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Beim Versand von Sperrgutpaketen nach Österreich ist momentan mit erheblich verlängerten Laufzeiten zu rechnen.
Hatten Sie schon einmal so richtig viel eigenen Porree in Ihrem Garten? Haben Sie nach und nach alle Beete leer geerntet und immer gewusst, hier hab ich noch ganz viel gutes Gemüse, was mir keine Schnecke wegknabbert? Porree begleitet die Menschen schon lange, etwa seit der Zeit der sumerischen Hochkultur an Euphrat und Tigris um 2000 vor Christus. Wer sich an Porree gewöhnt hat, möchte ihn nicht mehr missen. Das Gemüse braucht entgegen anderen Delikatessen nur wenig Wärme und lässt sich leicht ernten und lagern. Es steuert zu unzähligen Gerichten aus vielen Himmelsrichtungen sowohl Zwiebelwürze, Grünes als auch cremige Substanz bei.

Je nach Sorte hat man es mit einem Sommerlauch, einem Herbst- oder Winterlauch zu tun. Sommerlauch wie Hilari wächst schnell zu dicken Stangen heran und hat Blätter von hellerem Grün. Herbst- und Winterlauch wie Hannibal oder Blaugrüner Winter brauchen etwas länger, haben bläuliches Laub und verkraften niedrige Temperaturen, teilweise bis hin zu langen Frostperioden. Porree muss man früh im Jahr aussäen, am besten im März in den Frühbeetkasten. Als zarter Zwiebelkeim braucht er Aufmerksamkeit und Unterstützung durch gute Erde, frühes Jäten und rechtzeitiges Verpflanzen, um zügig heranzuwachsen. Die Jungpflanzen setzt man bleistiftdick in Furchen, die nach und nach zugeharkt und später zu Dämmen gehäufelt werden. So erhält man lange, weiße Stängel.

Der Porree braucht durchaus Nährstoffe. Dünger sollte bereits einige Wochen vor der Pflanzung eingearbeitet werden, damit er gut im Boden gebunden ist. Frischer Mist ist für Wurzelgemüse schädlich. Auf Sandboden darf es gerne ab und an eine Flüssigdüngung mit Brennnesseljauche sein. Das schlimmste Ärgernis beim Porreeanbau sind Lauchmotte und Zwiebelfliege; Insekten, deren Larven mit ihren Gängen die weißen Schäfte durchbohren und nahezu unbrauchbar machen. Zuverlässig lassen sie sich nur durch ganzjährige Auflage von Kulturschutznetzen abhalten. Es lohnt sich sehr, diesen Aufwand zu betreiben. Denn wer Kartoffeln im Keller und Porree im Garten hat, braucht den Winter nicht zu fürchten und kann immer eine gute Suppe kochen. Von Quiche aus Mürbeteig und asiatischem Gemüse mit Ingwer ganz zu schweigen. Hmmm …

 
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