Ocimum basilicum; Pflanzenfamilie: Lippenblütler

Basilikum gehört zu den aromatischsten Küchenkräutern. Es wirkt so stark appetitanregend, dass einem schon beim Abpflücken eines Blättchens das Wasser im Munde zusammenläuft. Als „Caprese“ mit Mozzarella und Tomaten, als duftende Dekoration auf Spaghetti mit Tomatensauce oder verarbeitet zu Pesto ist Basilikum das I-Tüpfelchen auf italienischen Gerichten.

Aussaat:
Basilikum braucht viel Wärme und kann im Zimmer ab März, im Garten von Mai bis Juli gesät werden. Frost verträgt es nicht. Als Lichtkeimer sollten die Samen nur sehr flach in der Erde liegen. Man sät pro Anzuchttopf einen „Horst“, also etwa 7 bis 10 Körnchen an eine Stelle, oder pro Blumentopf eine Saatscheibe. Bei der Anzucht von Basilikum darf nur sehr sparsam gegossen werden, damit die Keimlinge nicht faulen.

Pflege:
Weiterhin sind Wärme und sparsames Gießen wichtig. Die weichen Blätter sollen dabei möglichst trocken bleiben. Gelegentliches Hacken oder - im Topf - eine sanfte Flüssigdüngung sind nützlich und regen das Wachstum an.

Ernte:
Sobald die Pflanze mehrere Blattpaare am Stängel gebildet hat, kann man die ersten Spitzen ernten. Wenn man immer die Spitzen oberhalb eines Blattpaares erntet, verzweigt sich die Pflanze und bekommt eine schöne, buschige Gestalt. Am Ende des Sommers erntet man die ganze Pflanze ab, bevor sie ihren einjährigen Lebenslauf von selber beendet. Die Sorte „African Blue“ ist mehrjährig und überwintert frostfrei im Topf.

Extra-Info Blüte:
Basilikum blüht weißlich-zartrosa bis lila. Die Blüte nimmt zwar Kraft aus den Blättern, ist jedoch eine gute Insektennahrung. Nach der Blüte kann, wer keine Samen ernten möchte, die Blütenstände abschneiden. „African Blue“ vermehrt man über Stecklinge.