Im November ist trotz einiger später Sonnentage der Sommer leider wirklich vorbei. Alle Pflanzen, die frostempfindlich, aber mehrjährig sind, brauchen jetzt ein Winterlager. Physalis wie Andenbeere und Erdkirsche werden zurückgeschnitten und über Winter in einen großen Topf gesetzt. Die Erde darf nicht austrocknen. Überwinterte Physalis tragen wesentlich früher und reicher als neu ausgesäte! Geranien stellt man am besten so, wie sie sind, ohne noch einmal zu düngen oder zu gießen, an einen kühlen, nicht zu sonnigen Ort (Treppenhaus, heller Kellerraum) und gießt über Winter nur sehr spärlich.
Feigenbäume, die im Kübel stehen, sollten mit einem Winterschutz aus Strohmulch und Jutegewebe oder Vlies umwickelt werden. Besonders der Stammansatz braucht bei jungen Pflanzen Schutz. Auch junge Kiwis und manche Weinreben und Rosen überwintern besser mit einem geschützten Stamm.
Grundsätzlich sind alle Pflanzen im Topf wesentlich temperaturempfindlicher als Pflanzen im Beet. Kübel mit Heidelbeeren oder Kräutern sollten daher mit einem Schutzgewebe umwickelt werden. Wo Platz ist, kann man sie über Winter mit dem Topf in ein Beet eingraben und Laub darüberhäufen, so puffert die Erde die Temperaturen ab. Im März/April bekommen die Pflanzen dann frische Erde und dürfen wieder an ihren Stammplatz auf dem Balkon, der Terrasse oder der Eingangstreppe zurück.
Haben Sie noch Mangold im Beet, so hat dieser nach der letzten Ernte mit ein paar übriggebliebenen Herzblättern gute Chancen, im Frühling wieder auszutreiben. Allerdings ist hier ein Anhäufeln mit Laub, Stroh oder Reisig empfehlenswert. Kahl geharkte Pflanzen leiden mehr unter Temperaturschwankungen als im Laub und Mulch eingemummelte. Dahlienknollen hingegen überleben nur sehr milde Winter und sollten zur Sicherheit ausgegraben und trocken in einem Eimer im Keller überwintert werden.
Allgemeine Aufräumarbeiten im November umfassen Gerätepflege und Hygiene. So muss jetzt alles, was Wasser enthält, ausgeleert und trocken oder zumindest kopfüber gelagert werden: Wassertonnen, große Übertöpfe, Gießkannen und Vogeltränken könnten sonst bei Frost zerplatzen oder verbeulen. Schläuche werden aufgewickelt, da man sie jetzt nicht braucht und sie sonst irgendwo einwachsen oder beim Mähen beschädigt werden könnten. Gartengeräte mit Holzstielen müssen unbedingt trocken gelagert werden, und Stangen und Pfähle, die nicht gebraucht werden, stellt man besser unter ein Dach. Reißen Sie Ihre abgestorbenen Tomatenpflanzen heraus. Da diese fast immer Träger von Braunfäulesporen sind, muss man dieses Grüngut getrennt vom zukünftigen Tomaten- und Kartoffelbeet entsorgen, z.B. auf einer Baumscheibe. Auch die Tomatenstangen sollten nicht vor Ort verbleiben, sondern gesäubert und trocken gelagert ihren nächsten Einsatz abwarten.
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