Chili und Peperoni, die kleinen Schwestern der Paprika, sehen mit ihren glänzenden, farbigen Früchten unheimlich gut aus. Ihre Schärfe flößt manchem Respekt ein, macht sie aber für den Eigenanbau so lohnend: Schon zwei bis drei Pflanzen bringen eine Menge Würze in Ihre Küche! Getrocknet sind die Früchte sehr lang haltbar.

Chilis stellen im Anbau weniger Ansprüche als die großen Gemüsepaprika: An einem hellen Platz im Garten behaupten sie sich erstaunlich gut gegen Wind und Wetter, und auch im Topf oder Kübel auf Terrasse, Balkon und Fensterbank gedeihen die scharfen Schoten. Frost vertragen sie nicht.

Chilis gibt es in einer unendlichen Vielfalt von Farben und Formen, von orangefarbenen „Lanterna de Foc“ aus dem Kosovo bis zu „Glockenpaprika“, die fast an bunte UFOs erinnern. Wir haben für Sie vier Sorten ausgewählt und als Jungpflanzen vorgezogen:
De Cayenne“ ist die klassische scharfe Chilisorte, die traditionell in der mexikanischen Küche verwendet wird. Sie besitzt etwa 8 cm lange rote Schoten. Das Pulver wird unter dem Namen Cayennepfeffer verkauft.

Die Früchte der Wildchili sind klein und rot und hängen in großer Zahl an dem zierlichen Busch. Eine Wildchili-Schote ist die perfekte Dosierung, um einem Gericht eine ganz leichte, leckere Schärfe zu verleihen.

Lila Luzi“ ist das Fotomodell unter den Chilis! Mit ihren leuchtend gelben, orangefarbenen und violetten Früchten macht sie jeder Zierpflanze Konkurrenz. „Lila Luzi“ ist sehr scharf.

Wer es mild, frisch und roh mag, ist mit „Sigaretta“ gut versorgt. Die wüchsigen und robusten Pfefferoni bringen viele längliche, knackige Früchte hervor, die von Grün auf Rot abreifen und nur eine leichte Schärfe aufweisen.
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