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Mitten im Winter wird uns der Wert von frischer Rohkost besonders bewusst. Wo die Vorräte an Wurzelgemüse zur Neige gehen oder der Appetit darauf nachlässt, bietet sich ein wenig „Fensterbank-Gärtnern“ an. Hier kommen vor allem Keimsprossen und Kresse in Frage. Inzwischen gibt es eine tolle geschmackliche Auswahl an Sprossen: Mungbohnen schmecken gekeimt süßlich mild und munden auch Kindern. Alfalfa passt durch ihre Winzigkeit auf jede Stulle. Linsen- und Radieschenkeime sind etwas herber und werden unter andere Rohkost, Reis oder Bratkartoffeln gemischt. Etwas Besonderes sind Broccolikeime, da sie das Wachstum von Tumoren verhindern können, wenn man sie täglich isst (Patientenstudie mit Brokkolisprossen, Uniklinikum Heidelberg).
Die Herstellung von Sprossen ist einfach: Erst werden die Samen über Nacht in reichlich frischem, kühlem Wasser eingeweicht. Sind sie am nächsten Tag aufgequollen, gießt man sie durch ein Sieb ab und spült sie unter fließendem Wasser. Die feuchten Samen stellt man bei Zimmertemperatur so auf, dass sie atmen können, z.B. mit einem Tuch abgedeckt. Nun wird täglich mehrmals gespült, bis sich Keime zeigen. Jetzt kann man die Keimsprossen verzehren. Gekeimte Sprossen halten sich im Kühlschrank besser als bei Raumtemperatur und sollten innerhalb weniger Tage verbraucht sein. Ein Sprossenglas vereinfacht die Handhabung, da dessen Deckel aus einem Sieb besteht. Die Samen können Sie im Glas spülen und abtropfen lassen.
Natürlich lässt es sich im Januar auch in Erde gärtnern, wenn man helle Fensterbänke zur Verfügung hat. In Fertilpot-Anzuchtmagazinen und anderen kleinen Gefäßen können Sie auf der Fensterbank Kresse aussäen. Dazu wird Erde in die Töpfchen gefüllt, gewässert und ganz glatt angedrückt. Stellen Sie die Fertilpots auf eine wasserdichte Unterlage, wie z.B. einen Quickpot-Untersetzer oder ein Kunststofftablett. Die Kressesamen werden relativ dicht auf die Erde aufgestreut und täglich mit einem Handsprühgerät angefeuchtet. Nach einigen Tagen erscheinen die Kressekeime. Dank der Erde in den Töpfchen kann man diese an einem kühlen, hellen Ort etwas größer wachsen lassen als die handelsübliche Kresse in Pappschälchen. Die Kresse wird dann nach Bedarf portionsweise mit der Schere geerntet.
Einen Versuch ist solch ein „Saatkisten-Garten“ auch mit schnell wachsendem Asiagemüse wie Rouge Metis und Red Giant wert. Sobald die Saat im Warmen gekeimt ist, stellen Sie die Platten tagsüber auf den Balkon, damit die Stängel nicht zu lang werden. Nach etwa vier bis fünf Wochen können Sie kostbare, frische Blättchen schneiden.

1,95 EUR / Pack

(15,00 EUR/ 100 g)
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