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Bleiben Sie gesund und genießen Sie Ihren Garten!
Paprika, Capsicum annuum; Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse

Fruchtfolge:
Viele unserer Gemüsearten stehen nur eine Saison lang auf ihrem Beet. Bei der Planung eines Gemüsegartens oder Gewächshauses ist die Beachtung der Fruchtfolge wichtig, da es sonst zu einer Häufung von Krankheiten kommen kann und der Boden einseitig ausgelaugt wird. Die Faustregel ist hier: Nur alle vier Jahre wachsen Pflanzen der gleichen Pflanzenfamilie auf der selben Stelle.

Paprikapflanzen sind kleine Büsche, die im zeitigen Frühjahr ausgesät werden, im Sommer und bis in den Herbst hinein Früchte tragen und in unseren Breiten dann größtenteils absterben. Die Wuchshöhe variiert je nach Sorte von 60 cm bis fast 180 cm. Chilis und Peperonis sind kleine, oft scharfe Paprika. Diesen ähneln sie in ihren Ansprüchen an Nährstoffe und Klima, wobei sie unserer Erfahrung nach auch in raueren Lagen im Freiland gedeihen.

Pflanzvorbereitungen:
In unseren Breiten bringen Paprika nur im Gewächshaus und an sehr warmen, sonnigen Plätzen im Freiland zufriedenstellende Erträge. Sie brauchen eine gute Versorgung mit Nährstoffen. Der Boden sollte locker sein und mit reichlich verrottetem Stallmist, viel Kompost oder einem anderen organischen, stickstoffhaltigen Dünger versorgt werden. Zusätzlich wird Kalk und ein Kalidünger wie Holzasche zugegeben. Paprika und Chili kann auch im Kübel kultiviert werden.

Pflanzung:
Da die Pflanzen sehr frostempfindlich sind, sollte mit der Pflanzung im Freiland und im unbeheizten Gewächshaus bis nach den Eisheiligen am 16. Mai gewartet werden. Der Pflanzabstand für kleinere Sorten beträgt 40 mal 50 cm, größere Sorten brauchen 50 mal 70 cm, also stehen drei bis fünf Pflanzen auf einem Quadratmeter.

Pflegemaßnahmen:
Wichtig ist eine stetige Versorgung mit Nährstoffen und Wasser. Auf leichten und mageren Böden sollte regelmäßig flüssig gedüngt werden. Hierfür eignet sich Brennnesseljauche oder Bio Trissol Tomatendünger. Wie die meisten Gemüse ist Paprika dankbar für regelmäßiges, vorsichtiges Hacken oder eine Mulchdecke. Je nach Sorte und Größe brauchen die Pflanzen einen Stützstock, an den sie mit Schnur oder Bast angebunden werden. Bei der Sorte Pantos wird dreitriebiges Aufleiten an Schnüren empfohlen, die oben an einem Gewächshausdraht oder Stützrahmen befestigt sind.

Ernte:
Die Ernte beginnt ca. Mitte bis Ende Juli und geht bis in den Oktober hinein. Wird regelmäßig geerntet, so setzt die Pflanze mehr Früchte an. Wer die Früchte in ihrer vollreifen Farbe ernten möchte, braucht etwas Geduld.

 
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