Planen Sie dieses Jahr noch einen Obstbaum zu pflanzen? Haben Sie Sehnsucht nach Kirschblüten, süßen, weichen Renekloden oder einer Stiege eigener Lageräpfel im Keller? Wenn noch ein sonniger, luftiger Platz im Garten frei ist – etwa 4 m im Durchmesser müssen mindestens vorhanden sein –, steht einer Auswahl aus unserem großen Obstbaumsortiment nichts mehr im Weg. Möchten Sie einen Baum im Kübel kultivieren oder mehrere kleinere Exemplare als blühenden, fruchtenden Sichtschutz zur Obsthecke zusammenfassen, dann sind unsere neuen Säulen- und Zwergobstbäume perfekt: Wir führen mittlerweile Apfel-, Zwetschgen- und Kirschbäume in Säulenform in unserem Bioland-Baumschulsortiment.
Wo ein Baum jahre- und jahrzehntelang wachsen soll, lohnt es sich, ihm einen guten Boden zu bereiten: Heben Sie ein Pflanzloch von etwa 50 cm Durchmesser und 40 cm Tiefe aus und durchstoßen Sie den Boden des Loches noch einige Male mit der Grabegabel oder dem Spaten. Der Aushub wird mit Bodenverbesserern wie Urgesteinsmehl, bei sauren Böden mit etwas Kalk und bei sehr leichten Böden mit Bentonit versetzt. Auch gemahlene und mit Nährstoffen getränkte Holzkohle, wie sie im „Ecosus Bodenverbesserer“ enthalten ist, schafft eine günstige Bodenstruktur, die Wasser und Nährstoffe gut halten kann. Andere nährstoffreiche Dünger kommen zunächst nur sehr sparsam zum Einsatz. Bei der Pflanzung sollte der Baum nicht zu tief gesetzt werden. Die Veredelungsstelle an der Basis des Stammes muss noch aus der Erde gucken. Treten Sie die Erde leicht fest. Um den Stamm herum sollte eine Mulde entstehen, so fließt das Gießwasser wirklich an die Wurzeln. Binden Sie den Stamm mit Kokosstrick an einen Pfahl und gießen Sie den Baum mit viel Wasser an. Wichtig ist, dass der Boden in den kommenden Jahren unkrautfrei bleibt. Das erreichen Sie durch Jäten, Mulchen oder die Einsaat von Gründünger. Gedüngt wird der Baum jährlich im Frühjahr auf die Baumscheibe, z.B. durch Auflage von Mist, Kompost oder Obstbaumdünger . Wir verschicken wurzelnackte Obstbäume von Mitte November bis Ende März bei frostfreier Witterung.
Der November bietet auch beste Voraussetzungen für die Pflanzung von Beerensträuchern, da der Boden nicht mehr austrocknet und meist noch nicht durchfriert.
Beerensträucher fangen größtenteils schon im Jahr nach der Pflanzung an zu tragen und sorgen so für schnelle Erfolgserlebnisse. Durch ihren eher niedrigen Wuchs sind sie ohne großen Aufwand zu beernten und auch für Kinder zum gesunden Naschen gut zu erreichen. Setzen Sie deshalb Beerenobst nicht nur in den Nutzgarten, sondern an Stellen, an denen Sie täglich vorbeikommen, z.B. ein Stämmchen Rote Johannisbeeren an den Weg zur Haustür oder die aromatische kleine Walderdbeere als Bodendecker unter Ihre Gehölze im Vorgarten. Fast unübertroffen in ihrer Beliebtheit in Konfitüren sind die Himbeersorten mit großen Früchten. Herbstsorten wie „Autumn bliss“ erfreuen uns bis in den Oktober hinein mit ihren köstlichen Beeren. Bitte beachten Sie, dass Himbeerpflanzen Ausläufer bilden. Pflanzen Sie sie also besser in Reihen als „irgendwo dazwischen“. Himbeeren sind sehr dankbar für eine ständige Mulchschicht und mögen es nicht, wenn beispielsweise Hühner diesen Mulch immer wieder wegscharren. Wer Beerenobst liebt und schon ab Mai frisch genießen möchte, sollte Honigbeeren pflanzen. Die bis zu 1,50 m hohen Sträucher gedeihen auch im Halbschatten und sind völlig frosthart. Ihre länglichen blauen Beeren schmecken wie süße, weiche Heidelbeeren und lassen sich durch den hohen Pektingehalt sehr gut zu Konfitüre verarbeiten.