll (1843–1932), britische Gärtnerin, Gartendesignerin und Schriftstellerin

Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,

man beginnt mit ein paar Tütchen Saatgut – und merkt irgendwann, dass da mehr wächst als nur Salat. Wer einmal mit dem Gärtnern angefangen hat, hört selten wieder auf: mit dem Säen und Pflanzen, dem Beobachten und dem stillen Genießen von Wachsen und Werden. Der Mai ist wie gemacht fürs genussvolle Gärtnern: Das Licht ist da, der Boden ist warm. Kürbisgewächse, Bohnen und andere Sonnenkinder können direkt ins Beet gesät werden und die Tomaten verlangen nun etwas Aufmerksamkeit – inklusive ein paar entschlossener Handgriffe. Und auch wenn Schnecken, Blattläuse und andere Gäste mit eigenen Interessen auftauchen: Der Liebe zum Gärtnern tut das keinen Abbruch, denn sie ist viel hartnäckiger als eine Laus es je sein könnte.

Ihr Team vom Hof Jeebel

Direktsaat im Mai

Aus der Tüte in den Boden: Direktsaaten im Mai

Bohnen Aussaat im Mai

Zwar wurden im März und April bereits viele Gemüsesamen in die Beete gebracht, doch auch der Mai hält noch zahlreiche Möglichkeiten für die Direktsaat bereit. Jetzt ist die ideale Zeit, um Kürbisgewächse und Bohnen direkt ins Freiland zu säen. Aber auch einige Salatsorten lassen sich im Mai ohne Umwege ins Beet bringen.

Kürbisse direkt an Ort und Stelle säen

Kürbisgewächse direkt säen

Ab Mitte Mai, wenn der Frost in die Sommerpause geht, können vorgezogene wärmeliebende Gemüsejungpflanzen wie Kürbisse, Zucchini, Melonen und Gurken ins Freiland entlassen werden. Gleichzeitig ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um all diese Kürbisgewächse auch direkt zu säen. Die Direktsaat hat Vorteile: Zum einen ist der Aufwand deutlich geringer. Zum anderen erhält man besonders kräftige Pflanzen, weil sie von Anfang an direkt im Boden wurzeln und dem Umzugsstress vom Anzuchttopf ins Beet nicht ausgesetzt sind.

Da Kürbis & Co. zu den Starkzehrern gehören, muss der Boden entsprechend vorbereitet werden. Gut abgelagerter Stallmist, Kompost oder ein anderer organischer Dünger sollten vor der Aussaat in die Erde eingearbeitet werden. Pro Aussaatloch empfiehlt es sich, zwei bis drei Samen zu legen, da die Keimung im Freiland oft weniger zuverlässig ist als bei der kontrollierten Anzucht im Haus. Sobald die Keimlinge einige Zentimeter groß sind, wählt man die kräftigste Pflanze aus und entfernt die übrigen, indem man sie dicht über dem Boden abschneidet.

Gartentipp

An einem sonnigen Platz direkt neben einem Komposthaufen fühlen sich Kürbisgewächse sehr wohl, denn hier können sie aus dem Vollen schöpfen. Eine zusätzliche Düngung ist an solchen Standorten nicht nötig.

Schneckenkragen

Achtung, Schneckenalarm:

Schnecken lieben junge Kürbisse, Gurken, Zucchini und Melonen. Wer also viele Schnecken im Garten hat, sollte die jungen Pflanzen vorsorglich beispielsweise mit Schneckenkragen schützen. Ergänzt man diese mit passenden Hauben, entstehen kleine Gewächshäuser, die die empfindlichen Jungpflanzen zusätzlich vor Kälte bewahren.

Bohnen im Freiland säen

Bohnen im Freiland säen

Im Gegensatz zu Kürbisgewächsen haben Bohnen einen geringen Nährstoffbedarf. Daher reicht es in der Regel aus, den Boden mit ein wenig Kompost vorzubereiten. Ausgesät wird je nach Sorte von Mai bis Ende Juli. Wichtig ist dabei, dass die Bodentemperatur über 10 Grad liegt. Wer mehrfach im Abstand von etwa drei Wochen aussät, kann die Erntezeit erheblich verlängern.
Stangen- und Feuerbohnen brauchen unbedingt eine Rankhilfe wie Stangen, Schnüre, Zäune oder Aufspann-Netze. Buschbohnen können ohne Stütze wachsen und werden entweder in Reihen oder Horsten gesät.

Gartentipp

Tipp: Stangen- und Feuerbohnen sind nicht nur ein ertragreiches Gemüse, sondern auch ideale Pflanzen für einen natürlichen Sichtschutz. In Windeseile wachsen sie in die Höhe und schirmen Sitzplätze, Terrassen oder Beete ab – dabei sorgen die Bohnenblüten zusätzlich für farbige Akzente.

Salate direkt ins Beet säen

Salate sind Lichtkeimer

Wer wunderbar zarte Salatblätter über viele Monate hinweg ernten möchte, sollte auch im Mai zum Saatguttütchen greifen. Viele Batavia-, Romana-, Eisberg-, Pflück- und auch einige Kopfsalate können jetzt problemlos direkt gesät werden.

Wichtig zu wissen: Salate sind Lichtkeimer. Sie dürfen also nur minimal mit Erde bedeckt werden. Die Herausforderung dabei ist, das Saatgut bis zur Keimung und darüber hinaus ausreichend feucht zu halten. Beste Grundlagen für eine erfolgreiche Keimung schaffen Sie, wenn Sie das Beet gut lockern, von Unkraut befreien, mit Kompost oder ein wenig Gemüsedünger verbessern und dann feinkrümelig glatt ziehen. Bevor das Saatgut ausgebracht wird, sollte der Boden schon einmal bewässert werden. Gerade in diesem so trockenen Frühjahr ist das sinnvoll. Nach der Aussaat darf nur sehr vorsichtig gegossen werden, damit das Saatgut nicht davonschwimmt.

Natürlich können auch andere Gemüse im Mai direkt gesät werden. Wählen Sie aus unserem Sortiment unterschiedlichste Sorten von Möhren, Erbsen, Roter Bete, Mangold, Fenchel, Stangensellerie und Radieschen.

Dahlien aussäen

Blumen aussäen

So nützlich und lecker Gemüse auch ist – Blumen bringen das gewisse Etwas in den Garten. Damit sie an jedem Standort zur Geltung kommen können, haben wir für Sie eine Auswahl an Blumen – kategorisiert nach Standort – zusammengestellt. Ganz klar begrenzt sind die Standorte nicht. So wachsen viele Blumen, die sich auf sonnigen Standorten wohlfühlen, auch im Halbschatten, wobei hier die Blüte dort oft weniger reichlich ausfällt.

  • Sonnig: mindestens 6 Stunden direkte Sonne pro Tag
  • Halbschattig: 3 bis 6 Stunden Sonne, oft morgens oder spätnachmittags
  • Schattig: weniger als 3 Stunden direkte Sonne

Blumen für sonnige Standorte

Die Sonnenkinder unter den Blumen sind besonders zahlreich. Zu ihnen gehören u. a. Gewürztagetes, Himmelsschlüssel, Ringelblume, Kornblume, Weidenblättriges Ochsenauge, Knäuel-Glockenblume, Kartäuser-Nelke, Berg-Lauch, Akelei, Klatschmohn, Margerite, Hornveilchen, rosa-weiße Königskerze, Blauer Waldmeister, Pechnelke, Federnelke, Bartnelke, Buntschopfsalbei, Schleierkraut, Malven, Stockrosen, Zinnien, Cosmeen und natürlich die Sonnenblumen.

Margerite Frühling

3,75 EUR / Portion

Blumen für halbschattige Standorte

Auch im Halbschatten blüht Ihnen was: Gewürztagetes, Himmelsschlüssel, Kornblume, Weidenblättriges Ochsenauge, Knäuel-Glockenblume, Akelei, Hornveilchen, rosa-weiße Königskerze, Blauer Waldmeister, Echte Nelkenwurz, Frühjahrsschlüsselblume können hier gesät werden.

Echte Nelkenwurz

3,60 EUR / Portion

Blumen für schattige Standorte

Oft übersehen und als schwierig abgestempelt, fristen schattige Ecken im Garten häufig ein trauriges Dasein. Dabei steckt auch in diesen Bereichen einiges an Potenzial: Sie sind an heißen Sommertagen angenehm kühl und mit der richtigen Bepflanzung ein bunter Hingucker. In unserer Wildblumenmischung für schattige Standorte finden sich Buschwindröschen, Gundelrebe, Berg-Flockenblume, Rote Lichtnelke und Heilziest und etwa 15 weitere Arten, mit denen Sie Ihre schattigen Plätzchen ins Rampenlicht holen können.



Tomaten in Topform: Richtig abhärten, ausgeizen und düngen

Tomaten in Topform: Richtig abhärten, ausgeizen und düngen

Tomatenpflanzen abhärten

Tomaten verlangen zwar etwas Aufmerksamkeit, doch die Mühe lohnt sich. Wenn Sie ein paar gezielte Pflegemaßnahmen ergreifen, bedanken sich die Pflanzen mit zahlreichen gesunden und aromatischen Früchten. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.

Tomaten abhärten

Mitte Mai, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, dürfen die jungen Tomatenpflanzen ins Freie ziehen. Damit sie den Umzug gut verkraften, ist eine gründliche Vorbereitung nötig. Denn die jungen Pflanzen sind an konstante Bedingungen gewöhnt und müssen sich schrittweise an die wechselhaften Außenverhältnisse wie direktes Sonnenlicht, Wind und Temperaturschwankungen anpassen. 
Mindestens eine Woche vor dem geplanten Auspflanzen beginnt die Abhärtungsphase. Dabei werden die jungen Tomaten zunächst für wenige Stunden an einem schattigen, windgeschützten Ort im Freien aufgestellt und danach wieder ins Haus geholt. Nach und nach verlängert sich die Aufenthaltsdauer draußen, und schon bald können die Tomaten auch halbschattige Plätze vertragen. Gegen Ende der Abhärtung sind sie schließlich bereit, für längere Zeit in der direkten Sonne zu stehen.

Ausgeizen von Tomaten

Ausgeizen von Tomaten

Die meisten Tomatenpflanzen werden eintriebig gezogen. Das Ausgeizen ist daher eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen. Unter Ausgeizen versteht man das gezielte Entfernen von Seitentrieben, die sich in den Blattachseln entlang des Haupttriebes von Tomatenpflanzen bilden. Es verhindert, dass die Pflanze zu viel Kraft in die Nebentriebe investiert und die Pflanze zu dicht wird. Luftige Tomaten bieten durch die erhöhte Luftzirkulation einen gewissen Schutz vor der gefürchteten Krautfäule. 
Nur Buschtomaten oder Zwergtomaten werden nicht ausgegeizt, da das zu Ertragseinbußen führen würde. Auch Cocktailtomaten tanzen ein wenig aus der Reihe: Sie lassen sich auch zwei- oder dreitriebig ziehen und liefern dann sogar höhere Erträge, vorausgesetzt, sie haben genügend Platz und ausreichend Nährstoffe. 

Ausgeizen: Wann es losgeht und wie man es macht

Sobald die ersten Geiztriebe ein paar Zentimeter groß sind, so dass man sie mit den Fingern gut greifen und rausbrechen kann, geht es los: Von nun an sollte man etwa einmal pro Woche neue Geiztriebe entfernen. Der oberste Geiztrieb neben dem Haupttrieb sollte unberührt bleiben, denn er bildet die stille Reserve und übernimmt die Funktion des Haupttriebes, wenn dieser versehentlich abbricht. Bei Tomaten, die im Freiland wachsen, sollte man darauf achten, nur auszugeizen, wenn es draußen trocken ist. Bei Feuchtigkeit erhöht sich nämlich die Wahrscheinlichkeit, dass Krankheiten übertragen werden. 

Geiztrieb übersehen: Was nun?

Es passiert mitunter, dass ein Geiztrieb übersehen wird. Ist der Trieb bereits so kräftig, dass er sich nicht mehr leicht abbrechen lässt, sollten Sie besser zu einem scharfen Messer oder einer Gartenschere greifen. So bleibt die Verletzung an der Pflanze gering. Sind diese Geiztriebe etwa 10 cm lang oder sogar noch länger, kann man aus der Not eine Tugend machen und die Triebe in ein Wasserglas stellen. Nach ein bis zwei Wochen bilden sich Wurzeln und die neue Pflanze kann eingepflanzt werden. 

Tomaten optimal düngen für beste Erträge

Für eine optimale Nährstoffversorgung der Tomaten genügt es zunächst, pro Quadratmeter 3 bis 5 l Kompost einzuarbeiten und beim Pflanzen etwas organischen Dünger wie Hornspäne direkt ins Pflanzloch zu geben. Sobald die Tomaten beginnen, Früchte anzusetzen, steigt ihr Nährstoffbedarf deutlich an. Jetzt benötigen sie einen besonders kaliumreichen Dünger, denn Kalium fördert gezielt die Fruchtbildung und sorgt für ein gutes Ausreifen. Obwohl Tomatenpflanzen auch Stickstoff brauchen, sollte man damit vorsichtig umgehen: Zu viel Stickstoff regt zwar das Wachstum von Blättern und Trieben an, jedoch auf Kosten von Blüten und Früchten. Unsere speziellen Tomatendünger, egal ob flüssig oder in Granulatform, enthalten alle wichtigen Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Zwischendurch tut den Pflanzen auch eine gelegentliche Gabe selbst hergestellter, gut verdünnter Brennnesseljauche gut.

Blütenendfäule in den Griff bekommen

Braune, eingesunkene Flecken an der Blütenansatzstelle sind ein relativ häufiges Problem beim Anbau von Tomaten. Auch wenn das Schadbild an eine Pilzerkrankung erinnert, ist die Blütenendfäule nichts weiter als das Ergebnis eines Calciummangels. Die Ursache dafür ist entweder eine unzureichende Wasserversorgung oder ein Nährstoffungleichgewicht im Boden.

Vorbeugen lässt sich durch regelmäßiges Gießen und durch die Gabe von speziell auf die Bedürfnisse von Tomaten abgestimmten Düngern. Wenn Ihre Tomaten von der Blütenendfäule betroffen sind, können Sie die Pflanzen mit einer Spritzung mit einem calciumhaltigen Blattdünger unterstützen. Sie ergänzt die Bodendüngung und sorgt nicht nur für ausreichend Calcium, sondern erhöht darüber hinaus die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen Schädlinge und Krankheiten.

Den Plagen an den Kragen

Den Plagen an den Kragen – natürlich und gezielt

naturnah angelegter Garten mit Wasserstelle und Totholz

Ein lebendiger Garten ist mehr als eine Ansammlung hübscher Beete: Er ist ein fein abgestimmtes System aus Pflanzen, Tieren, Mikroorganismen und Strukturen. Je vielfältiger dieses Zusammenspiel ist, desto stabiler ist das Gleichgewicht – und desto seltener werden Schädlinge zur Plage. Ein naturnah angelegter Garten mit Hecken, Blühflächen, Wasserstellen, Totholz, Laub- oder Steinhaufen bietet jede Menge Lebensraum für Nützlinge und reguliert viele Probleme, noch bevor sie entstehen. Ein gesunder Garten lebt eben von Vielfalt und Kooperation – Konzepte, die andernorts nicht jedem schmecken …

Trotzdem lässt sich nicht jeder Schaden vermeiden – vor allem, wenn Witterung und Standortbedingungen für Schädlinge besonders günstig sind. Blattläuse, Schnecken und Wühlmäuse gehören wohl zu den häufigsten tierischen Nervensägen im Garten. 

Blattläusen begegnen mit Seife, Sud und System
Schwarze Seife Sprühflasche

8,70 EUR / Stück

(17,40 EUR/ l)

Blattläusen begegnen mit Seife, Sud und System

Einzelne Blattläuse sind kein Grund zur Sorge. Oft übernehmen Marienkäfer- und Florfliegenlarven sowie viele andere Insekten, aber auch Vögel wie Meisen die Regulierung. Erst wenn die Population überhandnimmt, ist ein Eingriff sinnvoll.
Ein häufiger Grund für starken Blattlausbefall ist eine zu stickstoffreiche Düngung. Pflanzen, die zu „weich“ wachsen, sind besonders anfällig. Auf weiteren Dünger sollte dann vorerst verzichtet werden.

Zur direkten Bekämpfung eignen sich mechanische und pflanzenverträgliche Hausmittel. Ein Wasserstrahl entfernt Läuse von robusten Pflanzen, zarte können vorsichtig von Hand abgestreift werden. Bei dornigen oder hochwüchsigen Pflanzen hat sich eine Sprühlösung aus schwarzer Seife und Wasser bewährt.

Alternativ kann man es mit Sud-Varianten versuchen: Frisch angesetzte, maximal einen Tag alte Brennnesseljauche wirkt unverdünnt gegen geringen Lausbefall, nach etwa vier Tagen (1:50 verdünnt) auch gegen Spinnmilben. Zwiebelsud, Knoblauchtee und Schwarzer Tee bieten ebenfalls gute Ergebnisse – einfach in der Anwendung, effektiv in der Wirkung.
Ein Rapsöl-Gemisch (90 ml Rapsöl auf 5 l Wasser plus ein Spritzer Spülmittel) blockiert die Atmung der Läuse und erschwert ihre Haftung. Bei empfindlichen Pflanzen empfiehlt sich ein Vorabtest.

Schnecken verschrecken mit Duft, Grenze und Taktik

Schnecken verschrecken mit Duft, Grenze und Taktik

Schnecken sind nachtaktiv, mögen es feucht und zeigen eine klare Vorliebe für zarte Blätter und weiche Triebe – bevorzugt an Salaten, Zucchini, Kohlarten, Kürbis, Erdbeeren, Dahlien, Funkien, Lupinen und insbesondere Tagetes. Letztere eignen sich daher auch als gezielte Lockpflanzen, um Schnecken von empfindlichen Kulturen abzulenken.

Wenig attraktiv sind hingegen Mangold, Endivie, Chicorée, Feldsalat, Fenchel, Porree, Artischocken, Zwiebeln und Knoblauch. Auch Zierpflanzen wie Phlox, Mohn, Frauenmantel, Astilben, Akelei, Maiglöckchen und Sukkulenten und Rosen werden meist verschont. In unserem Sortiment finden Sie zwei Staudenmischungen, die Schnecken nicht schmecken – eine für sonnige und eine für halbschattige Standorte.

Zur gezielten Abschreckung eignen sich stark duftende Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Zitronenmelisse, Lavendel, Bärlauch oder Schnittlauch. 

Auch mechanische Barrieren wie Sägespäne, Kaffeesatz, Eierschalen, Kalk, Schneckenbremsen aus Schafwolle oder Lavagranulat erschweren Schnecken den Zugang zu den damit geschützten Pflanzen. Ergänzend gibt es technische Hilfsmittel wie Schneckenzäune, Kupferbänder, Schneckenkragen oder den Schutzanstrich Schnexagon, der auf Beetumrandungen oder Pflanzgefäße aufgetragen werden kann.

Auch das Gießverhalten spielt eine Rolle: Schnecken meiden trockene Böden. Wer morgens gezielt im Wurzelbereich gießt, macht es den Schnecken unbequem. Auch hilfreich: Ollas – in den Boden eingegrabene Tongefäße, die Wasser direkt und bedarfsgerecht an die Wurzeln abgeben. Die Erdoberfläche bleibt dabei trocken, ungünstig für Schnecken, gut für die Pflanze.
Schneckengelege lassen sich gezielt aufspüren und offenlegen – zum Beispiel unter Steinen, Töpfen oder in lockerer Erde. Die Sonne und hungrige Vögel übernehmen dann die weitere Arbeit. Die Schnecken selbst werden am besten morgens oder abends mit der Schneckenzange abgesammelt – regelmäßig angewendet, zeigt das gute Wirkung.

Wühlmäuse bekämpfen

Wühlmäuse: Aus die Maus!

Wühlmäuse fressen unterirdisch an Wurzeln und Knollen. Besonders beliebt sind bei ihnen Topinambur, Möhren, Sellerie, Tulpenzwiebeln sowie Rosen und junge Obstbäume. Oft wird der Schaden erst sichtbar, wenn Pflanzen plötzlich welken oder sich leicht aus der Erde ziehen lassen.

Zum passiven Schutz eignen sich Wühlmauskörbe aus Draht, die um den Wurzelbereich gelegt werden. Zur aktiven Bekämpfung empfehlen wir ausschließlich Totschlagfallen, da Tiere in Lebendfallen meist stressbedingt verenden.

Bewährte Modelle sind etwa die Badische und Bayerische Drahtfalle oder die komfortable Topcat-Falle mit oberirdischer Fangkontrolle, die hygienisch, effektiv und einfach in der Handhabung ist.





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  • Jungpflanzen und Aussaaten pflegen
  • alle Beete einsäen und bepflanzen
  • Jungpflanzen im Beet vereinzeln und verpflanzen
  • Beete hacken oder mit dem Sauzahn lockern
  • Unkraut jäten
  • hohe Pflanzen stützen und anbinden
  • Wühlmauskontrolle an jungen Bäumen und im Gemüsebeet
  • Mulch verteilen zwischen größeren Pflanzen
  • Erdbeerbeete mit sauberem Stroh mulchen, ggf. Blüten vor Spätfrost schützen
  • Pflanzenjauchen (Brennnessel, Schachtelhalm, Algen) herstellen und anwenden
  • Schneckenschutz anbringen und Beetränder frei halten
  • Wasserversorgung sicherstellen (Tonnen, Regner, Tropfbewässerung)
  • Vogelbäder und Bienentränken einrichten

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  • Radieschen
  • Zwiebelgrün und Schnittlauch
  • erste Salate und Asia-Gemüse
  • Kresse
  • Rauke
  • Melde und Spinat
  • Spargel
  • Rhabarber
  • Sibirische Blaubeeren
  • erste Kräuter für Tee und Küche 
  • Himbeerblätter
  • Wildkräuter wie Löwenzahn und Sauerampfer