
„Satt essen kann sich ein Jeglicher zu Hause. Geselliges Vergnügen, munteres Gespräch muss einem Festmahl Würze geben.“
William Shakespeare (1564 – 1616)
Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,
im August lädt der Garten wahrlich zu einem Festmahl ein: Gurken, Zucchini, Tomaten, Paprika, Auberginen, Mangold, Salate, Möhren, Rote Bete und vieles mehr gibt es frisch aus dem Garten. Brombeeren, Pflaumen und Mirabellen versüßen den Sommer und auch die ersten Kartoffeln lassen sich aus der Erde holen. Immer wieder zeigt uns die Natur dabei aufs Neue, welche unglaubliche Fülle aus einem einzigen Samenkorn oder einer Saatkartoffel erwachsen kann.
Diese Fülle macht Lust auf ein gemeinsames Genießen im Freien – sei es das Frühstück auf dem Balkon, ein Picknick am Wasser oder eine gemütliche Grill-Runde am Lagerfeuer. Das lässt uns den Sommer auskosten und schafft Erinnerungen, von denen wir noch lange zehren dürfen, wenn das Licht weniger geworden und die Temperaturen gesunken sind.
Doch bis dahin bleibt noch viel Zeit den Sommer zu genießen.
Ihr Team vom Hof Jeebel


Erdbeeren mit Sahne, Erdbeermarmelade, Erdbeerkuchen, Erdbeereis… Klingt das für Sie noch nach einer rosaroten Wunschliste – oder war der Frühsommer bei Ihnen schon herrlich erdbeerreich? Ganz gleich, ob Sie bereits Erdbeeren im Garten haben oder erst davon träumen: Jetzt ist die richtige Zeit, ans Pflanzen zu denken.
Aber ist der August dafür wirklich geeignet?
Diese und weitere häufig gestellte Fragen zum Erdbeeranbau beantworten wir Ihnen hier.

Wer im August pflanzt, gibt den jungen Erdbeerpflanzen genug Zeit, bis zum Herbst kräftige Wurzeln zu bilden, denn Wurzelwachstum findet nur bis etwa Ende September statt. So sind die Pflanzen gut gewappnet für den Winter. Gleichzeitig entstehen bereits im Herbst die ersten Blütenansätze und somit auch die Fruchtansätze für das kommende Jahr. Wer also nun pflanzt, legt den Grundstein für eine üppige Ernte im nächsten Jahr.

Erdbeerpflanzen bringen im zweiten und dritten Jahr nach der Pflanzung die besten Erträge. Danach lassen sowohl die Menge als auch die Qualität der Früchte spürbar nach. Um dauerhaft gesunde Pflanzen und reiche Ernten zu sichern, sollte ein Erdbeerbeet nach der zweiten Ernte, also im dritten Standjahr, geräumt werden. Auf dieser Fläche sollten dann für etwa drei bis vier Jahre keine neuen Erdbeeren gesetzt werden. So beugen Sie Bodenmüdigkeit und Krankheiten vor.

Bei der Sortenwahl kommt es auf Ihre Wünsche und die Bedingungen im Garten an. Möchten Sie frühe, mittelfrühe oder späte Erdbeeren ernten – oder am liebsten über einen möglichst langen Zeitraum hinweg? Legen Sie besonderen Wert auf Aroma, Festigkeit oder Ertrag? Auch Standort und Bodenverhältnisse spielen eine Rolle: Manche Sorten kommen mit schweren Böden besser zurecht, andere sind robuster gegenüber Krankheiten oder trockenen Sommern.
Gut bewährt hat sich eine Kombination aus mehreren Sorten – so verlängert sich die Erntezeit und das Risiko von Ausfällen wird verringert. Wer Lust hat, kann auch alte oder besonders aromatische Sorten ausprobieren. Hier ein grober Überblick über die Sorten, die bei uns erhältlich sind:

Honeoye:
große, dunkelrote, süß-säuerliche Früchte; gesunder Wuchs;
wenig anfällig für Mehltau und Blattflecken

Vima Zanta:
aromatische, große, saftige Früchte;
gesunde Sorte für alle Bodenarten, auch bei Hitze und Trockenheit liefert die Sorte zuverlässig gute Früchte; eignet sich auch für den Anbau in Töpfen oder Kübeln

Korona:
dunkelrote, große, süße Erdbeeren;
zuverlässiger und ergiebiger Ertrag;
kann in sonnigen bis halbschattigen Lagen auf humosem, durchlässigem Boden gepflanzt werden

Sonata:
sehr große, aromatische Früchte;
wenig gefährdet für Spätfröste, deshalb gut für kühlere Klimazonen geeignet

Senga Sengana:
kräftiger Wuchs und bildet viele Ranken, aromatisch-fruchtige Erdbeeren, geringe Bodenansprüche
Senga Sengana kaufen
Mieze Schindler:
Liebhabersorte mit Walderdbeeraroma;
die teilweise leicht violett gefärbten Beeren sind hocharomatisch, blüht rein weiblich und benötigt somit eine Befruchtersorte (Dafür eignen sich alle von uns angebotenen Sorten bis auf Honeoye.)

Walderdbeere:
es handelt sich um die Original-Ostpreußische Walderdbeere;
ausgezeichneter Bodendecker, der gut im warmen Halbschatten gedeihen

Polka:
kann sich recht gut an wechselnde Umwelteinflüsse anpassen;
möchte gut mit Wasser versorgt werden;
trägt dekorative, tiefrote Früchte mit ausgezeichnetem Aroma

Florence:
bringt einen sehr hohen Ertrag an dunkelroten bis rotvioletten Früchten;
lange Ernteperiode;
kräftiger und gesunder Wuchs;
starke Resistenz gegen Krankheiten und kommt auch mit schwierigen Bodenverhältnissen zurecht

Manille:
sehr aromatisch (erinnern an Walderdbeerengeschmack), saftig und relativ fest;
bringt auch im Halbschatten süße Früchte und ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten

Pegasus:
viele gleichmäßig große, leuchtend rote Früchte;
robust gegen Krankheiten;
kommt auch mit ärmeren Böden zurecht

Erdbeeren lieben humusreiche Böden. Kompost, gut verrotteter Mist, Wollpellets, Beerendünger oder Hornmehl fördern ihr Wachstum und sorgen für aromatische Früchte. So lange genügend Humus vorhanden ist, stellt etwas lehmiger oder sandiger Boden kein Problem für die leckeren Früchtchen dar. Da die Wurzeln tief wachsen, sollte der Boden auf jeden Fall gut gelockert sein und nicht zu Staunässe neigen. Auch ein Hochbeet eignet sich ausgezeichnet.
Der ideale Standort ist sonnig und windgeschützt. Je mehr Sonne die Früchte abbekommen, desto süßer werden sie. Eine Ausnahme sind Walderdbeeren: Sie gedeihen auch im Halbschatten und eignen sich wunderbar als Unterpflanzung unter Bäumen, Sträuchern oder Rosen. Dort bilden sie eine dichte, bodendeckende Pflanzendecke, die Beikraut unterdrückt, den Boden schützt – und mit ihren kleinen Leckerbissen erfreut.

Mit 25-30 cm zwischen den Pflanzen in der Reihe und 60-80 cm zwischen den Reihen liegen Sie auf der sicheren Seite.
Das Herz der Erdbeerpflanze (der Vegetationspunkt in der Mitte) sollte beim Einpflanzen genau auf Bodenniveau sitzen. Wird es zu tief eingegraben, kann es faulen. Liegt es hingegen zu hoch, trocknet es leicht aus.
Nach dem Pflanzen ist gründliches Angießen wichtig, damit sich die Wurzeln gut im Boden verankern. Auch in den folgenden Wochen sollte er gleichmäßig feucht gehalten werden. Dabei gilt: Am besten direkt am Boden wässern – so bleiben Blätter, Blüten und vor allem das empfindliche Herz der Erdbeerpflanzen trocken und gesund.
Auch eine großzügige Mulchschicht aus angetrocknetem Rasenschnitt, Laub, Holzhäcksel oder Mulchmatten aus Hanf, Wolle oder anderen abbaubaren Stoffen eignet sich gut.

Ja, auf jeden Fall! Wenn die Gefäße groß genug sind, steht dem Erdbeergenuss auf Balkon oder Terrasse nichts im Weg. Pro Pflanze sollten mindestens 3 Liter, besser 5 Liter Erdvolumen zur Verfügung stehen (das entspricht etwa einem Topf mit 20 cm Durchmesser und Tiefe).
Wichtig ist eine gute Drainageschicht, zum Beispiel aus Blähton oder Schafwolle, damit überschüssiges Wasser gut abfließen kann und keine Staunässe entsteht. Wie im Beet bevorzugen Erdbeeren auch im Kübel einen humosen, lockeren Boden.
Da Pflanzgefäße im Winter schneller durchfrieren als Gartenbeete, sollten die Erdbeeren in der kalten Jahreszeit mit Vlies und einer schützenden Mulchschicht abgedeckt werden.

Ein wichtiger Pflegeschritt nach der Ernte ist das Entfernen der alten Blätter. Sie sind oft mit Pilzsporen belastet, die sich sonst auf die jungen, gesunden Triebe ausbreiten könnten. Um das zu verhindern, schneidet man die alten Blätter mit einem sauberen Messer oder einer scharfen Gartenschere dicht über dem Boden ab.
Bei größeren Beständen kann alternativ sogar ein Rasenmäher zum Einsatz kommen. Dabei auf jeden Fall die Schnitthöhe so hoch einstellen, dass das Herz auf keinen Fall beschädigt wird, denn es bildet die Grundlage für neues Wachstum.
Das abgeschnittene Laub sowie eventuell vorhandene Mulchreste sollten gründlich eingesammelt und aus dem Garten entfernt werden. Da sie Krankheitserreger enthalten können, gehören sie nicht auf den Kompost, sondern besser in die Biotonne oder zur Grüngut-Sammelstelle.
Bevor eine neue Mulchschicht aufgetragen wird, lohnt sich eine kräftige Gabe Nährstoffe. Reifer Kompost und organischer Dünger versorgen die Pflanzen optimal und helfen ihnen dabei, die Blütenanlagen für die kommende Saison anzulegen.

Die einfachste und zuverlässigste Methode, Erdbeeren zu vermehren, ist über ihre Ausläufer, auch Kindel genannt. Oft bewurzeln sich die Ableger selbst im Beet und können, wenn sie kräftig sind, abgeschnitten, ausgegraben und in ein neues Beet gesetzt werden.
Eine andere Möglichkeit ist es, die noch kleinen Ableger, die an den Ranken gesunder, gut tragender Mutterpflanzen im zweiten Standjahr wachsen, in kleine Töpfchen abzusenken. So bleiben die Kindel noch eine Weile an der Ranke. Haben sich kräftige Wurzeln gebildet, können sie abgetrennt und an neuer Stelle eingepflanzt werden.
Auch wenn nur die Ausläufer der gesündesten und kräftigsten Mutterpflanzen gewählt werden, empfiehlt es sich, alle paar Jahre frisches Pflanzgut zuzukaufen.


Kartoffeln benötigen, je nach Sorte, drei bis sechs Monate von der Pflanzung bzw. dem Vorkeimen bis zur Ernte. Im Gegensatz zu den Frühkartoffeln, die schon im Juni geerntet wurden, als sie geblüht haben, sollten Sie mit der Ernte von Lagerkartoffeln bis Mitte August warten.
Der passende Erntezeitpunkt ist zwei Wochen nach dem Absterben von Blättern und Stängeln. Viel länger sollten sie nicht in der Erde bleiben, damit sie nicht Fäulnis, Pilzerkrankungen, Schnecken oder Frostschäden zum Opfer fallen.

Bei trockenem Wetter beginnt die Schatzsuche: Mit viel Feingefühl werden die Kartoffeln vorsichtig aus der Erde gehoben. Statt grobem Einsatz mit der Grabgabel ist sanftes Nachgraben mit den Händen oft die bessere Wahl – so bleiben die Knollen möglichst unversehrt. Sollte doch einmal eine Kartoffel verletzt werden, sollte sie zeitnah verzehrt werden, da sie sich nicht lange lagern lässt.
Zum Abtrocknen können die Kartoffeln ein paar Stunden auf dem Beet liegen gelassen werden. Vor der Lagerung dürfen die Kartoffeln nicht gewaschen, höchstens trocken abgebürstet werden.

Kartoffeln mögen es kühl, aber nicht zu kalt: Die ideale Lagertemperatur liegt zwischen 4 und 6 °C. Wird es wärmer als 8 °C, beginnen sie zu keimen – das verkürzt ihre Haltbarkeit deutlich. Doch auch Kälte ist problematisch: Bei Temperaturen unter 4 °C wandelt sich die enthaltene Stärke in Zucker um, was den Geschmack beeinträchtigt.
Licht vertragen Kartoffeln ebenfalls nicht. Unter Lichteinfluss färben sie sich grün und bilden Solanin, einen natürlichen Abwehrstoff, der in größeren Mengen giftig ist. Kleinere grünliche Stellen lassen sich jedoch einfach abschälen, der übrige Teil der Knolle kann bedenkenlos verwendet werden.
Auch Feuchtigkeit ist ein Risiko: Sie begünstigt Fäulnis und macht die Kartoffeln ungenießbar. Am besten lagert man sie daher luftig, trocken und dunkel – zum Beispiel in flachen Kisten, die für eine gute Belüftung sorgen und gleichzeitig Druckstellen vermeiden.

Gemüse in der Glut: nicht nur mit Kartoffeln ein Genuss
Wer schon einmal eine frisch aus der Glut gezogene Kartoffel aufgebrochen hat, weiß, wie köstlich das ist: außen schwarz, innen weich und duftend und aromatisch.
Nicht nur Kartoffeln
Viele Gemüsesorten lassen sich als Ganzes im Feuer garen – ungeschält, unverarbeitet, ohne Folie, ganz so, wie sie gewachsen sind. Die Hitze der Glut karamellisiert die natürlichen Zucker, Rauch und Röstaromen bringen Tiefe, und oft genügt ein wenig Salz und Öl. Manchmal braucht es etwas Überwindung, das Gemüse ohne Folie direkt in die Glut zu geben, aber es lohnt sich, zu experimentieren!

Für diese Art der Zubereitung eignen sich neben der klassischen Kartoffel auch Rote Bete, Zwiebeln, Knoblauch, Süßkartoffel, Maiskolben (in der Blatthülle), Kürbis, Knollensellerie. Sogar weichere Gemüse wie Aubergine, Lauch und Paprika können direkt in der Glut zubereitet werden.
Je nach Gemüse und Glut dauert das Garen etwa 10 bis 30 Minuten. Wenn ein Messer mühelos ins Gemüse gleitet, ist es so weit. Mit einer Grillzange wird das Gemüse aus der Glut genommen. Dann können Sie die verkohlte Haut bzw. das Äußere abschälen oder Sie löffeln das gegarte Innere direkt aus dem Gemüse heraus.


Der Garten prunkt in leuchtenden Farben, die meisten Sommerblumen stehen in voller Blüte, so dass es eine Freude ist. Der Winter scheint in weiter Ferne. Und doch lohnt es sich gerade jetzt, an das kommende Blumenjahr zu denken: Die sogenannten „Cool Flowers“ können jetzt schon ausgesät werden.
Sie sind eine spezielle Gruppe der einjährigen Pflanzen, die besonders kälteverträglich und robust sind. Wer sie im Spätsommer, also im August oder September, sät (oder alternativ sehr früh im Jahr ab Januar) schenkt ihnen einen wichtigen Vorsprung. Die jungen Pflanzen können sich vor dem Winter bereits gut verwurzeln, überstehen die kalte Jahreszeit gestärkt und blühen im darauffolgenden Frühsommer besonders früh und üppig. Auf diese Weise schließt sich die Lücke zwischen Frühblühern und den klassischen Sommerblumen.
Dabei folgen wir im Grunde dem Vorbild der Natur. Viele einjährige Blumen säen sich im Herbst von selbst aus. Ihre Sämlinge keimen oft schon im Spätherbst oder im zeitigen Frühjahr bei niedrigen Temperaturen. Wer dieses Prinzip bewusst aufgreift, wird mit einem besonders frühen und reichen Blütenflor belohnt.


Zu den sagenhaften Cool Flowers gehören folgende Blumen:
Kornblume, Klatschmohn, Islandmohn, Seidenmohn, Goldmohn, Levkoje, Ringelblume, Duftwicke, Löwenmäulchen, Kornrade, Feldrittersporn, Chinesisches Vergissmeinnicht, Skabiose, Jungfer im Grünen (Nigella), Kamille
Viele der Cool Flowers sind erstaunlich frosthart und kommen ohne zusätzlichen Schutz gut durch den Winter. Einige wenige, darunter Duftwicken, Goldmohn, Löwenmäulchen und Kornrade, freuen sich allerdings über eine schützende Decke aus Stroh, Laub, Reisig oder Vlies, vor allem bei strengem Frost.
Säen im Spätsommer für einen Vorsprung im Frühjahr
Der Zeitraum von Ende August bis Mitte Oktober eignet sich gut für die Aussaat der kälteverträglichen Einjährigen. Ziel ist es, dass die Pflanzen bis zum Winter keimen und sich bereits leicht etablieren, ohne jedoch zu groß zu werden. So sind sie gut auf die kalte Jahreszeit vorbereitet und überstehen den Winter gut.
Der Boden sollte locker, feinkrümelig und möglichst unkrautfrei sein. Eine starke Düngung ist in der Regel nicht nötig, doch das Einarbeiten von reifem Kompost schafft gute Voraussetzungen. Wichtig ist, dass sich am Standort keine Staunässe über den Winter bildet. Bei schweren, lehmigen Böden ist also das Einarbeiten von zum Beispiel Sand eine gute Möglichkeit, um die Durchlässigkeit zu verbessern.
Anschließend werden die Samen direkt ins Beet oder Hochbeet gesät. Bei dichter Keimung empfiehlt es sich, die Sämlinge frühzeitig zu vereinzeln, damit sich kräftige, gesunde Pflanzen entwickeln können.
Aussaat im Topf sorgt für Überblick
Ob es sich dabei um die gewünschte Blume oder doch um Beikraut handelt, ist im Anfangsstadium oft schwer zu erkennen. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, was wirklich wo keimt, sät in Aussaaterde in kleinen Töpfen oder QuickPot-Platten. Diese können draußen an einem sonnigen Platz aufgestellt werden. Die Saat sollte feucht gehalten werden. Haben sich die Pflänzchen genügend entwickelt, können sie ins Beet gepflanzt werden.

Noch eine gute Nachricht: Auch manche zwei- und teilweise mehrjährige Blumen lassen sich im August und später aussäen. Der optimale Aussaatzeitpunkt ist von Art zu Art unterschiedlich. Einige Arten keimen sogar besser, wenn ihre Samen zuvor der Kälte ausgesetzt sind. Sie profitieren daher besonders von einem frühen Start ins Gartenleben. Die sogenannte Stratifikation, also die keimfördernde Wirkung von Kälte, übernimmt in diesem Fall ganz natürlich der Winter – ganz ohne Kühlschrank. In Kombination mit Feuchtigkeit setzt die Kälte den Keimimpuls.
Je nach Zeitpunkt der Aussaat und Witterungsverlauf zeigen sich die ersten Blätter noch im Herbst oder erst im kommenden Frühjahr.
Falls Sie also Fingerhut, Akelei, Schafgarbe, Wilde Möhre, Sonnenhut, Stockrose, Mondviole, Lupine oder Mutterkraut in Ihrem Garten ansiedeln möchten, können Sie jetzt mit der Aussaat beginnen.



