Himbeere Enrosadira

Art.Nr. #  259472
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Synonym:
Enrosadira Endlosernte
botanischer Name:
Rubus idaeus
Blüte:
unscheinbar weiß, im Mai und Juli
Wuchs:
150 bis 200 cm hoch
Früchte:
groß und lecker
Reife:
Mitte Juni bis Mitte Juli und Anfang August bis Mitte Oktober
Liefergröße:
4-l-Topf, bio
Befruchtung:
selbstfruchtbar
 

Die Himbeersorte Enrosadira hat einen frühen Reifebeginn im Sommer und bringt zusätzlich noch eine lange Herbsternte: Die erste Ernte ab Mitte Juni trägt sie an den letztjährigen Trieben und die Herbsternte von Anfang August bis Mitte Oktober an den neuen, diesjährigen Trieben. Daher ist der beste Zeitpunkt für einen Schnitt der abgetragenen Ruten Ende Juni bis Mitte Juli.

So bringt Enrosadira in einer langen Erntezeit hohe Erträge und bietet lange etwas zum Naschen. Die wiederholte Blüte ist auch für die Ernährung von Insekten sehr wertvoll. Enrosadira besitzt stabile Ruten mit nur wenigen, kurzen Stacheln. Durch die Wuchshöhe wir ein seitliches Drahtspalier nötig. Als Pflanzabstand werden 40 bis 50 cm empfohlen.

Himbeeren brauchen eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit und -temperatur, um gesund zu bleiben. Deshalb sollte unbedingt eine Mulchschicht unter den Pflanzen ausgebreitet werden. Günstig ist auch eine Untersaat mit Feldsalat.


 
Qualität:
aus biologischem Anbau

Hinweis zur Lieferung:
Getopfte Ware liefern wir ganzjährig.

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Pflanzanleitung für Himbeeren
Himbeeren, Pflanzenfamilie: Rosengewächse

Pflanzvorbereitungen:
Die Himbeere als ausdauernde Waldpflanze liebt lichten Schatten und Windschutz und leicht saure, feuchte Erde, möglichst mit etwas Lehm. Man kann sie als Hecke an den Zaun pflanzen oder ein Spalier aus Drähten bauen. Den Boden bereitet man mit reifem Kompost und etwas Kalk und Steinmehl vor. Zu viel Stickstoff im Boden gefährdet die Gesundheit der Pflanzen. Es kann auch etwas Nadel- oder Laubkompost eingearbeitet werden.

Pflanzung:
Getopfte Ware kann ganzjährig gepflanzt werden. Der Pflanzabstand sollte in der Reihe 40-60 cm betragen. Pflanzt man mehrere Reihen, beträgt der Abstand zwischen ihnen 1,20 bis 1,60 m. Wenn möglich, taucht man die Jungpflanzen kurz in ein Bad aus Schachtelhalmextrakt und Lehm. Sie werden eher flach eingesetzt und kräftig angegossen.

Pflegemaßnahmen:
Himbeeren sind dankbar für feuchten Boden. Legen Sie gleich nach der Pflanzung eine Mulchdecke auf. Diese kann aus altem Stroh, Laub oder Rindenmulch bestehen, es können auch Hobelspäne untergemischt werden. Da Himbeeren empfindlich auf Schwankungen in der Bodenfeuchte und -temperatur reagieren, ist eine Bodenbedeckung die beste Vorsorge vor Krankheiten. Hierzu kann auch eine Mischkultur mit Melisse, Feldsalat oder Ringelblumen angelegt werden. Unter Himbeeren sollte man nie hacken, da dies die flachen Wurzeln beschädigen könnte. Wo die Himbeerrutenkrankheit auftritt, die man an gräulichen Flecken und Abplatzen der Rinde erkennt, so werden die befallenen Stellen herausgeschnitten und verbrannt. Schachtelhalm-Extrakt hilft vorbeugend.

Ernte und Schnitt:
Himbeeren kann man je nach Sorte von Juli bis Oktober ernten. Da ständig neue Früchte nachreifen, sollte man alle 2-3 Tage durchpflücken. Himbeeren sind roh und verarbeitet köstlich, aber kaum lagerfähig. Die Blätter ergeben getrocknet einen guten Vorrat an Kräutertee. Bei Sommerhimbeeren werden im Herbst die abgetragenen Ruten dicht über dem Boden abgeschnitten. Herbstsorten schneidet man im Winter oder zeitigen Frühjahr. Jede junge Pflanze behält ca. drei starke Triebe, jede große Pflanze ca. fünf bis sieben. Im Frühling kann etwas Dünger wie Hornspäne oder reifer Kompost unter die Mulchdecke gegeben werden. Auch strohiger Stallmist ist als düngender Mulch geeignet.