Der Anbau von Zwischenfrüchten zur Futternutzung oder zur Gründüngung nimmt im ökologischen Landbau eine zentrale Stellung ein. Er ist Bestandteil einer nachhaltigen und leistungsfähigen Fruchtfolge. Durch den gezielten Anbau von Zwischenfrüchten können Bodenstruktur, Humusaufbau, Beikrautregulierung und Nährstoffmobilisierung sehr positiv beeinflusst werden. Leguminosen sind in der ökologischen Fruchtfolge wegen der Stickstofffixierung der Knöllchenbakterien ein unverzichtbarer Bestandteil. Nichtleguminosen als Zwischenfrüchte haben wichtige Funktionen wie Stickstoffkonservierung, Erosionsschutz und die Verbesserung der Bodenstruktur. Die angegebenen Werte für den Saatgutbedarf sind Erfahrungswerte für die Aussaat von Hand. Bei der Verwendung von Sämaschinen ist der Bedarf um ca. 20-30 % niedriger.
 
Blauer Lein<br>"Blaues Wunder"<br>(Linum usitatissimum)

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Bienenweide<br>"Tübinger Mischung"

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