Ein köstliches Gemüse, das man sonst nur relativ teuer im Laden oder fertig zubereitet in mediterranen Restaurants bekommt, ist der Grünspargel. Seine knackigen, zarten Stangen müssen nicht geschält werden und sind schnell zubereitet, als Salat oder als warme Beilage. Der Anbau von Grünspargel erfordert etwas Geduld, da man erst im zweiten Jahr nach der Pflanzung ernten darf, ist ansonsten aber unkompliziert. Gepflanzt wird im Frühling: Auf ein 1,50 m breites Beet, das tief gelockert und gut mit Kompost und Kalk versorgt ist, setzt man mittig alle 35 cm eine Spargelpflanze in einen Graben und breitet die Wurzeln sorgfältig aus. Die Pflanze soll nach dem Zuschütten etwa 15 cm unter der Erdoberfläche sein und braucht einen kräftigen Guss Wasser, um Bodenschluss zu bekommen. Während der nächsten zwei Jahre besteht die Hauptarbeit aus Unkrautjäten. Grünspargel wächst im Gegensatz zu den weißen Spargelstangen ebenerdig und muss in Zukunft nur leicht angehäufelt werden. Eine erste Ernte findet im zweiten Standjahr statt. Die Spargelernte kann durch Auflage von Vlies verfrüht werden, endet aber immer am 24. Juni, damit sich die Pflanze erholen kann. Unsere Grünspargelsorte „Schneewittchen“ ist eine deutsche Züchtung aus den 1960er Jahren und hat sich wegen ihres feinen, milden Geschmacks bewährt. Die violette Färbung des Purpurspargels verschwindet beim Kochen weitgehend. „Amaro Montina“ ist eine Wildspargel-Selektion mit ausgezeichnetem Geschmack. Neben Grünspargel und Purpurspargel erhalten Sie bei uns auch Bleichspargelpflanzen, die klassisch auf Dämmen angebaut werden und cremeweiße Stangen bringen.