Schwarze Johannisbeere Black Marble

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Herkunft:
Schweiz, Lubera-Züchtung
Synonym:
Cassissima Black Marble
botanischer Name:
Ribes nigrum
Blüte:
im März, grüngelb, unscheinbar
Wuchs:
starkwachsend, bis 1,60 m hoch und 1,20 m breit
Früchte:
besonders große (über 1 cm dicke) Einzelfrüchte, schwarz, süß
Reife:
Ende Juni
Befruchtung:
selbstfruchtbar
 

Black Marble, die "schwarze Murmel", ist eine der großfruchtigsten schwarzen Johannisbeer-Sorten, die derzeit bekannt sind. Die saftigen, tiefschwarzen Früchte reifen schon früh und besitzen ein mildes, süßes Cassis-Aroma. Durch die Größe der Früchte ist das Verhältnis von Schale, Kernen und Fruchtfleisch so vorteilhaft, dass sich die Black-Marble-Früchte wunderbar als Einzelfrüchte vom Busch naschen lassen.

Die Trauben sind bei dieser Sorte eher kurz und tragen nur 2 bis 4 Beeren, der Busch ist jedoch dicht behangen und regelmäßig ertragreich. Black Marble ist so gut wie mehltaufrei und absolut frosthart. Die Blätter sind sortenspezifisch etwas heller als bei anderen schwarzen Johannisbeeren.

Black Marble eignet sich zur Pflanzung in Hecken, Rabatten oder in Einzelstellung, oder in den ersten Jahren auch für den Kübel. Die duftenden Blüten sind eine gute Bienenweide.

Bei schwarzen Johannisbeeren sollten Sie die älteren, etwa 3-jährigen Triebe regelmäßig herausschneiden, um einen guten Ertrag zu erhalten.

 
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Getopfte Ware liefern wir ganzjährig, wurzelnackte Gehölze von November bis Mitte März.

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Pflanzanleitung für Johannisbeeren
Johannisbeere, Pflanzenfamilie: Steinbrechgewächse

Es gibt rote, weiße und schwarze Johannisbeeren. Alle wachsen an niedrigen, holzigen Büschen.

Pflanzvorbereitungen:
Johannisbeeren sind ausdauernde Büsche und stehen viele Jahre an ihrem Ort. Rote und weiße Johannisbeeren brauchen viel Sonne, um einen guten Ertrag zu bringen. Schwarze Johannisbeeren gedeihen auch zwischen Obstbäumen, sie vertragen lichten Halbschatten und etwas rauere Gegenden. Der Boden sollte vor der Pflanzung tief gelockert werden. Wenn noch etwas Zeit ist, kann auch zunächst eine tief wurzelnde Gründüngung ausgesät werden. In das Pflanzloch gibt man reifen Kompost, etwas Kalk und Urgesteinsmehl. Bei schwarzen Johannisbeeren wird die Pflanzung von mindestens zwei Büschen zur Erhöhung des Ertrages empfohlen.

Pflanzung:
Pflanzen, die aus dem Container oder Topf kommen, kann man ganzjährig pflanzen. Johannisbeeren setzt man in einem Abstand von 2-3 m, denn sie werden bei guter Pflege sehr groß. Man setzt die Pflanzen etwas tiefer in die Erde als sie vorher standen.

Pflegemaßnahmen:
Auch Johannisbeeren lieben eine ständige Mulchdecke aus Stroh oder Laub. Da die Sträucher sehr flach wurzeln, soll der Boden nicht gehackt werden. Im Frühjahr kann man gelegentlich mit verdünnter Brennesseljauche gießen und Beerendünger oder Kompost unter den Mulch geben. Gegen Pilzkrankheiten kann vorbeugend mit Schachtelhalmbrühe gespritzt werden.

Ernte und Schnitt:
Dem Namen entsprechend ist die Johannisbeere zu Johanni reif, das heißt am 21. Juni und je nach Sorte und Jahr auch schon 2-3 Wochen früher. Da nicht alle Beeren gleichzeitig reifen, muss man in der Erntezeit etwa zweimal die Woche durchpflücken.

Im Herbst schneidet man Johannisbeeren zurück. Hier unterscheiden sich rote und weiße von den schwarzen Johannisbeeren. Die roten und weißen Johannisbeeren tragen am 2-3 jährigen Holz. Jedes Jahr werden ca. 3 alte und die überzähligen jungen Äste dicht über dem Boden abgeschnitten, so dass jede Pflanze insgesamt 8-12 kräftige Triebe behält. Schwarze Johannisbeeren tragen hauptsächlich am einjährigen (diesjährigen) Holz und sollten deshalb jedes Jahr verjüngt werden. Abgetragene Äste werden nach der Ernte über dem Boden abgeschnitten. Insgesamt behält die Pflanze nicht mehr als acht Haupttriebe, damit ein luftiger Wuchs gewährleistet ist.