
„Ein Stück Land zu besitzen, es mit der Hacke zu bearbeiten, Samen auszusäen und deren Erneuerung des Lebens zu beobachten – dies ist die befriedigendste Sache, die ein Mensch tun kann.“
Charles Dudley Warner (1829–1900), amerikanischer Jurist, Journalist und Schriftsteller
Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,
man spürt es in der Luft und in den Strahlen der teils schon kräftigen Frühlingssonne: Es ist so weit! Nach dem Winterschlaf erwacht der Biogarten wieder zu neuem Leben und schenkt uns die Freude, dem Leben beim Wachsen zuzusehen.
Im April füllen sich die Beete mit neuen Kulturen: Erbsen, Mangold, Rote Bete und einiges mehr kann jetzt direkt gesät werden. Auch kräftige, gesunde Jungpflanzen von Tomaten, Paprika, Chili und vielen anderen Arten sind ab April bei uns erhältlich – bereit für einen geschützten Platz, an dem sie weiterwachsen können, bis sie nach den Eisheiligen mit besten Voraussetzungen ins Freie dürfen.
Ihr Team vom Hof Jeebel

Mitte bis Ende Mai, wenn keine Fröste mehr drohen, dürfen wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten, Paprika, Chili, Auberginen, Zucchini und Süßkartoffeln ins Freie ziehen. Vielleicht haben Sie in den letzten Wochen mit viel Liebe eigene Jungpflanzen herangezogen – vielleicht greifen Sie aber auch gerne auf kräftige und gesunde Jungpflanzen aus unserem Sortiment zurück. Unsere vorgezogenen Pflanzen sind nicht nur für Gartenneulinge eine attraktive Alternative: Auch erfahrene Gärtner, die eine neue Sorte ausprobieren wollen, die eigene Anzucht verpasst haben oder schlichtweg keine Zeit für den liebevollen „Gemüsekindergarten“ finden, freuen sich über schnelle und unkomplizierte Erfolge mit unseren Gemüsejungpflanzen.
Die meisten Tomatenpflanzen wachsen so schnell in die Höhe, dass sie ohne eine Rankhilfe bald umfallen würden (Ausnahme: Busch- und Wildtomaten). Als Rankhilfen eignen sich Bambusstäbe,Tomatenstangen aus Lärchenholz, feuerverzinkte Pflanzenstäbe oder Schnüre mit oder ohne Tomatenhaken.
Im Gewächshaus oder unter einem Dach können Sie Tomatenhaken verwenden. Die Pflanze wird mit einer am Tomatenhaken befestigten Schnur locker umwickelt oder mit Clips an der Schnur befestigt. Sobald sie oben angekommen ist, wird die Schnur ein Stückchen abgelassen und der Haken wird seitlich versetzt aufgehängt, so dass sich die Pflanze gut gestützt zur Seite neigt und weiterwachsen kann. Im Gewächshaus kann eine Tomatenpflanze auf diese Weise eine Länge von einigen Metern erreichen. Sie bildet dabei immer wieder neue Fruchtansätze und erreicht einen deutlich höheren Ertrag.
Die Unterpflanzung von Tomaten hat mehrere Vorteile: Sie wirkt sich günstig auf die Tomaten aus, ist optisch attraktiv und nutzt den vorhandenen Platz sinnvoll aus. Besonders wählerisch in Bezug auf ihr Fußvolk sind die Tomaten nicht. Nur Erbsen, Fenchel, Gurken und Kartoffeln sollten nicht in ihrer unmittelbaren Nähe wachsen. Kräuter hingegen, wie Basilikum, Petersilie oder Oregano, oder Blumen, wie Tagetes oder Kapuzinerkresse, und Gemüse, wie Buschbohnen, Salat, Knoblauch, Zwiebeln, Rucola, Feldsalat und Neuseeländer Spinat, machen sich zu Füßen der Tomaten gut. Einige dieser Pflanzen schrecken Schädlinge ab und schützen vor Krankheiten, andere beschatten den Boden und helfen, die Feuchtigkeit zu bewahren. Wieder andere sollen sogar den Geschmack der Tomaten verbessern.
Der größte Feind von Tomaten ist die Kraut- und Braunfäule, die durch den Pilz Phytophthora infestans hervorgerufen wird. Dieser Krankheit den Schrecken zu nehmen, ist seit Jahrzehnten ein Hauptziel in der Züchtung neuer Sorten. Wir stellen Ihnen hier fünf Sorten vor, die dem Erreger auch im ungeschützten Freiland gut standhalten.
Eine sehr aromatische, saftige Cocktailtomate mit erfrischend süß-säuerlichem Geschmack. Die festen, leuchtend roten und etwa 30 Gramm schweren Früchten hängen in schönen Trauben zwischen dunkelgrünem Laub. Primabella wächst kräftig, ist äußerst ertragreich und besonders robust. Die festen Früchte sind im Vergleich zu anderen Freilandsorten besonders gut lagerbar.
Es muss nicht immer rot sein: Sunviva hat leuchtend gelbe Früchte, ist besonders saftig und hat ein starkes, fruchtiges Aroma. Mit einem Fruchtgewicht von 20 g eignet sie sich zum Naschen, zum Dekorieren von Salaten oder als Zutat in diversen Gemüsegerichten. Die Pflanze ist sehr robust und für ein mehrtriebiges Ziehen geeignet.
Eine Cocktailtomate, die platzfeste, goldgelbe Früchte hervorbringt und mit ihrem saftigen, fruchtigen Aroma selbst die größten Skeptiker gelber Tomaten überzeugt. Die etwa 15 g schweren Früchte eignen sich perfekt zum Naschen und Direktverzehr. Die robuste, kompakte Jungpflanze zeigt eine mittlere Wüchsigkeit, Laubdichte und gute Resistenz gegen Kraut- und Braunfäule.
Diese Wildtomate reift früh aus und bildet massenhaft weiche, herrlich süße, etwa 2 Gramm schwere Früchte. Als Wildtomate kann sie auch frei wachsen,ohne gegeizt und hochgebunden zu werden. Für ihre volle Entfaltung braucht sie dann 1,5 qm Platz pro Pflanze.
Die "Gelbe Johannisbeere" ist eine weitere reichtragende Wildtomate, die große Mengen kleine, gelbe Früchte mit einem kräftig-süßen Wildtomatenaroma bildet. Die Tomaten sind etwa kirschgroß und damit eine ideale Naschtomate für die Topfkultur auf Balkon und Terrasse. Genau wie die Rote Murmel kommt sie auch ohne Ausgeizen und Hochbinden klar.
Neben Tomaten finden Sie bei uns zahlreiche weitere Jungpflanzen: Paprika, Chili, Gurken, Kürbis und Zucchini sowie Exoten wie Süßkartoffeln und Andenbeeren. Sie alle sind wahre Frostbeulen unter den Gemüsearten und dürfen erst nach den Eisheiligen ins Freie. Kältetoleranter und daher früher pflanzbar sind Salate, Mangold, Zwiebeln, Porree, Kohl oder auch Rote Bete, die Sie ebenfalls als kräftige und gesunde Jungpflanzen bei uns bekommen können.

Pizza aus dem eigenen Garten holen? Klingt verlockend und ist sogar machbar – zumindest fast. Wer im Garten für ein kreisförmiges Beet mit einem Durchmesser von etwa 2,5 m Platz findet, kann ein Pizzabeet anlegen. Dieses Beet hat nicht nur die klassisch runde Pizzaform, sondern ist mit den typischen Pizzazutaten bepflanzt. In seinem Zentrum stehen die Stars einer jeden Pizza: die Tomaten. Sie werden kreisförmig umgeben von Pizzakräutern, Zwiebeln und Paprika. Wir zeigen Ihnen, wie Sie so ein Beet anlegen können.
Wählen Sie zuerst einen sonnigen, warmen und geschützten Standort. Mit Hilfe eines Pflocks und einer Schnur wird dann eine Art Outdoor-Zirkel gebaut. Der Pflock wird in der Mitte des geplanten Beetes eingeschlagen. Dann befestigen Sie an ihm eine 1,25 m lange Schnur. Mit der gespannten Schnur wird das Beet einmal umrundet und dabei die Form des Beetes abgesteckt. Danach markieren Sie in diesem Beetkreis mittig einen kleinen Kreis mit einem Radius von 50 cm.
Wird das Beet auf einer Rasenfläche angelegt, muss die Grasnarbe entfernt werden. Dann wird – unabhängig davon, ob die Fläche vorher mit Gras bewachsen war oder nicht – der Boden gelockert und mit Kompost und einem organischen Dünger angereichert, so dass die Pflanzen beste Wachstumsbedingungen vorfinden. Auf den Beetbereichen, auf denen Thymian und Oregano wachsen sollen, braucht es keinen organischen Dünger. Kompost reicht aus. Wo aber Tomaten und Paprika wachsen sollen, ist eine gute Düngung nötig, damit diese Starkzehrer ausreichend mit Nährstoffen versorgt sind.
Die Gemüse und Kräuter machen sich nicht nur auf der Pizza gut, sondern sind auch im Beet nützliche Partner. So schützt Basilikum die Tomaten in gewissem Maß vor Mehltau und der Weißen Fliege, während beispielsweise Thymian und Oregano den Paprikapflanzen dienen.
Auch Insekten können dem Pizzabeet einiges abgewinnen. Sie fliegen vor allem auf die blühenden Kräuter.

Tipp: Ein Pizzabeet ist auch ein tolles Geschenk. Stellen Sie passende Pflanzen zusammen, drucken Sie den Beetplan aus und überraschen Sie einen Pizza-Fan.

Der Frühling nimmt Fahrt auf und im Garten regt sich das Leben! Schon im März konnten die ersten robusten Gemüsesorten direkt ins Beet gesät werden, hier und da sieht man schon zarte Pflänzchen aus der Erde sprießen. Doch nicht nur das junge Gemüse treibt aus – auch das Unkraut nutzt die milden Temperaturen, um sich breitzumachen. Wer frühzeitig eingreift, hat später weniger Arbeit und mehr Gemüse!
Der April ist auch für neue Aussaaten ein perfekter Monat. Damit die Samen gut aufgehen, braucht es ein feinkrümeliges, unkrautfreies Saatbeet. Eine lockere Bodenstruktur sorgt für optimale Keimbedingungen, und je nach Boden und Kultur kann eine gezielte Düngung mit Kompost, organischem Dünger oder Kalk dem jungen Gemüse zu einem erfolgreichen Start verhelfen.
In die Erde dürfen im April viele unterschiedliche Sorten von Möhren, Roter Bete, Pastinaken, Salat, Mangold, Mai- und Kohlrüben, Rettich, Radieschen, Rauke, Schwarzwurzeln, Lauch- und Saatzwiebeln, Erbsen, Linsen, Stangensellerie, Petersilienwurzel, Wurzelpetersilie und Zuckerwurzel.
Eine sehr alte Rote-Bete-Sorte aus den Niederlanden, von der nicht nur die Knollen, sondern auch die intensiv-roten Blätter gegessen werden. Als leckere Farbklecksen machen die attraktiven Blätter jeden Salat zu einem echten Hingucker.
Bull’s Blood kann vom Frühling bis in den September ausgesät werden und ist in gemäßigten Lagen auch für den Winteranbau geeignet.
Ein weiterer Hingucker ist dieses leckere Salatkraut, mit seinen gefiederten grünen Blättern an knallig-pinken Blattstielen. Die Blätter haben ein herrliches, mild-würziges Aroma und schmecken bereits als Baby Leaf. Purple Mizuna kann aber auch später als ganze Rosette geerntet und dann wie ein Blattkohl für leckere Wok-Gerichte verwendet werden.
Diese italienische Delikatess-Sorte wurde von renommierten Zichorien-Experten in Chiogga (Venetien) gezüchtet und überzeugt Gourmets durch ihren zarten, feinherben Geschmack. Sie bringt edle italienische Raffinesse in alle gemischten Salate und kann auch gegart als Blattgemüse verwendet werden.
Eigentlich klar bei diesem Namen: Die Blätter der Wasabirauke schmecken deutlich nach… Wasabi. Ihr klares, scharfes Aroma macht sie zu einem beliebten Küchenkraut und bringt aufregende Würze in jeden Salat. Wenn die Spitzen regelmäßig geschnitten und der Blütenansatz verhindert wird, bleiben die Blätter wunderbar zart.
Noch ein Farbenzauber: Diese zweifarbige Sorte hat sogar einen echten Überraschungseffekt, denn wer in diese violette Möhre beißt, stößt im Inneren auf ein klassisch leuchtendes Möhren-Orange. Sie sieht aber nicht nur hinreißend aus, sondern ist auch geschmacklich sowohl roh als gekocht ein echtes Highlight.
Wer zwar Rote Bete, aber keine roten Hände liebt, kann auf diese weißfleischige Sorte ausweichen. Dabei ist die Albina keine Neuzüchtung, sondern sogar eine sehr alte und heute seltene Sorte, die mit ihrem süßem, würzigem Geschmack zu überzeugen weiß. Die Blätter können wie Spinat gekocht werden.
Die weiße Melisse, auch als Zitronenkatzenminze bekannt, ist eine in Deutschland heimische Wildpflanze, die im Aroma alle anderen Melissen übertrifft und als einzige Sorte auch getrocknet ihren Geschmack beibehält. Das Kraut der Pflanze wird gerne als Kräutertee-Aufguss getrunken. Die frostharte Staude ist auch bei Insekten sehr beliebt.
Die Blüten dieser üppig verzweigten Sonnenblumen-Sorte präsentieren sich in tiefen Schokolade- und Kirschfarben mit vereinzelten, gelb getuschten Spitzen. Die Pflanzen erreichen eine Höhe von ca. 200 cm. Dank langer Vasenhaltbarkeit eignet sich diese Sorte ideal als Schnittblume.

Wir können mit Fug und Recht behaupten: Mit der Jätefaust geht’s doppelt so schnell!
Wer einmal mit der Jätefaust gearbeitet hat, will sie nicht mehr aus der Hand legen: Dieser kleine und wendige Handjäter glänzt überall dort, wo Präzision gefragt ist und die Hacke nicht hin darf. Das einfache aber geniale Design ermöglicht eine sichere Arbeit, dicht an den Kulturpflanzen und eine schnelle und extrem effiziente Beikrautbeseitigung, völlig ohne lästiges Zupfen. Einfach durch den Boden ziehen – der Drahtbügel fängt das Beikraut ein!
Dadurch ist die Jätefaust das ideale Werkzeug für das Arbeiten auf engstem Raum - perfekt für (Hoch-)Beete, Pflanzkübel, zwischen dicht stehenden Jungpflanzen und an schwer zugänglichen Stellen. Erstaunlich vielseitig ist die Jätefaust auch: Sie hilft beim Vereinzeln Ihrer Aussaaten, entfernt Beikraut mühelos und lockert gleichzeitig schonend die Erde.
Das Beste: Die ergonomische Form der Jätefaust liegt angenehm in der Hand. Dies erlaubt besonders bequemes und ermüdungsfreies Arbeiten, ohne unnötig das Handgelenk zu belasten.

Der Bauerngarten ist wie die perfekte Romanze: Er verbindet Üppigkeit und klare Struktur, Nutzgarten und Blütenmeer – und steckt voller romantischer Details. Ursprünglich vor allem zur Selbstversorgung gedacht, begeistert er heute durch Farbenpracht, Vielfalt und überbordende Fülle. Kurzum: Er ist altmodisch im allerbesten Sinne – und liegt damit voll im Trend.
Früher waren Bauerngärten reine Selbstversorgerflächen, in denen jeder Quadratmeter für Nahrungs- und Heilpflanzen genutzt wurde. Zierpflanzen spielten kaum eine Rolle – Blumen dienten nur dazu, Bestäuber anzulocken und den Ertrag zu sichern.
Klöster hatten einen großen Einfluss auf die Gestaltung und Bepflanzung dieser Gärten. Durch Frondienste in den Klostergärten eigneten sich die Bauern wertvolles Wissen an – und mitunter wanderte dabei wohl auch das eine oder andere Samenkorn in die eigene Tasche.
Mit der Zeit trat die Selbstversorgung in den Hintergrund, während die Ästhetik der Gärten an Bedeutung gewann. Im Botanischen Garten in Hamburg wurde 1913 das Idealbild eines Bauerngartens angelegt. Seitdem gilt dieser Bauerngarten Hamburger Art mit seinem Wegkreuz und dem Rondell in der Mitte als Vorbild für moderne Bauerngärten.
Bauerngärten können auch bei etwas schluffiger Beetpflege wunderschön aussehen, was vor allem an ihrer klaren Struktur liegt. Sie haben eine rechteckige, meist sogar quadratische Form und sind durch ein Wegkreuz in vier gleich große Areale unterteilt. In der Mitte, also dort, wo alle vier Wegabschnitte zusammenlaufen, liegt meist ein Rondell. Je nach Größe der Gesamtanlage kann es als weiteres Beet genutzt werden oder als Beet mit besonderer Betonung, etwa mit einer Kletterrose samt Gerüst, einem kleinen Bäumchen, einem Brunnen oder einem Kunstwerk gestaltet werden. Auch eine größere Staude wie Rhabarber macht sich in der Mitte eines Bauerngartens gut.
Um die Wege bei jedem Wetter begehbar und unkrautfrei zu halten, werden sie belegt. Rindenmulch ist hier die klassische Wahl, aber auch Hackschnitzel, Kies oder Steinplatten sind passende Optionen. Üblicherweise sind die Beete eingefasst – traditionell mit Buchsbaum. Da aber der Buchsbaumzünsler diese Variante immer unattraktiver macht, werden zunehmend Alternativen wie Lavendel, Eberraute, Thymian, Zwergliguster oder kleinbleibende Stechpalmen gepflanzt. Auch Klinkersteine, Holzlatten oder niedrige Flechtzäune aus Hasel oder Weide können als Beeteinfassung genutzt werden. Sie alle verleihen dem Garten Struktur und geben den Pflanzen einen guten Rahmen.
Nach außen hin sind Bauerngärten in der Regel durch Zäune, Hecken oder Mauern begrenzt. Ein Staketenzaun aus Kastanie oder Hasel fügt sich besonders harmonisch in das Gesamtbild ein und unterstreicht den natürlichen Charakter des Gartens. Neben der optischen Wirkung bietet eine solche Einfriedung auch funktionale Vorteile: Sie schützt vor Wild- und Haustieren, schafft ein günstiges Mikroklima, indem sie Wind bremst und Wärme speichert, und verleiht der Anlage eine klare Begrenzung.
Bauerngärten können nicht bunt genug sein. Farbenprächtige Blumen, knackige und saftige Gemüse, aromatisch duftende Würz- und Heilkräuter verbinden sich im Bauerngarten zu einem harmonischen Ganzen. Zu den typischen Blumen in Bauerngärten zählen Pfingstrosen, Stockrosen, Sonnenblumen, Akelei, Phlox, Storchschnabel, Fingerhut, Lupinen, Zinnien, Cosmea, Kapuzinerkresse, Tagetes, Ringelblumen, Glockenblumen und Kornblumen. Aber auch Pflanzen wie Schafgarbe, Kissen-Astern, Rittersporn, Frauenmantel, Taglilie, Sonnenhut und Margeriten, die allesamt in unserem „Staudensortiment Bauerngarten“ enthalten sind, fügen sich in einen Bauerngarten gut ein. Wenn Sie lieber säen als pflanzen möchten, können Sie zu unseren Bauerngarten-Saatgutmischungen „Einjährige Blumenmischung Bauerngarten" oder „Blumenmischung Bauerngarten für 100 m²“ greifen. Wichtig: Einige der erwähnten Pflanzen sind giftig. Insbesondere bei der Kombination mit essbaren Pflanzen und in Gärten mit kleinen Kindern sollte man daher Vorsicht walten lassen.
Blumen sind in Bauerngärten nicht nur optisch reizvoll, sondern auch nützlich. Einige locken Bestäuber an, andere verbessern den Boden oder wehren Schädlinge und Krankheiten ab. Und einige sind in der Küche verwendbar – beispielsweise als essbare Blüten.
Im Bauerngarten finden sich alle Arten von Gemüse. Von A wie Artischocke bis Z wie Zucchini ist alles möglich. Auch Kräuter sind Teil der bunten Mischkultur. Dill und Koriander etwa ziehen nützliche Schwebfliegen an, die Blattläuse dezimieren. Lavendel, Salbei und Thymian setzen mit ihrem Duft eine unsichtbare Barriere gegen so manchen Schädling.
Auch Beerensträucher und Obstbäume lassen sich gut in den Bauerngarten integrieren. Am besten wachsen sie an der Nordseite der Anlage – dort fällt ihr Schattenwurf nicht ins Gewicht und sie fügen sich harmonisch ins Gesamtbild ein.
Reine Deko-Elemente spielten in alten Zeiten keine Rolle. Heute jedoch können Gegenstände wie bepflanzte Zinkwannen oder Weidenkörbe, alte Schubkarren oder Holzleitern, historische Gartengeräte oder Vogelscheuchen dem Bauerngarten noch einen zusätzlichen Schubs ins Romantische geben.

WARM:
GESCHÜTZT:
FREILAND:

- junge und empfindliche Pflanzen tagsüber ins Freie stellen zum Abhärten
- Beetvorbereitung
- Pflanzungen und Direktsaaten ins Beet
- Jungpflanzen im Beet versetzen und vereinzeln
- Unkraut jäten, Boden hacken
- Stauden- und Kräuterbeete jäten, ausputzen und düngen
- Erdbeerbeete pflegen, frühe Erdbeerblüten vor Frost schützen
- Schneckenschutz und Kulturschutznetze anbringen
- Bepflanzen von Töpfen, Kästen und Kübeln
- Rasen mähen
- Brennnesseljauche ansetzen
- Bewässerung planen und einrichten
- Holzkohle aktivieren für Terra Preta

- erste Radieschen
- Schnittlauch
- Winterheckenzwiebeln
- überwinterten Mangold
- Petersilie und Winterpostelein
- Pflücksalat
- Kresse
- Rauke
- Spinat
- Rhabarber
- Wildkräuter